19.11.2017: Düsseldorfer SC 99 - ETB Schwarz-Weiß (cso sammelt einen Ground und der ETB vielleicht drei Punkte)
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30.04.2016 / Uhltras Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
ETB Schwarz-Weiß - MSV Duisburg U23 1:0 (0:0)
ETB belohnt sich

"Das war der erste Schritt, und wir machen immer weiter," rief der neue ETB-Trainer Damian Apfeld nach Abpfiff in den Spielerkreis. Nach sieben sieglosen Spielen, in denen die Schwarz-Weißen oft Zählbares verdient gehabt hätten, aber unglücklich am Aluminium, an den eigenen Nerven oder Schiedsrichterentscheidungen gescheitert waren, glückte gegen die punktgleiche U23 des MSV Duisburg endlich der langersehnte Sieg.

Dass die Zebras seit mehr als einem Jahrzehnt der Lieblingsgegner des ETB Schwarz-Weiß sind, wussten die meisten Spieler und der neue Trainer sicherlich nicht, und man tat gut daran, sich mit dem Hier-und-Jetzt zu befassen. Für Damian Apfeld sprang dabei die gleiche Formation heraus, auf die schon sein zuletzt glückloser Vorgänger Toni Molina gesetzt hatte. Neu war derweil das aggressive Verhalten der Schwarz-Weißen, die dem MSV vom Anpfiff weg ein Kampfspiel auf tiefem Geläuf aufzwangen. In der vierten Minute legte Chamdin Said seinem Sturmkollegen Malek Fakhro den Ball auf, doch der U19-Junior war etwas zu langsam für einen ersten Abschluss. Wenig später verletzte sich Kapitän Sebastian Michalsky bei einem Duisburger Foul, biss noch eine Weile auf die Zähne, um dann aber doch vom Platz zu müssen. Für Michalsky kam Florian Machtemes in die Partie. Für ein hartes Einsteigen Kevin Müllers gegen Ahmet Engin gab es nach zwanzig Minuten eine von neun Gelben Karten und einen Freistoß aus 17 Metern, der dem MSV eine seiner ganz wenigen Chancen bescherte. Kevin Weggen, mit zwölf Treffern bester Schütze der Duisburger, heute aber auf die Sechs gestellt, zirkelte den Ball genau auf Tobias Ritz.

Kurz vor der Pause wurde es dann richtig hektisch: Einen Abstoß von Tobias Ritz verlängerte Erkan Ari mit dem Hinterkopf zu Florian Machtemes, den Niklas Heidemann im Sechzehnmeterraum von hinten abräumte (s. Foto unten). Schiedsrichter Dustin Sikorski machte sich unbeliebt und entschied auf Eckball. Diesen fing der MSV ab und leitete einen Konter ein, der bei den ETB-Fans ungute Erinnerungen an das Heimspiel gegen Kalkum-Wittlaer weckte. Heute störte die Essener Defensive aber energisch, Cedric Vennemann leitete den Gegenkonter ein, und der angespielte Malek Fakhro ging im Strafraum zu Boden. Referee Sikorski sah erneut kein Foulspiel, woraufhin die Tribüne so laut wurde, wie es der Schreiber dieser Zeilen seit Jahren nicht mehr erlebt hat. Da parallel dazu auf den Stehplätzen ein Junggesellenabschied seinen Lauf nahm, bekam das umkämpfte, ruppige Spiel ganz unerwartet auch einen atmosphärischen Rahmen. Mit dem Halbzeitpfiff bediente Malek Fakhro noch einmal Chamdin Said, der gleich zwei Duisburger austanzte, seinen Drehschuss dann aber flach am langen Pfosten vorbei zog.

Nach dem Seitenwechsel spielte der ETB in unveränderter Auftsellung auf sein Trainingstor und gab den Ball so gut wie nicht mehr her. Erkan Ari mit einem Traumpass auf Malek Fakhro, dessen Abschluss aber nicht mithalten konnte (50.´). Eine Zeigerumdrehung später der laufstarke Yunus Yildiz wieder auf Fakhro, der nun härter schoss, aber seinen Meister in Torwart Timothy Dieng fand. In der 59. Minute leitete Stefan Siepmanns Fehlpass den einzigen nennenswerten Konter des MSV ein, der brandgefährlich vor Tobias Ritz´ kam, um schließlich vom sich in den Schuss werfenden Erkan Ari unter Einsatz seiner Gesundheit entschärft zu werden. Hart an der Grenze zum Foul entschärfte dann Duisburgs Nurettin Kayaoglu einen Vorstoß Malek Fakhros in den Sechzehner (64.´). Damian Apfeld sah die Aktion über der Fairnessgrenze und tobte. Nach einem Allerweltsfoul des MSV im Mittelfeld musste der ETB-Neutrainer schließlich auf die Tribüne - auch so kann man sich bei seinem Publikum beliebt machen. Kaum hatte Apfeld neben seinen neuen Fans platzgenommen, drückten seine Stürmer einen Ball über die Linie, doch der Assistent hatte die Fahne oben. Ob der vom Pfosten kommende Ball wirklich aus einer Abseitsstellung heraus verwertet wurde oder nicht, wäre bei einem Unentschieden sicher Gegenstand hitziger Diskussionen geworden, doch so weit kam es nicht: Zehn Minuten vor Schluss nahm sich Rechtsaußen Erkan Ari ein Herz, lief durch alle MSV-Abwehrspieler hindurch und hob den Ball über Timothy Dieng hinweg ins Netz. Der Jubel auf beiden Seiten des Zauns war grenzenlos, und die Steine, die allen Beteiligten von den Herzen fielen, war sicher noch kilometerweit zu hören.

Das verdiente 1:0 brachte der ETB dann ganz souverän über die Zeit, wobei Duisburgs Linksaußen Ahmet Engin nach einer plumpen Schwalbe noch die Gelb-Rote Karte sah und Chamdin Said wie Kevin Müller sogar ein zweites Tor auf dem Spann bzw. Kopf hatten. Für Damian Apfeld gilt es nun, das gute Gefühl für die verbleibenden vier Spiele (beim TSV Meerbusch, gegen Germania Ratingen, bei TuRU Düsseldorf und gegen den VfB 03 Hilden) zu konservieren. 38 Zähler haben die Schwarz-Weißen auf dem Konto, und es sollten noch weitere hinzukommen, um der Landesliga ganz sicher zu entgehen. (cso)

ETB: Ritz - Ngwanguata, Müller, Siepmann, Yildiz - Michalsky (34.´ Machtemes) - Ari (86.´ Gipper), Vennemann, Zeh - Fakhro (89.´ Kisin), Said.

MSV: Dieng - Dörfler, Hoff, Kayaoglu, Heidemann - Wiggen - Ioannidis (57.´ Pedro), Kallenbach, Engin - Orlean (86.´ Dünnwald), Geneli (78.´ Yaffa).

Tore: - / 1:0 (80.´) Ari.

Gelb-Rot: Engin (85.´/ Schwalbe)

Bes. Vorkommnis: Innenraumverweis für Apfeld (69.´/ kritischer Hinweis an den Schiedsrichter)

Schiedsrichter: Dustin Sikorski (VfL Repelen)

Zuschauer: 100


       
       
       
       
       
       
       
       
   
Fotos: pjg
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