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17.02.2019 / cso Mobilansicht
Kreisliga B Wuppertal:
TSV Neviges 1982 - Stella Azzurra Velbert 3:4 (3:2)
Das uhltimative Ersatzspiel

Eine Weichenstörung bei der Deutschen Bahn verhinderte am Sonntag die Uhltras-Convention am Homberger Rheindeich. Ein Uhltra wäre aber kein Uhltra, wenn er für solche Fälle nicht spontane Ersatzgrounds am Start hätte. Eine Woche nach dem Weitmarer Waldschlösschen war nun das Nevigeser an der Reihe, wo das Kreisliga-B-Spiel zwischen dem gastgebenden TSV Neviges 1982 und AS Stella Azzurra Velbert geboten wurde. Vor den 291. Ground hatte der Fußballgott aber den Schweiß gesetzt, denn der 17%-steile Weg zur Anlage in luftiger Höhe über dem Wallfahrtsort hatte es in sich.

Genauso auch die Partie des Tabellenelften gegen den Fünfzehnten. Es mag ein Klischee sein, aber hier traf eine türkische Mannschaft auf eine italienische - unter der Leitung eines Arabers (augenscheinlich). Der Anpfiff verzögerte sich gleich um fünf Minuten, weil die Hausherren noch etwas zu besprechen hatten. Nach vier Minuten unterbrach der Schiedsrichter das Spiel, weil man die Trikots im gleißenden Sonnenlicht schlecht auseinanderhalten konnte. Leibchen gab es keine, sodass es zunächst weiterging. Dann jedoch tauchten Nevigeser Ersatztrikots auf. Türkspor spielte fortan mit einer Nummer auf der Hose und einer anderen auf dem Trikot. Ein Offizieller lief hektisch mit einem Zettel umher und versuchte verzweifelt, das Chaos zu lichten. Namen der TSV-Akteure wurden trotzdem besser nicht veröffentlicht.

Auf das 1:0 durch Hussein folgte Can Pätzolds Ausgleich, der von einer zugerufenen Ecke profitierte. Überhaupt konnte man dem Schiedsrichter außer Elfmetern vieles erfolgreich zurufen. Nach einer knappen halben Stunde Bruttospielzeit wechselte Neviges erstmals aus. Der Neue hatte erkennbar keine Schienbeinschoner angelegt und musste gleich wieder vom Platz. In Unterzahl glückte Hussein dennoch das 2:1. Kurz darauf verwandelte Kapitän Munir eine Ecke direkt zum 3:1. Der Stella-Azzurra-Trainer machte den Referee nun darauf aufmerksam, dass auch andere Nevigeser ohne oder mit nur einem (!) Einsatz unterwegs waren. Der Linksverteidiger wurde stellvertretend vom Kunstrasen gebeten, und diesmal nutzte Stella Azzurra die Überzahl zum 3:2 durch Leon Frenkel. Das heillose Chaos übertrug sich auch auf die spärlich angereisten Zuschauer. Mit einer Dame lieferte sich der TSV-Trainer ein längeres Wortgefecht: "Ich bin vielleicht nicht der beste Trainer, aber einen besseren gibt es nicht." Die fünf Minuten Nachspielzeit waren eng bemessen.

Die fittere Mannschaft waren an diesem Nachmittag die Gäste, das zeigte sich nach dem Seitenwechsel deutlich. Zunächst vergab Kapitän Marcus Arendt den Ausgleich, dann traf Lares Pintaudi zum 3:3, als der mit Libero agierende TSV Neviges auf Abseits zu spielen versuchte. Ein toller Pass Can Pätzolds auf Danny Scorrano brachte das 3:4. Lares Pintaudi traf genau wie auf der anderen Seite Orkan die Latte, bevor Türkspor fast ein Eigentor von der Mittelline unterlief. In der Schlussphase brannten dem TSV-Trainer die Sicherungen durch. Der Gang hinter die Bande reichte dem Schiedsrichter nicht: Der Rohrspatz musste schon bis an den Würstchenstand. 125 Minuten nach der geplanten Anstoßzeit war endlich Schluss. Ein hart verdienter Ground, aber immerhin musste der Schreiber dieser Zeilen dafür nicht die x-te Wiederholungsaufführung einer ETB-Niederlage in letzter Minute miterleben.

Stella Azzurra: Ridente - M. Frenkel, Küsters (58.´ El Methari), Reisch, di Candia (79.´ Hawash) - Ajvazi (85.´ Palmeri), Pätzold, L. Frenkel, Arendt - Scorrano, Pintaudi.

Tore: 1:0 (12.´) Hussein, 1:1 (14.´) Pätzold, 2:1 (27.´) Hussein, 3:1 (31.´) Munir, 3:2 (42.´) L. Frenkel/ 3:3 (60.´) Pintaudi, 3:4 (76.´) Scorrano.

Bes. Vork.: Innenraumverweis für TSV-Trainer (86.´/ Meckern)

Schiedsrichter: Mohamed Gintasi (Wuppertal)

Zuschauer: 15


       
       

Fotos: cso
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