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05.09.2020 / pjg Mobilansicht
Regionalliga West:
VfB Homberg - SV Lippstadt 08 0:2 (0:1)
Schade, der Einstieg des VfB Homberg in die Regionalligasaison 2020/2021 ist mißlungen. Der SV Lippstadt 08 gewann im "ausverkauften" - wegen der COVID-19-Pandemie waren nur 300 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen - PCC-Stadion 2:0 und nahm die Zähler mit nach Westfalen. Die neuformierten Gelb-Schwarzen versuchten bis zum Ende alles, um den frühen 0:1-Rückstand auszugleichen, und mußten in der Nachspielzeit mit der letzten Aktion des Spiels den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Ein Wort zu den "Umständen": Es ist einfach klasse, was dieser VfB Homberg mit seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern heute auf die Beine gestellt hat, um alle Auflagen zu erfüllen und dabei auch die eine oder andere "kurzfristig geänderte" Anweisung umzusetzen - allen Beteiligten sei von dieser Stelle aus herzlich gedankt.

Der neue Cheftrainer Sunay Acar war nicht zu beneiden, mit - in alphabetischer Reihenfolge - Harris Kaltak, Nurettin Kayaoğlu, Metin Kücükarslan, Danny Rankl und Justin Walker fielen gleich fünf Kandidaten für die Startelf verletzt aus. Mit Gabriel Preuß saß ein Spieler aus der zweiten Mannschaft auf der Bank, auf der dennoch ein Platz leer blieb. Acar mußte also improvisieren und so rückte der gerade mal achtzehn Jahre alte Clinton Asare - nominell ein Stürmer, der im Vorjahr für Rot-Weiss Essen in der A-Junioren-Niederrheinliga aufgelaufen ist - auf die linke Seite der Viererkette (und machte seine Sache dort gut). Alexandros Armen agierte unterstützt von Pascale Talarski - beide im Vorjahr in der Oberliga aktiv - als Spitze. Angeführt vom neuen Kapitän Necirwan "Neco" Mohammad - Stellvertreter ist Thorsten Kogel - gingen die Gastgeber engagiert und entschlossen auf das Feld und mußten nach nicht einmal 100 Sekunden den ersten Schock hinnehmen: Nach einem Abspielfehler im VfB-Mittelfeld sah Keeper Philipp Gutkowski plötzlich zwei Gegenspieler auf sich zulaufen, gegen die er keine Abwehrchance hatte - allerdings war das 0:1 stark abseitsverdächtig, Schiedsrichter Nico Fuchs - wie seine Assistenten heute alles andere als souverän und dazu auch noch mit arrogantem Auftreten - erkannte den Treffer an. Fünf Minuten später lag das 0:2 in der Luft, Mike Koenders grätschte den Schuß von Anton Heinz aber bravourös zur Ecke. In der zwölften Minute leistete sich Lippstadts Keeper Christopher Balkenhoff einen Fehlpaß im eigenen Strafraum, Pascale Talarski versuchte die Gelegenheit mit einem Direktschuß zu nutzen, scheiterte aber. Marvin Lorch schoß nach starker Balleroberung und klasse Paß von Necirwan Mohammad knapp am linken Pfosten vorbei (14.), ein ansehnlicher Spielzug über Talarski und Ricardo Antonaci brachte am Ende keine Schußposition. Den nächsten Angriff der Gelb-Schwarzen sah nicht nur das Publikum im PCC-Stadion, sondern auch ein außerhalb des Stadions - oberhalb des Gästeblocks - aufgetauchter Pulk von drei oder vier Dutzend Gästefans (alle mit Mund-Nasen-Schutz): Talarskis Nachschuß flog über das Tor. Knapp zehn Zeigerumdrehungen später jubelten die Gäste bereits, doch Mohamad Redjeb verhinderte mit einer spektakulären Abwehraktion das 0:2 und klärte zur Ecke. Ähnlich sah es nach einer halben Stunde aus, als Gerrit Kaiser den Ball im Strafraum annehmen konnte und knapp am linken Pfosten vorbei schoß. Die nächste Riesengelegenheit für die Westfalen folgte bald, Anton Heinz verfehlte das Tor mit seinem Schrägschuß nur knapp. Die letzte Aktion vor der Pause leitete Nicolas Hirschberger ein, der Ball kam über die Stationen Clinton Asare und Ricardo Antonaci aussichtsreich vor das Gästetor brachte, Pierre Nowitzki verpaßte den Ball aber knapp.

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Marvin Lorch mit einem fulminanten Schuß nach herrlichem Diagonalpaß von Pascale Talarski an Keeper Balkenhoff, danach verflachte die Partie ein wenig. Das lag nicht zuletzt an den "cleveren" Gästen, die mit ewigem Reklamieren, Mätzchen aller Art und "gekonnten" Spielverzögerungen das 0:1 über die Runden bringen wollten - in dieser Hinsicht haben die Gelb-Schwarzen noch "Nachholbedarf". Nach einer guten Stunde war sogar das 0:2 möglich, doch Philipp Gutkowski bremste den Ball mit einem "langen Bein", so daß Mike Koenders das runde Leder aus dem 16er schlagen konnte. Insgeamt zeigten die Gastgeber den Willen, das Spiel zu drehen. Mehrere Ecken von der rechten Seite - meistens von Ricardo Antonaci gefährlich nach innen gebracht - sorgten für Hoffnung unter den VfB-Fans, aber die SVL-Defensive hielt nach Kräften dagegen und hatte in der einen oder anderen Situation das notwendige Glück. Der eingewechselte Said Harouz sorgte für neuen Schwung, fand aber mit einem strammen Schuß seinen Meister in Balkenhoff (70.). Dann wurde Pascale Talarski gefoult - natürlich kein Pfiff -, der sich aber im Nachsetzen den Ball wiederholen konnte und Alexandros Armen in Szene setzte, der knapp über den Querbalken schoß. Wenig später war der VfB Homberg nur noch mit zehn Mann auf dem Feld: Mike Koenders sah wegen Nachtretens die rote Karte. Das Spiel hätte zu der Zeit längst unterbrochen sein müssen - Schiri Fuchs Pfeife blieb warum auch immer stumm -, die rote Karte war dann allerdings unstrittig. Die Gastgeber berannten in der Schlußphase das Tor der Gäste mit Leidenschaft und Engagement, forderten wegen Handspiels einen Elfmeter und sahen nach einem weiten Einwurf von Kapitän Mohamad einen Fallrückzieher von Said Harouz, der knapp über das Tor flog. Bei zwei Kontern hatten die Homberger Glück, als Mohamed Redjeb klären konnte und Zoltan Palaki schlecht zielte. Als Fuchs mal wieder eine Situation laufen ließ, stellte André Schneider den Endstand her - das 1:1 lag lange in der Luft, am Ende hieß es 0:2.

Weiter geht es für den VfB Homberg in einer Woche auswärts bei Fortuna Düsseldorf II, ob man das Spiel als Gästefan besuchen kann, versuchen wir bis zu unserem Vorbericht am Donnerstag zu klären.

VfB Homberg: Gutkowski - Antonaci, Redjeb, Koenders, Asare - Mohammad, Nowitzki (82. Jafari) - Lorch, Talarski, Hirschberger (66. Harouz) - Armen

Tore: 0:1 (2.) Kaiser, 0:2 (90.+5) Schneider

Rote Karte: Koenders (80. / Nachtreten)

Schiedsrichter: Nico Fuchs (DJK Dürscheid)

Zuschauer: 300


       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

Fotos: Michael Ketzer / Christiane Trömer
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