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26.11.2015 / cso Mobilansicht
Europa League:
FC Schalke 04 - APOEL Nikosia 1:0 (0:0)
Abschlußschwäche und Auszeiten

Eine unerwartete Einladung bescherte dem jüngeren Uhltra am Donnerstagabend das zweite Europapokalspiel der Saison. 15€ kostete die Karte für den Sitzplatz im Oberrang der Haupttribüne auf Schalke - eine gute Investition, denn der Blick auf das Spielfeld ermöglichte Taktikstudien, von denen man bei den Amateurspielen, die ansonsten den Uhltras-Alltag bestimmen, nur träumen kann. Wesentlich mehr als dies hatte das Europa-League-Match zwischen Schalke 04 und APOEL Nikosia über weite Strecken leider auch nicht zu bieten, denn der Favorit mühte sich heftig mit dem zyprischen Abwehrbollwerk.

S04-Trainer André Breitenreiter musste für das vorletzte Gruppenspiel auf Nationalspieler Benedikt Höwedes verzichten. Für ihn spielte der in der Bundesliga gesperrte Johannes Geis, und zwar bei Ballbesitz als Sechser vor der Abwehr, in der Rückwärtsbewegung als Innenverteidiger in der Fünferkette. Wenig variabel erschien hingegen die Schalker Offensive, in der Klaas-Jan Huntelaar und Franco di Santo eine Doppelspitze bildeten. Hier wäre ein weiterer Mittelfeldspieler aus Sicht des Blogs eine lohnende Alternative gewesen. Aber auch so wirbelten die Gastgeber in den ersten dreißig Minuten nur so um APOEL Nikosia herum: Leon Goretzka per Kopf (20.´), Leroy Sané und Johannes Geis in einem schnellen Konter (25.´), Klaas-Jan Huntelaar wieder mit einem Kopfball (28.´) und Eric-Maxim Choupo-Moting nach feinem Sturmlauf Sanés über die rechte Seite (29.´) hätten alle das 1:0 erzielen können, taten dies aber nicht. Rächen können hätten sich die schwache Chancenverwertung bei den pfeilschnellen Kontern von APOEL: Tomas de Vincenti verpasste eine Hereingabe von Sturmspitze Pieros Sotiriou (15.´), Roman Neustädter grätschte in höchster Bedrängnis einen Flachpass Sotirious ins Toraus (24.´). Nach einer halben Stunde verflachte das Spiel zunehmend und nahm erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wieder Fahrt auf: APOELs Rechtsaußen Constandinos Charalambridis und Tomas de Vincenti hatten in einer 2:1-Situation die Riesengelegenheit zum Führungstreffer, vertendelten diese jedoch. Dann stand Huntelaar fünf Meter vor dem Tor Nikosias und schoss vorbei. In der Nachspielzeit war es dann auf der anderen Seite Nuno Morais, der nach einer Ecke als Knipser versagte.

Für die zweiten 45 Minuten hatten sich die Knappen offenbar vorgenommen, etwas vorsichtiger zu Werke zu gehen, verteidigten offensiv und sicher, hatten aber kaum eigene Torszenen mehr. Highlight dieser Phase war der einzige Schuss der Gäste, den Ralf Fährmann mit einem sagenhaften Reflex einhändig entschäfte. Die gut 43.000 Fans in der nicht ausverkauften Arena Auf Schalke unterhielten sich zu diesem Zeitpunkt bereits selbst mit Wechselgesängen; immer häufiger waren aber auch Pfiffe zu hören, da sich nun Stockfehler, Fehlpässe und Ausrutscher häuften. Als sich Junior Caicara, der als Rechtsverteidiger überhaupt nicht mit Rechtaußen Leroy Sané harmonierte, in der Vorwärtsbewegung einen Abspielfehler leistete, wäre es fast um Schalke 04 geschehen gewesen, doch Ralf Fährmann verkürzte gegen den enteilten Vieira Vander gekonnt den Winkel, sodass der Versuch ans Außennetz ging (80.´). Im Anschluss wurde Caicara ausgewechselt, und Sascha Riether führte sich gleich mit einem schönen Lauf über die rechte Seite ein, legte ab zu Eric Choupo-Moting, und endlich rappelte es im Karton. Ungeachtet der miserablen Schalker Vorstellung nach dem Seitenwechsel freute sich das Publikum lautstark, und offenbar sprang der Funke nochmals über. Leroy Sané provozierte einen Handelfmeter, den Boy Waterman jedoch parieren konnte - Dennis Aogos Schuss war zu unplaciert gewesen. In der Nachspielzeit bekam Sané nach feiner Ablage von Huntelaar noch eine gute Chance, blieb aber an Waterman hängen. APOEL versuchte es in der letzten Aktion mit de Vincenti und Vander, aber der gute Roman Neustädter war auf dem Posten und drängte Vander im entscheidenden Moment ab.

Im letzten Gruppenspiel bei Asteras Tripolis geht es für den FC Schalke 04 nun im Fernduell mit Sparta Prag um den Sieg in Gruppe K; das Weiterkommen in die K.O.-Phase steht nach dem Pflichtsieg gegen APOEL bereits jetzt fest.

S04: Fährmann - Caicara (86.´ Riether), Matip, Neustädter, Aogo - Geis (79.´ Hojbjerg) - Sané, Goretzka, Choup-Moting - di Santo (62.´ Meyer), Huntelaar.

APOEL: Waterman - Sergio, Guilherme, Antoniades (31.´ Astiz), Carlao - Artymatas, Nuno Morais - Charalambidis (76.´ Vander), Franco, de Vincenti - Sotiriou (54.´ Makrides).

Tore: - / 1:0 (86.´) Choupo-Moting.

Bes. Vork.: Waterman hält HE von Aogo (88.´).

Schiedsrichter: Andreas Ekberg (Lund/ Schweden)

Zuschauer: 43.117
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