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28.01.2016 / cso Mobilansicht
Testspiel:
SV Heißen - DJK Adler Union Frintrop 1:3 (1:0)
Ri-Ra-Rau, RSV

Ranzige Fußballplätze hat der Schreiber dieser Zeilen in seinem Leben schon reichlich gesehen, aber ein so abbruchreifer Ground wie der des RSV Mülheim/Ruhr an der Rudolf-Harbig-Straße in Heißen ist ihm dabei noch nicht untergekommen. Durch ein monströses Betonportal steuerte der Blog über den Stadionparkplatz zunächst zielstrebig auf die Haupttribüne zu. Unter dem Wellblechdach hatte sich allerdings schon die 18-köpfige Mannschaft von Adler Frintrop häuslich eingerichtet - offenbar waren die augenscheinlich einem Hörsaal entstammenden Klappsitze komfortabler als das Interieur des laut Grundstein von 1959 datierenden Clubhauses. Der Blog stellte sich also ein paar Meter weiter auf den Grashang. Erst beim erfolglosen Versuch, den Aschenplatz in der Halbzeitpause einmal komplett im Zuschauerbereich zu umrunden, wurde festgestellt, dass es sich bei dem Hang um ein lebensgefährliches Konglomerat aus Botanik und Stufen handelte. Scheinbar haben die karminroten, überhohen Banden mit dem Schlachruf der Hausherren einmal richtig viele Zuschauer zurückhalten müssen. Weitere bei Tageslicht fotographierenswerte Fundstücke waren die mit Mülltütenfetzen isolierten Sicherungskästen des Flutlichts und das Asche-Abzieh-Auto ohne Heckscheibe.

Fußball wurde dann auch noch gespielt, und das eine Viertelstunde vor dem geplanten Anpfiff des Tests SV Heißen gegen DJK Adler Union Frintrop. Das Trainergespann des Essener Bezirksligisten probierte personell und taktisch einiges aus und sah eine in mehrerer Hinsicht suboptimale erste Halbzeit. Adler setzte nicht konsequent genug nach, sodass die zweiten Bälle fast alle an den A-Ligisten gingen. Marcel Finnenthal aus spitzem Winkel (7.´) und Philipp Schwebig per Volleyschuss aus drei Metern (12.´) hatten in der Anfangsphase gute Chancen für Heißen. Bei Frintrop senkte sich Sener Uzuns Flanke nach einer Viertelstunde gefährlich über Torwart Tobias Beekmann, dann provozierte Uzun fast ein Eigentor von Nico Mühlemeier (20.´). Linksverteidiger Torben Grzenia, der als einziger Essener im ersten Durchgang wirklich überzeugen konnte, probierte es mit einem Freistoß aus dem Halbfeld (26.´). Robin Barth bugsierte Jonas Rübertus´ Vorlage bestens postiert am Tor vorbei (28.´), schoss später freistehend Keeper Beekmann an (40.´), wie auch Sener Uzun kurz vor der Pause. Auf der anderen Seite brachte Christian Janßen Heißens Stürmer Marcel Finnenthal zu Fall, sodass es Elfmeter für die Mülheimer gab. Philipp Schwebig musste mit seiner Ausführung allerdings warten, denn Schiedsrichter Devon Spliedt aus Saarn war aufgefallen, dass die Penalty-Linie seltsam nah an der Straraumgrenze gezogen war. Spliedt nahm Maß und verlegte den Strafstoß etwa zwei Meter in Richtung des Tores von Pierre-Marcel Bolte, der trotzdem noch beinahe an den Schuss gekommen wäre.

In der Halbzeitpause brachten Jo Nühlen und Michael Wollert unter anderem Pascal van Buer für das zentrale Mittelfeld und etwas später Lukas Espenhahn für die rechte Seite. Diese beiden sorgten, zusammen mit dem nun spielfreudigeren Jonas Rübertus, für die ergebnistechnische Wende. Nachdem Markus Lansonczyk (52.´), Sener Uzun und Pascal van Buer (59.´), sowie Yannick Reiners (64.´) noch das alte Schusspech gehabt hatten, gelang Jonas Rübertus schließlich der überfällige Ausgleich. Pascal van Buer und Yannick Reiners hatten aggressiv nachgesetzt und das Tor so entscheidend eingeleitet. Nur Minuten später setzte Jonas Rübertus seinen nächsten Versuch aus etwa 18 Metern an den Außenpfosten, dann bediente er nach Ballgewinn im gegnerischen Sechzehner Lukas Espenhahn zum 1:2. Rübertus und Espenhahn waren auch an der Entstehung des nächsten Hochkaräters beteiligt, doch Luca Campe verpasste vorerst das dritte Tor (87.´). Nachdem der SV Heißen in Person von Kevin Beginn Adlers Torhüter Pierre-Marcel Bolte noch einmal zu einer guten Parade gezwungen hatte, beendete Pascal van Buer die Partie mit einem genialen Pass genau in den Lauf von Yannick Reiners, der die schönste Aktion des gesamten Spiels mit dem 1:3 abschloss.

Schon am Samstag (17:30 Uhr) testet Adler Union erneut, dann am heimischen Wasserturm gegen SV Gelb-Weiß Hamborn, von dem der Schreiber dieser Zeilen peinlicherweise noch nie gehört hat.

SV Heißen: Beekmann - Grune, Goj, Özbey (63.´ Kilic), Bolat (46.´ Beginn) - Kampka, Mühlemeier, Gandolfo (63.´ van Cyrson), Askar - Schwebig (46.´ Albrecht), Finnenthal (46.´ Neuen).

Adler Union: Bolte - Wiecek (61.´ Özbay), Janßen (46.´ Gouanou), Tsikrikas (46.´ Baruffulo), Grzenia - Lasonczyk - Uzun (61.´ Espenhahn), Rübertus, Bayar (46.´ van Buer), Schneemann (46.´ Campe) - Barth (46.´ Reiners).

Tore: 1:0 (42.´/ FE) Schwebig/ 1:1 (66.´) Rübertus, 1:2 (79.´) Espenhahn, 1:3 (88.´) Reiners.

Schiedsrichter: Devon Spliedt (TuSpo Saarn 1908)

Zuschauer: 20
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