24.11.2017: TuSEM Essen - ThSV Eisenach (cso staunt über die Erfolgsserie der Handballer)
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12.03.2017 / cso Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
ETB Schwarz-Weiß - SV Hönnepel-Niedermörmter 0:0
Die Hoffnung schwindet

Auch gegen den Tabellenvorletzten der Oberliga Niederrhein, einen gänzlich harmlosen SV Hönnepel-Niedermörmter, konnte der ETB Schwarz-Weiß seinen schon fast elf Monate andauernden Heimspielfluch nicht überwinden. Am Ende reichte es für die Elf von Manfred Wölpper, die aus Aberglauben sogar das Trainingstor getauscht hatte, einem überlegenen Spiel zum Trotz nur zu einem 0:0, das kaum weiterhilft.

Im Vergleich zur Niederlage beim VfB Homberg in der Vorwoche wies die ETB-Startformation nur eine Änderung auf: Robin Fechner ersetzte Deniz Hotoglu auf der Sechs - eine gute Wahl. Weniger zu gefallen wussten die Außenspieler und das oft unkreative zentral-offensive Mittelfeld. Mittelstürmer Malek Fakhro eröffnete das einseitige Match nach einem Freistoß Kevin Müllers mit einem Aluminiumtreffer; Athanasios Tsourakis bekam den zweiten Ball nicht unter Kontrolle. Eine verunglückte Flanke Danny Walkenbachs samt noch mehr verunglückter Kopfballrückgabe von Innenverteidiger Nedzad Dragovic endete ebenfalls am Pfosten, bevor Torwart Martin Hauffe den Ball Zentimeter vor der Linie doch noch zu fassen bekam. Fünf Minuten vor der Pause tat sich nach schier endlosen Querpässen endlich eine Lücke für Kevin Müller auf, der Ribene Ngwanguata auf rechts bediente; dessen Querpass vor das Tor verpassten sowohl Malek Fakhro, als auch Fabio la Monica in aussichtsreicher Position.

Im Prinzip erlebten die Zuschauer am Uhlenkrug also eine Wiederholung der zweiten Halbzeit beim VfB Homberg - nur mit besserem Wetter. HöNie agierte nett formuliert passiv, machte keinerlei Anstalten, das Spiel unter Kontrolle zu bringen, und man musste sich fragen, wie diese Mannschaft zuvor in zwei Spielen acht Tore hatte schießen können. Bestraft worden wäre diese Untätigkeit beinahe zehn Minuten nach Wiederanpfiff, als sich der ETB mit Fabio la Monica einmal schön über rechts durchsetzte; Athanasios Tsourakis bekam den Ball perfekt auf Fuß, produzierte freistehend aber nicht mehr als eine kümmerliche Rückgabe.

Gegen Mitte der zweiten Hälfte traute sich HöNie dann doch einmal aus der eigenen Hälfte: Beim ersten Versuch hatte Schwarz-Weiß Essen Riesenglück, dass der indisponierte Schiedsrichter Michael Menden aus Düsseldorf ein Foul an Sebastian Michalsky ausgemacht hatte; beim zweiten klärte la Monica mit einer beherzten Grätsche. Das Spiel nahm nun nochmals Fahrt auf. Malek Fakhro, von Bernad Gllogjani angespielt, tanzte zwei HöNies aus, drehte das Leder aber am langen Eck vorbei (73.´). Paul Voß hatte nach feinem Pass des eingewechselten Deniz Hotoglu keinen Anspielpartner und versuchte seinen Ex-Mitspieler Lukas Weiß zu einem Eigentor zu nötigen; Weiß grätschte ins Toraus; das Spiel ging mit Abstoß weiter (80.´). Weitere Gelegenheiten hatten Hotoglu selbst mit einer abgerutschten Flanke (81.´) und Sebastian Michalsky aus spitzem Winkel (85.´). Die Gäste aus Kalkar kamen noch einmal mit André Trienenjost und Moritz Amler vor Philipp Kunz´ Tor, nachdem der Unparteiische einen "ETB-Vorteil" hatte laufen lassen (82.´).

Woher die Verantwortlichen am Uhlenkrug nun noch eine Hoffnung auf den Klassenerhalt und damit den Fortbestand des Vereins nehmen wollen, erschließt sich dem Schreiber dieser Zeilen nicht. Einige Zuschauer sahen es ähnlich und verhöhnten die eigenen Spieler bei Rückpässen zum Torwart, Flanken ins Nirvana und sonstigen technischen Unzulänglichkeiten, von denen es viele zu ertragen galt. Nach Abpfiff sanken die meisten ETB-Akteure auf den Rasen; einen schnellen Mannschaftskreis wie sonst gab es nicht. Nächster Gegner ist auswärts der Tabellenletzte FC Kray (So. 15:00 Uhr, Buderusstraße).

ETB: Kunz - Ngwanguata, K. Müller, Michalsky, Voß - Fechner - Gllogjani (81.´ Bluni), Tsourakis, la Monica, Walkenbach (70.´ Hotoglu) - Fakhro (74.´ Said).

HöNie: Hauffe - Bayram (66.´ Amler), Borutzki, Dragovic, Weiß - Seidel, Klein-Wiele - Schneider, Mehinovic (74.´ Staude), Thuyl - Trienenjost (89.´ Kampmann).

Tore: - / -

Schiedsrichter: Michael Menden (TSV Urdenbach)

Zuschauer: 295
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