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24.03.2016 / cso Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
ETB Schwarz-Weiß - TV Jahn Hiesfeld 2:0 (2:0)
Großartige Defensivleistung

Vier Tage nach der am Ende etwas unglücklichen Niederlage gegen die Rot-Weiß Oberhausen U23 empfing der ETB Schwarz-Weiß am Gründonnerstag gleich das nächste Team der Stunde. Elf Punkte hatte der TV Jahn Hiesfeld aus den ersten fünf Spielen der Rückrunde geholt, war zudem noch ungeschlagen. Genau wie den ETB drückt aber auch die Dinslakaner aktuell der personelle Schuh, sodass Trainer Uwe Roscher von der gewohnten Raute im Mittelfeld abrücken musste und stattdessen eine Doppelspitze aufbot, die phasenweise noch um die beiden Außenspieler ergänzt wurde, wodurch sich die ETB-Defensive bis zu vier Angreifern auf einer Linie gegenübersah. Hier hieß es, besondere Vorsicht walten zu lassen, gleichzeitig aber auch die Lücken im Mittelfeld zu nutzen. Beides sollten Toni Molinas Schwarz-Weiße in ungeahnter Perfektion lösen.

Im Vergleich zum Sonntagsspiel gab es beim ETB zwei personelle Änderungen: Sergej Stahl ersetzte Stefan Siepmann als Außenverteidiger, und das kantige Eigengewächs übernahm diese Aufgabe, als hätte er in seinem jungen Leben nie etwas anderes gemacht. Auf der linken Außenbahn kam Christos Kostikidis für den verletzten Florian Machtemes und machte seine Sache wie schon in der zweiten Halbzeit gegen RWO sehr ansprechend. Ansonsten blieb alles beim Alten, insbesondere liefen in Chamdin Said und Malek Fakhro auch wieder zwei Stürmer auf.

In der Anfangsviertelstunde standen Said und Fakhro bei den langen Bällen aus der Tiefe der eigenen Hälfte mehrfach im Abseits. Als Fakhro einmal nicht zurückgepfiffen wurde, prüfte der A-Jugendliche Hiesfelds Torwart Kevin Hillebrand. Der zweite Ball fiel wieder Fakhro auf den Spann, doch kam der Winkel ihm offenbar zu spitz vor. Malek Fakhro bewies Auge und Köpfchen, legte zurück zu Chamdin Said im Rücken der Abwehr, dessen Volleyschuss knapp vorbei ging (17.´). Das Oberligaspiel gewann nun deutlich an Fahrt, und Sebastian Michalsky klärte nach einem langen Einwurf des TV Jahn im Liegen gegen den einschussbereiten Ex-ETBer Joel Zwikirsch zur Ecke, die dann nichts einbrachte (19.´). Der lange Abschlag von Tobias Ritz allerdings brachte wieder Gefahr auf der anderen Seite: Malek Fakhro und Erkan Ari setzten Cedric Vennemann in Szene, der knapp am linken Pfosten vorbeischoss. Vier Minuten später ein ruhender Ball: Cedric Vennemann hob das Leder zum zweiten Pfosten, Sebastian Michalsky stieg hoch, köpfte eine Kerze, Kevin Hillebrand verschätzte sich, rutschte vielleicht auch etwas aus, und schon trudelte der Ball zum 1:0 in den Winkel. In der Folge bekam Hiesfeld nun Oberwasser und hatte durch Joel Zwikirsch auch zwei Schussmöglichkeiten. Kurz vor der Pause entlastete sich der ETB einmal über die rechte Seite: Ribene Ngwanguata auf Erkan Ari, dessen strammer Schuss noch abgefälscht über die Latte strich. Die anschließende Ecke Christopher Zehs landete über Umwege bei Christos Kostikidis, der sich 25 Meter vom Tor entfernt ein Herz nahm und mit vollem Risiko abzog. Üblicherweise gefährden diese Schüsse ja nur die Maulwürfe in der begrünten Nordkurve, aber Kostikidis erwischte den einen Tag unter hundert und traf den Ball perfekt. Wie ein Strich schlug dieser unhaltbar im linken unteren Eck ein und ließ die Gastgeber mit einem beruhigenden 2:0 in die Pause gehen.

Die zweite Halbzeit gehörte dann zum Besten, was der Schreiber dieser Zeilen in den letzten Jahren am Uhlenkrug gesehen hat. Ribene Ngwanguata, Kevin Müller, Christopher Zeh und Sergej Stahl standen wie eine Eins, Sebastian Michalsky ackerte unermüdlich vor der Viererkette und räumte vieles ab, bevor es wirklich gefährlich werden konnte. Cedric Vennemann, Erkan Ari und Christos Kostikidis bemühten sich um Entlastung, arbeiteten aber vor allem vorbildlich nach hinten mit. Malek Fakhro und Chamdin Said, für den später Freddy Gipper als Stürmer (!) auf den Platz kam, machten die Bälle so gut wie möglich fest und ließen Hiesfeld nicht zur Ruhe kommen. Die besten Chancen der Schwarz-Weißen hatte allerdings Erkan Ari (50.´, 75.´). Die Gäste aus Dinslaken kamen ihrerseits nur zweimal gefährlich durch: Beim ersten Mal dribbelte sich ein Violetter durch die Mitte frei vor Tobias Ritz, täuschte einen Schuss an und geriet dabei ins Straucheln, sodass Ritz nicht eingreifen musste (60.´). Auch beim zweiten Mal war keine Parade vonnöten, weil Hiesfeld nach einer Ecke auf das Netz köpfte (71.´).

Wer diesen Blog regelmäßig liest, weiß, dass der Schreiber dieser Zeilen mit seinem Verein meist besonders hart ins Gericht geht. Heute aber haben selbst die Uhltras nichts auszusetzen: Das war richtig Klasse! Entspannt geht es für den ETB und seine Fans am Ostermontag weiter zum Spitzenreiter nach Wuppertal (Stadion am Zoo, 15:00 Uhr).

ETB: Ritz - Ngwanguata, Müller, Zeh, Stahl (86.´ Yildiz) - Michalsky - Ari, Vennemann (89.´ Siepmann), Kostikidis - Said (73.´ Gipper), Fakhro.

TVJ: Hillebrand - Kolberg, Polk, Corvers, Wichert - Menke (58.´ Rakowksi), Pirschel (79.´ Schirru), Mastrolonardo, Goralski - Zwikirsch, Kratzer (68.´ Slowinski).

Tore: 1:0 (24.´) Michalsky, 2:0 (40.´) Kostikidis / -

Schiedsrichter: Maximilian Fischedick (VfB Bottrop)

Zuschauer: 90
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