24.11.2017: TuSEM Essen - ThSV Eisenach (cso staunt über die Erfolgsserie der Handballer)
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16.06.2013 / cso Mobilansicht
A-Junioren-Niederrheinliga-Qualifikation:
DJK Adler Frintrop - SC Kapellen-Erft 0:5 (0:1)
Weitgehend talentfrei

Als souveräner Meister mit nur einer Niederlage in zwanzig Spielen hatte die U19 von Adler Frintrop im abgelaufenen Spieljahr die Leistungsklasse Essen Nord/West dominiert und sich in die Qualifikationsrunde zur Niederrheinliga geschossen. In Ermangelung eines adäquaten 1995er Jahrgangs ein schwieriges Unterfangen, und das erste Spiel bei Tuspo Richrath ging gleich mit 2:10 verloren. Ergebnistechnisch besser lief es am Sonntagmorgen vor etwa 90 Zuschauern am Frintroper Wasserturm gegen den SC Kapellen-Erft, aber das war auch schon alles, was man an diesem Spiel schönreden kann.

Die Dreierkette des Gastgebers (auf Nico Lingen und Lucas Holczinger verzichtete Trainer Hilmar Pracht im Vergleich zum ersten Qualifikationsspiel) war mit dem gegnerischen Sturm ebenso überfordert wie das Mittelfeld mit dem Spielaufbau und der Sturm mit dem Verwerten klarster Torchancen. Pech und Unvermögen paarten sich in unguter Weise, aber auch die Gäste aus dem Rheinkreis Neuss waren alles andere als ballsicher.

Nach jeweils einem Aluminiumtreffer durch Adlers Eckenschützen und Kapitän Marvin Guss sowie Kapellens Vincent Both bekamen die Gelb-Schwarzen ab der fünfzehnten Minute klar Oberwasser und hätten nach feinem Zuspiel von Maurice Girke in die Gasse zu Mike Steinbis auch in Führung gehen müssen, doch Tim Hillmann im Adler-Tor reagierte mit einer guten Fußabwehr. Die beste Chance des ersten Durchgangs hatte jedoch Frintrop, nachdem Kaan Orduzu kurz vor der eigenen Torlinie mit der Hand eingegriffen hatte: Rote Karte für Gelb, Elfmeter für Grün, doch Tobias Uehmanns halbhoher Versuch vom Punkt war kein Problem für Johannes Kultscher. Es kam anschließend, wie es meistens kommt, und die vergebene Gelegenheit rächte sich: In der Nachspielzeit drehte sich Marco Czempik im Adler-Strafraum einmal um die eigene Achse und knallte das Leder zum 0:1 in den Winkel.

Nach dem Seitenwechsel wurde für Frintrop alles noch schlimmer: Zweimal erspielte Sertac Tepe seiner Elf über links gute Einschussmöglichkeiten, zweimal musste der Schlussmann vom SC Kapellen-Erft kaum mehr als Rückgaben halten. Dann verlängerte Pechvogel Uehmann einen Pass des Gegners unglücklich mit der Hacke; Simon Michael Petri war frei durch und durfte, von den nicht nachrückenden Abwehrspielern in Ruhe gelassen, unbedrängt zum 0:2 einnetzen. In der Folge überboten sich Frintrop und Kapellen im Verbaseln dickster Chancen: Bei den Grünen trafen Semih Uzunay (65.´) und Leon Haar gen. Epping (77.´) das leere Tor nicht, bei den Gelben war es Petri, der den Kasten verfehlte, nachdem Gegenspieler Marc Kobjolke über den Ball getreten hatte (67.´). Joshua Velja Schneider nach Vorarbeit von Petri, sowie zweimal Simon Michael Petri selbst – einmal im Doppelpass mit Germanos Ioannidis, einmal nach Dribbellauf von Maurice Girke – machten es besser und besorgten nach und nach das 0:5.

Vieles, was dem Blog zugemutet wurde – angefangen von der Peinlichkeit, in Überzahl fünf Gegentore zu kassieren – spottete jeder Beschreibung, und so wollen wir den Mantel des Schweigens über die Aufstiegsambitionen der DJK Adler Frintrop U19 legen. Das abschließende Spiel gegen den VfR Krefeld-Fischeln (Sonntag, 11:00 Uhr) hat ohnehin nur noch statistischen Wert.


DJK Adler Frintrop U19: Hillmann - Cassola, Uehmann (74.´ Sentürk), Kobjolke - Haar gen. Epping - Tepe, Konrad, Moeser, Guss - Uzunay, Misiak (54.´ Schneemann).

SC Kapellen-Erft U19: Kultscher - Orduzu, Vollmer, Fells - Steinbis, Schneider (72.´ Heidger), Girke - Ioannidis, Both (58.´ Reisdorf) - Petri, Czempik.

Tore: 0:1 (45.´+1) Czempik/ 0:2 (62.´) Petri, 0:3 (69.´) Schneider, 0:4 (84.´) Petri, 0:5 (90.´) Petri.

Rote Karte: Orduzu (39.´/ Handspiel)

Bes. Vork.: Kultscher wehrt HE von Uehmann ab (40.´).

Schiedsrichter: René Donné (DJK/ VfL Giesenkirchen)

Zuschauer: 90
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