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27.09.2015 / cso Mobilansicht
Kreisliga C Essen NW:
DJK Eintracht Borbeck - SG Schönebeck IV 6:0 (2:0)
Wenn alles gelingt

Ein Doppelheimspiel bescherte der Spielplan der Kreisliga C an diesem Sonntag der DJK Eintracht Borbeck. Die Reserve bekam es um 11 Uhr mit dem Bader SV II zu tun - und Chaos-Schiri Wüllner, der bereits bei der Partie TuRa 86 II gegen Eintracht I vor zwei Wochen für mächtig Aufsehen gesorgt hatte. Die erste Halbzeit dauerte diesmal 52 Minuten, die Pause acht und die zweite Halbzeit 56 Minuten. Höhepunkt war die zehnte Minute der Nachspielzeit, als Bader SV-Torwart Malik Bleik außerhalb des Strafraums gegen Bernard Appiah Darkwa parierte, das Spiel jedoch weiterlief und Faissal Arbouh nach dem Motto "letzter Mann hält" auf der Linie zugriff. Schiri Wüllner bedeutete Eckstoß und musste von den aufgebrachten Borbeckern darauf aufmerksam gemacht werden, dass Arbouh nicht als Torwart auf dem Platz stand. Erst dann gab es doch noch Rot für den Bader SV und einen Elfmeter für Eintracht II, den Howard Müller zum 3:0-Endstand verwandelte. Durch den dritten Sieg in Folge schickt sich die Eintracht-Reserve also an, der eigenen Ersten in der Parallelklasse Konkurrenz zu machen.

Im Spiel gegen Tabellenführer SG Schönebeck IV zählte für die Borbecker nach einigen Punktverlusten in den letzten Wochen aber auch so nur ein Sieg. Alters- und potenzialmäßig ähnlich strukturiert, mussten die bis dato ungeschlagenen Schönebecker an der Theodor-Hartz-Straße mehrere wichtige Spieler, unter ihnen den gesperrten Top-Torjäger André Lange, ersetzen. Bei Eintracht fehlten mit Pascal Pohlmann (Trainingsrückstand), Dominic Preuß (Kursfahrt), Lars Pfeiffer (Handball), Kevin Ganczarczyk, Mike Barkmin, Maik Lemm und Trainer Axel Barkmin jedoch auch einige Leistungsträger.

Die SGS eröffnete das sehenswerte Spiel mit einem Schuss von Timo Gottschling, den Joel Fuchs gut parierte. Kapitän Yannik Niemann forderte seine Mitspieler sogleich auf, die Gäste nicht schießen zu lassen, und das sollte auf beeindruckende Weise gelingen. Eintracht Borbeck setzte 90 Minuten lang konsequent nach, ließ der SGS kaum Luft zum Atmen und suchte seinerseits immer den direkten Weg zum Tor. Steven Miemczok, Nico Barkmin und Dominik Kreuzenbeck zeigten im Minutentakt, wo es lang ging. Aus Kreuzis Versuch resultierte eine Ecke, die von Nico Barkmin zu Kevin Gobien kam. Chris Blatz verlängerte Gobiens Schuss, und schon stand es 1:0 (s. Video unten). Wenig später bediente Marvin Namyslo von rechtsaußen gleich zweimal Nico Barkmin - der zweite Anlauf brachte das 2:0. Kurz vor der Pause verschätzte sich auf der anderen Seite Joel Fuchs und hatte Glück, dass SGS-Kapitän Dennis Siegel nur das Außennetz traf. Die letzte Aktion gehörte aber wieder den Grün-Weißen: Nico Barkmin schoss, als die SGS eigentlich schon alles geklärt hatte, aus spitzem Winkel auf das Tor, und läge an der Theodor-Hartz-Straße Rasen, hätte Steven Miemczok am langen Pfosten das Leder gewiss in die Maschen gegrätscht.

Die totale Dominanz der Eintracht setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Zunächst verpassten Kevin Gobien nach Torwartfehler und Nico Barkmin per Fallrückzieher das 3:0, dann glückte Paul Boes ein langer Ball in den Lauf von Gobien. Sascha Lange kam noch leicht an den Ball, doch Nico Barkmin stand, wo ein Stürmer zu stehen hat, und drückte das Leder über die Linie. Der Wille der SGS IV war damit gebrochen, und Eintracht Borbeck spielte sich in einen wahren Rausch. Steven Miemczok, wieder auf Vorlage von Paul Boes, verfehlte noch knapp, dann revanchierte sich Nico Barkmin bei einem Konter über rechts und legte Kevin Gobien uneigennützig das 4:0 auf. Als nächstes verwandelte Marvin Namyslo einen Eckball direkt ins Tor - der Blog notierte gerade die Einwechslung von Philipp Goßmann und hatte die Kamera daher leider nicht eingeschaltet. Es gelang also einfach alles, und auch die Spieler von Eintracht II, die hinter dem SGS-Tor zuschauten, waren so aus dem Häuschen, dass Trainer Manfred Koster mehrfach für Ruhe sorgen musste. Nachdem Jannik Molly die Einladung der Borbecker Defensive zum Ehrentreffer ausgeschlagen hatte, netzte in der Nachspielzeit nochmals die Eintracht, wobei Patrick Zmuda durch seine Vorarbeit für Nico Barkmin maßgeblichen Anteil am finalen Treffer zum 6:0-Heimsieg hatte.

Durch den überraschend klaren Erfolg, den sich Eintracht Borbeck mit großem Engagement redlich verdient hat, beträgt der Rückstand auf Platz 1 nun bloß noch drei Punkte. Weiter geht die Aufholjagd am nächsten Sonntag bei TuS 84/10 II (13:00 Uhr, Germaniastraße), und der Blog ist wieder mit dabei.

Eintracht: Fuchs - Bofetti (81.´ Goßmann), Niemann, Lingen, Boes - Namyslo, Blatz (66.´ Zmuda), Kreuzenbeck, Miemczok - Gobien, N. Barkmin.

SGS IV: S. Lange - Krüger, Preuß, Hauschild (46.´ Pohlhaus), Gottschling - Schick, Siegel, Rienas, Langner - Kaya, Laux (70.´ Molly).

Tore: 1:0 (20.´) Blatz, 2:0 (24.´) N. Barkmin/ 3:0 (64.´) Barkmin, 4:0 (74.´) Gobien, 5:0 (81.´) Namyslo, 6:0 (90.´+1) N. Barkmin.

Schiedsrichter: N.N.

Zuschauer: 30



       
       
       
       
       
       
   
Fotos: cso
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