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01.04.2016 / cso Mobilansicht
2. Handball-Bundesliga:
TuSEM Essen - TV Emsdetten 35:32 (17:18)
TuSEM reißt das Ruder ´rum

Fünf Niederlagen in Folge hatten die Handballer von TuSEM Essen jüngst zurück in die Nähe der Abstiegsplätze gebracht, sodass die verletzungsgeplagte Truppe von Stephan Krebietke gegen den TV Emsdetten um Ex-TuSEM-Kapitän André Kropp ganz dringend ein Erfolgserlebnis benötigte. Pünktlich zum Spiel meldete sich Top-Torjäger Lasse Seidel von seiner Verletzung zurück, aber mit Torwart Carlos Donderis Vegas (Kreuzbandriss), Dennis Szczesny, Joshua Schlüter und Pasqual Tovornik war die Liste der Ausfälle immer noch lang genug.

Gegen den ehemaligen Bundesligisten aus Westfalen, der von zahlreichen Fans begleitet zum Hallo angereist war, kam der TuSEM zunächst gut ins Spiel, geriet dann aber - ohne große Fehler gemacht zu haben - mit vier Toren in Rückstand. Zehn Minuten vor der Pause ging Essens Trainer Krebietke volles Risiko und nahm in den Angriffen Torwart Sebastian Bliß von der Platte. Die Maßnahme wirkte offensiv perfekt: Vor allem Srdjan Predragovic, der einen echten Sahnetag erwischte, und Rechtsaußen Carsten Ridder brachten den Hausherren den Torerfolg zurück. Den schönsten Treffer der ersten Halbzeit erzielte allerdings Linksaußen Noah Beyer mit einem artistischen Kempa-Sprung in den Ball. Defensiv fing sich der TuSEM durch den fehlenden Torwart nur einen einzigen Punkt ein, als Anton Rúnarsson für Emsdetten aus der eigenen Hälfte ins Schwarze traf.

Das 17:18 bildete eine vernünftige Grundlage für die zweite Halbzeit, die mit ordentlich Ärger beginnen sollte: Zwanzig Minuten vor Schluss schickten die Unparteiischen Essens Grandsegnieur Michael Hegemann nach drei Zeitstrafen mit Rot vom Feld. Eine in der Summe wie auch in der Einzelsituation überzogene Entscheidung, die sich einreihte in eine höchst einseitige Regelauslegung zugunsten des TV Emsdetten. Die Halle war folgerichtig auf 180, buhte Schiedsrichter und TVE lauthals aus, peitschte den TuSEM gleichzeitig aber nach vorne. Das wirkte: Nach 43 Minuten Spieldauer traf Noah Beyer von der Siebenmetermarke erstmals wieder zum Ausgleich. Zwei Zeigerumdrehungen später markierte Srdjan Predragovic dann schon die erste Führung für TuSEM. Während Emsdettens Nils Babin fast nichts mehr hielt, gingen auf der anderen Seite zahlreiche Würfe des TVE über Sebastian Bliß´ Tor oder ans Holz. Essen zog auf drei, vier, dann fünf Tore davon, und die Halle tobte.

Beste Werbung also für den Handball als Sportart, in der immer alles möglich ist; beste Werbung aber auch für den dezimierten TuSEM, der nun sechs Punkte vor der Abstiegszone rangiert und sich mit einem weiteren Sieg beim Tabellenletzten Bayer Dormagen (Samstag 16.04., 19:00 Uhr) weiter Luft verschaffen könnte.

TuSEM: Bliß (0/5), Heißenberg (0/1) - L. Seidel (3+0/1), Beyer (1+3/3), Pöhle, Ellwanger (5), Ridder (3), Hegemann (1), Predragovic (6+1/1), Keller (5), Trodler (5), Mürköster (2).

TVE: Babin (1/5) - Krings (6), Pröhl, Sluijters (1), Wesseling, Adams (4), Kropp (6), Rúnarsson (3), Arnarson (3), Grétarsson (2+6/6), Antonevitch (1).

Spielfilm: 4:4 (8.´), 4:8 (14.´), 9:13 (22.´), 17:18 (30.´)/ 25:25 (43.´), 28:28 (49.´), 32:29 (55.´), 35:30 (58.´), 35:32 (60.´).

Zeitstrafen: 4:4

Rote Karte: Hegemann (40.´/ 3x5´)

Schiedsrichter: Thomas Hörath (TV Eibach 03)/ Timo Hofmann (TV 1862 Helmbrechts)

Zuschauer: 1.828
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