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28.05.2016 / cso Mobilansicht
Niederrheinpokal:
Rot-Weiss Essen - Wuppertaler SV 3:0 (1:0)
WSV enttäuscht auf ganzer Linie

Zu einer unerwartet einseitigen Angelegenheit wurde das Niederrheinpokal-Finale zwischen Rot-Weiss Essen, das die Regionalliga-Saison mit Mühe im unteren Mittelfeld abgeschlossen hatte, und dem souveränen Oberliga-Meister Wuppertaler SV. Vor 17.000 Zuschauern im nicht ausverkauften Stadion Essen konnte der WSV nichts von seiner Klasse aus dem Ligabetrieb abrufen. Ob die Bergischen einen schlechten Tag erwischt hatten oder RWE einfach zu gut für Rot-Blau war, mögen andere beurteilen.

Essen schnürte seine Gäste vom Anpfiff des guten Schiedsrichters Dr. Martin Thomsen weg in deren eigener Hälfte ein. Insbesondere gegen die beiden schnellen Außenspieler von RWE, Andreas Ivan auf rechts und Kasim Rabihic auf links, fand der WSV 90 Minuten lang kein Mittel. Auch Marcel Platzek und Frank Löning in der Sturmmitte hatten viel zu viele Freiheiten für Abschlüsse und gegenseitige Vorlagen. Die erste hochprozentige Chance bot sich Platzek, der jedoch vor lauter Dribbellust den Abschluss vergaß (13.´). Sechs Minuten später schoss Ivan von der Strafraumgrenze ans Außennetz. Bei einer Ablage von Löning auf Andreas Ivan musste der Wuppertaler Schlussmann Sebastian Wickl erstmals zupacken (26.´).

Nach einer halben Stunde zeigte der WSV kurz, weshalb er zurecht und überlegen die Oberliga Niederrhein dominieren konnte. Eine schnelle Kombination von Kapitän Gaetano Manno und Enes Topal setzte Ercan Aydogmus im RWE-Strafraum in Szene. Aydogmus verstolperte den Ball jedoch zur Erleichterung des Publikums. Wenig später prüfte dann Davide Leikauf, der den ETB im Ligaspiel quasi alleine zerlegt hatte (Bericht), Niclas Heimann im RWE-Tor. Zum optimalen Zeitpunkt drückte im Gegenzug Moritz Fritz das Spielgerät über die Linie - Wickl hatte eine Flanke von Rabihic nur nach vorne abwehren können. Kasim Rabihic hätte nach Marcel Platzeks Vorlage sogar noch auf 2:0 erhöhen können, aber es ging mit bloß einem Tor in die Pause.

Der Seitenwechsel brachte keine Änderungen in den Teams und den Spielanteilen. RWE drückte weiter auf die Vorentscheidung, und dem WSV fiel wenig bis gar nichts ein, um sich zu befreien. Andreas Ivan hatte die erste Chance, nachdem Platzek aufmerksam den Ball durchgelassen hatte (52.´); anschließend glückte Leon Binder aus großer Enntfernung ein Traumtor ins linke Eck. Elf Minuten vor Schluss hätte Wuppertals Jonas Schneider auf Vorlage Marvin Ellmanns die Sache noch einmal spannend machen können, traf aber freistehend nur den linken Pfosten. Besser machte es Moritz Fritz auf der anderen Seite, der einen Freistoß von Benjamin Baier unbedrängt von nun dilettantischen Abwehrspielern zum 3:0 ins Netz beförderte.

Rot-Weiss Essen hat sich durch den ungefährdeten Sieg nicht nur einmal mehr für die DFB-Pokal-Hauptrunde qualifiziert, sondern mit seinem ansehnlichen Spiel für einen versöhnlichen Saisonabschluss gesorgt. Die Fans des WSV erfreuten sich derweil lautstark an ihrer Oberligameisterschaft, und so blieb - zumindest bis zur Abreise des Blogs - alles friedlich. Das massive Polizeiaufgebot zu Fuß, zu Ross, motorisiert, mit Wasserwerfer und Hubschrauber hatte offenbar einen ruhigen Nachmittag.

RWE: Heimann - Binder, Windmüller, Zeiger, Huckle - Ivan (82.´ Cokkosan), Baier, Fritz, Rabihic - Platzek, Löning (89.´ Studtrucker).

WSV: Wickl - Salau (79.´ Gataric), Schmetz, Bayrak, Heinson - Grebe (75.´ Ellmann), Bölstler - Topal, Manno, Leikauf - Aydogmus (74.´ Schneider).

Tore: 1:0 (33.´) Fritz/ 2:0 (55.´) Binder, 3:0 (88.´) Fritz.

Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (SV Donsbrüggen)

Zuschauer: 17.000


   
Fotos: StoC
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