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10.03.2017 / cso Mobilansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - ASV Hamm/Westfalen 25:25 (12:17)
Irre Aufholjagd

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 2.258 Zuschauer beim Zweitligaderby zwischen TuSEM Essen und dem ASV Hamm/Westfalen. Von Hoffnungslosigkeit bis Siegesgewissheit war für beide Seiten alles dabei, und da auch aus Uentrop zahlreiche Fans den Weg zum Hallo gefunden hatten, war es 60 Minuten lang ohrenbetäubend laut.

Seinen Höhepunkt erlebte das Handballdrama in der letzten Spielsekunde, als Schiedsrichter Colin Hartmann beim Stand von 25:25 einen umstrittenen Siebenmeter für TuSEM Essen gab, der zuvor über eine Minute in Ballbesitz die Uhr heruntergespielt hatte. Noah Beyer nahm sich das Leder, Felix Storbeck musste dem ASV Hamm zumindest einen Punkt sichern. Das Duell ging an Storbeck, und das war auch gerecht so, denn ein Essener Sieg wäre den Gästen gegenüber nach dem Spielverlauf reichlich unsympathisch gewesen.

TuSEM war nämlich - wie zuletzt leider regelmäßig - schlecht ins Match gekommen, hatte in der Anfangsviertelstunde kärgliche vier Tore geworfen und war in der Folge mit bis zu acht Treffern in Rückstand geraten. Nachdem Dennis Szczesny den an der Hand verletzten Michael Hegemann im Rückraum abgelöst hatte, erhöhte sich bei den Hausherren die Erfolgsquote, und die Männer von Trainer Stephan Krebietke kamen auf drei Tore an den ASV heran. Kurz vor der Pause legte dieser aber erneut einen Zahn zu - 12:17. Michael Kintrup und besonders Richard Wöss gaben der rechten TuSEM-Seite nach dem Seitenwechsel eine neue Gestalt, doch vorerst punktete weiter der Gast von den Abstiegsrängen. Als Richard Wöss einen Siebenmeter ausgelassen hatte und der Rückstand zwanzig Minuten vor Schluss auf sechs Treffer angewachsen war, schien alles aus, doch die Essener besannen sich ihres Erfolges in Rimpar, wo man in der Vorwoche ebenfalls weit zurückgelegen hatte, um letztlich noch zu gewinnen. Mit Carsten Ridders Tor zum 17:20 und einer glimpflich verlaufenen dreifachen Zeitstrafe gegen Mürköster, Seidel und Ridder keimte auch bei den Fans wieder Hoffung auf. "Aus den Sitzen," lautete das Kommando, und von nun an war dieses Spiel an Emotionalität kaum zu überbieten: Sebastian Bliß hielt zwei Siebenmeter von Björn Zintel, Jonas Ellwanger verkürzte auf 23:24, Richard Wöss glich erstmals in der gesamten Partie zum 25:25 aus. Ein Fehlwurf des ASV Hamm, dem anders als zuvor keine einfachen Tore mehr gelingen wollten, und noch knapp anderthalb Minuten auf der Uhr...

TuSEM Essen bleibt mit dieser Punkteteilung im neuen Jahr ungeschlagen, und auch Hamm-Uentrop hat unter seinem neuen Trainer Stephan Just bislang nicht verloren. Weiter geht es für den TuSEM nächsten Sonntag beim Dessau-Roßlauer HV 06, einem weiteren Nachbarn aus der unteren Tabellenhälfte.

TuSEM: Bliß (2/4) - Beyer (2/4), J. Ellwanger (2), Hegemann (1), Roosna, Wöss (6+0/1), Kintrup (1), Szczesny (4), Ridder (6), Seidel, Mürköster (3).

Hamm: Storbeck (3/5) - Blohme, Huesmann, Höning, Brosch (1), Fuchs (2), Fridgeirsson (4), Eggert (2), Macke (1), Ritterbach (3), Gudat (3), Zintel (1+2/4), Neuhold (6).

Spielfilm: 1:4 (6.´), 3:9 (12.´), 10:14 (22.´), 12:17 (30.´)/ 14:20 (39.´), 17:20 (42.´), 23:24 (56.´), 25:25 (59.´).

Zeitstrafen: 3:3

Schiedsrichter: Colin Hartmann (Magdeburg) / Stefan Schneider (Barleben)

Zuschauer: 2.258
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