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07.11.2020 / pjg Mobilansicht
Regionalliga West:
VfB Homberg - 1. FC Köln U21 3:1 (0:0)
Da kann man einfach nur den Hut ziehen: Ein spielerisch, taktisch und kämpferisch glänzend agierender VfB Homberg hat heute die zweite Mannschaft des 1. FC Köln - offiziell "1. FC Köln U21" - 3:1 besiegt und damit in der Tabelle der Regionalliga West den Sprung auf Rang siebzehn vollzogen. Corona-bedingt bietet die Tabelle ein schiefes Bild, aber keines der hinter den Gelb-Schwarzen liegenden Teams hat weniger Spiele absolviert.

Trainer Sunay Acar und der wohl sowohl als Co-Trainer als auch als Torwarttrainer wirkende Oliver Adler konnten nach abgesessenen Sperren personell wieder mehr Kräfte aufbieten, gegenüber der Partie in Aachen änderte sich die Startelf auf einer Position: Thorsten Kogel rückte für Youngster Kingsley Marcinek in die Innenverteidigung. Schon die ersten Minuten zeigten einen der wesentlichen Aspekte der Partie auf, als die Homberger nach gegnerischen Ecken hellwach waren und jedes Risikso vermeidend die Bälle nachhaltig klärten. Das blieb über 90 Minuten so, VfB-Keeper Philipp Gutkowski mußte in der ersten Halbzeit einmal und im zweiten Durchgang zweimal eingreifen, alle drei Aufgaben erledigte "Mister Zuverlässig" mit Bravour - beim Gegentreffer war er chancenlos. Die Viererkette - innen Jeffrey Malcherek und Thorsten Kogel, außen Ricardo Antonaci und Mike Koenders - ließ gegen einen starken Gegner beeindruckend wenig zu, die Sechser Necirwan Mohammad und Ahmad Jafari überzeugten mit zahlreichen Ballgewinnen, die dann auch für eigene Aktionen genutzt wurden. Die Außen Marvin Lorch und Nicolas Hirschberger halfen bei Bedarf hinten mit und waren vorne immer anspielbar, für das Angriffsduo Pascale Talarski und Danny Rankl galt das uneingeschränkt auch. Wobei Talarski eine Doppelrolle einnahm, weil seine Freistöße aus zentraler Position oder aus dem Halbfeld immer wieder für Gefahr sorgten, die Kollegen machten bei den notwendigen Positionswechseln wie selbstverständlich mit. Die besseren Torgelegenheiten hatten im ersten Durchgang die Gastgeber, vor allem bei einem Kopfball von Ricardo Antonaci, der zur Ecke abgewehrt werden konnte, bei einer abgefälschten und damit zum Torschuß gewordenen Flanke von Pascale Talarski und bei einem Abschluß des von Kapitän Necirwan Mohammad klasse auf die Reise geschickten Nicolas Hirschberger.

Zur Pause war die Homberger Welt also in Ordnung, das änderte sich wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff des wie seine Assistenten Johannes Liedtke und Yannick Rupert richtig guten Schiedsrichters Leonidas Exuzidis: Die Gäste konnten sich vor dem VfB-Strafraum gegenseitig den Ball zuschieben, Lukas Nottbeck schlenzte das runde Leder dann gekonnt ins Eck - es war der dritte Saisontreffer des Kölner Routiniers. Wer aber gedacht hatte, daß jetzt nach dem Motto "Geht der Mist schon wieder los?" irgendwelche Resignation auf Seiten der Gastgeber zu spüren gewesen wäre, der lag falsch. Die Mannen von Trainer Sunay Acar machten einfach weiter und belohnten sich dann auch selbst: Ahmad Jafari setzte 25 Meter vor dem Tor der Domstädter Nicolas Hirschberger ein, der ein, zwei Haken schlug und dann abzog, Danny Rankl beförderte den abgewehrten Ball ohne große Mühe zum Ausgleich in die Maschen. Sechs Minuten später rollte der vielleicht schönste Angriff des gesamten Spiels über mehrere Stationen Richtung Gästetor, am Ende gab es "nur" eine Ecke. Die gab Ricardo Antonaci von der linken Seite herein, der Ball flog an den langen Pfosten, wo sich Danny Rankl in unfaßbarer Manier "schräg in der Luft liegend in die Höhe schraubte" und zum 2:1 einköpfte. Schon nach dem 1:1 war viel Stimmung im leeren Stadion, "Auslöser" waren der an einem Kreuzbandriß laborierende Alexandros Armen mit einer fulminant bedienten Trommel sowie die zwangspausierenden Harris Kaltak, Nurettin Kayaoğlu, Metin Kücükarslan, Mohamed Redjeb und Justin Walker, nach dem 2:1 wurde es noch lauter. Und als Schiedsrichter Exuzidis nach einem Foul an Marvin Lorch auf den Elfmeterpunkt zeigte, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Zwar konnte FCK-Keeper Julian Krahl den Schuß von Samed Yesil abwehren, doch der Stürmer verwandelte den Nachschuß locker. Nach einer unverständlich langen Nachspielzeit - das ist also die einzige Kritik an der Schiedsrichterleistung - wurde im PCC-Stadion gefeiert wie am Ende der Aufstiegssaison 2018/2019.

VfB Homberg: Gutkowski - Antonaci, Malcherek, Kogel, Koenders - Lorch (90. Marcinek), Jafari, Mohammad (87. Asare), Hirschberger - Rankl (64. Yesil), Talarski (77. Nowitzki)

Tore: 0:1 (47.) Nottbeck, 1:1 (58.) Rankl, 2:1 (64.) Rankl, 3:1 (80.) Yesil

Besonderes Vorkommnis: Yesil verschießt Foulelfmeter (80.)

Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (SC Arminia Ickern)

Zuschauer: 0



       
       
       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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