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12.04.2026 / pjg  
Oberliga Niederrhein:
Holzheimer SG 1920 - VfB Homberg 0:3 (0:1)
Angesichts der beunruhigenden Situation der ersten Mannschaft des VfB Homberg verzichtete Uhltra sen. auf das - ebenfalls wichtige und glücklicherweise auch ohne Seniorenhilfe gewonnene - Heimspiel des VfL Bochum gegen die Braunschweiger Eintracht und begleitete die Gelb-Schwarzen zu Aufsteiger Holzheimer SG 1920. Die Begegnung endete auf der Johann-Dahmen-Sportanlage 0:3, im zehnten Rückrundenspiel bedeute das für die Gäste endlich den heiß ersehnten ersten Sieg im Kalenderjahr 2026. In der Tabelle kletterte man um eine Position nach oben auf den fünfzehnten Rang, der nur bei einer sehr speziellen Konstellation ein Abstiegsplatz ist (siehe unten).

Trainer Stefan Janßen änderte die Startaufstellung gegenüber der Heimniederlage gegen den SC St. Tönis am Gründonnerstag auf vier Positionen, Leon Schübel stand für den beruflich in den USA weilenden KC Hersey im Tor, James Shepard verteidigte hinten links statt des etatmäßigen Kapitäns Justin Walker, Kilian Schaar und Berkan Bartu lösten im Mittelfeld Andres Gomez Dimas und Leon Schütz ab. Ersatztorwart war U19-Keeper Len Daemen, Lukas Meyer war für die Reserve am Ball, Felix Hohmann, Connor Klossek und Alessio Tafa gehörten aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Kader, Luca Thissen trug die Kapitänsbinde.

Die Partie begann mit Vorteilen für die Gelb-Schwarzen, die Holzheimer fanden allmählich besser ins Spiel. Doch Torgelegenheiten waren lange Mangelware, zwei Fehlschüssen der Gastgeber stand ein soeben noch geblockter "Luca-Thissen-Hammer" gegenüber. Als das Publikum auf der angenehmen "Fußball-Location" - nur "Hier regiert die AFD"-Rufe eines auch ansonsten eher peinlich agierenden Kinderchors bestehend aus mutmaßlich aus prekären Verhältnissen stammenden schlecht erzogenen Blagen - den Pausenpfiff erwartete, gab es noch eine wichtige Szene. HSG-Keeper Johannes Kultscher stieg am rechten Strafraumeck gegen den gut eingesetzten Luca Thissen gesundheitsgefährdend ein - die Folge waren ein Platzverweis und ein Foulelfmeter. Auf die Ausführung mußte Emir Demiri lange warten - Behandlung, Torwartwechsel, Mätzchen -, dann verwandelte der Nordmazedonier den Strafstoß glänzend: Der eingewechselte Ryuji Kuwajima sprang in die falsche Ecke, hätte aber auch den präzisen Schuß auf der anderen Seite nicht parieren können. Nach Wochen der Glücklosigkeit und falscher Entscheidungen tat dieses Führungstor so richtig gut. Das Schiedsrichterteam agierte übrigens nicht nur in dieser Situation vorbildlich - strittige Situationen gab es praktisch keine.

In der Halbzeitpause rätselten der eine oder andere VfB-Fan, wie das Gästeteam mit der Führung und dem personellen Vorsprung umgehen würde. Die Antwort lieferten die Gelb-Schwarzen auf dem Platz schnell: Man versuchte, in Überzahl dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, und kam immer wieder gefährlich vor das von Ryuji Kuwajima bestens gehütete Holzheimer Tor. Luca Thissen agierte offensiv bärenstark und auch defensiv zuverlässig wie gewohnt, der lange verletzte Razmik Khurshudyan präsentierte sich ebenfalls richtig gut. Angesichts der von Homberger Verantwortlichen in den letzten Wochen immer mal wieder angesprochenen "mentalen Blockaden" war das Zusehen eine Freude, das 0:2 war nur eine Frage der Zeit. Emir Demiri, der auf der rechten Seite glänzend mit Ariyoh Ayinlah harmonierte, hätte längst mit starken Vorlagen "Assist-König" sein können, dann sorgte eine richtig tolle Einzelaktion des von James Shepard immer wieder perfekt unterstützten Berkan Bartu für das 0:2. Leon Schübel war im zweiten Durchgang eigentlich nur Empfänger von Rückpässen, nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze war der VfB-Keeper überragend zur Stelle. Der eingewechselte Jo Noubissi Noukumo vergab das sichere 0:3, sorgte aber letztlich nach Vorarbeit von Justin Walker mit einem überaus ansehnlich erzielten Treffer für den Endstand.

Weiter geht es für den VfB Homberg in einer Woche gegen den nächsten Aufsteiger, die zwei Punkte besser dastehende DJK Adler Union Frintrop wird dann im PCC-Stadion erwartet und könnte mit einem Heimsieg tabellarisch überholt werden.

VfB Homberg: Schübel - Ayinlah, Ben Salah, Scheibe, Shepard - Khurshudyan (90. Schütz), Schaar (46. Bode) - Demiri (85. Daragmeh), Thissen, Bartu (80. Walker) - Blank (80. Noubissi Noukumo)

Tore: 0:1 (45.+3 / FE) Demiri, 0:2 (64.) Bartu, 0:3 (89.) Noubissi Noukumo

Rote Karte: Kultscher (45. / gefährliches Spiel)

Schiedsrichter: Jens Laux (SV Heißen Mülheim an der Ruhr)

Zuschauer: 200

Regularienkunde:

Bei der aktuellen Situation in der 3. Liga (kein Absteiger in die Regionalliga West) entscheidet sich die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga in die Landesliga an Hand der Zahl der Absteiger aus der Regionalliga in die Oberliga Niederrhein. Wahrscheinlich ist, daß drei Teams die Oberliga verlassen müssen. Nur wenn der Wuppertaler SV und die SSVg. Velbert am Saisonende - egal, in welcher Reihenfolge - die Plätze 17 und 18 belegen und gleichzeitig Fortuna Düsseldorf aus der 2. Bundesliga absteigt, rutschen vier Oberligisten in die Landesliga. Dann würde nämlich neben Wuppertal und Velbert auch die U23 der Fortunen aus der Regionalliga in die Oberliga Niederrhein absteigen, denn zwischen einer Profimannschaft und deren "Unterbau" muß eine Spielklasse "Puffer" liegen.


       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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