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13.09.2015 / Uhltras Mobilansicht
Kreisliga C Essen NW:
TuRa 86 II - DJK Eintracht Borbeck 2:2 (0:2)
PO-SI-TIV!!!

Ein Hinterhof ist ein typisches Großstadtphänomen. Man nehme vier rechtwinklig angeordnete Straßen, baue diese mit Häusern zu, und schon entsteht in der Mitte ein Hinterhof. Auf Hinterhöfen können Kleingärtner Gemüse anbauen, Autofahrer ihre Wagen parken, Hausfrauen in die Waschküche gehen - oder man baut ganz einfach einen Fußballplatz hinein. An der Serlostraße in Essen-Altendorf gibt es einen dieser Hinterhofplätze: An allen vier Seiten eng von Häusern gesäumt, kommt mit etwas Phantasie sogar Stadionatmosphäre auf. Ralf Mölders, der ewige Oberliga-Torschützenkönig des ETB Schwarz-Weiß, hat hier bei TuRa 1886 einst das Fußballspielen gelernt und sich nach seiner Karriere sogar als Trainer versucht. Grund genug also für die beiden Uhltras, samt Amateurfußball-Forum-Legende linkinkev einmal an der Serlostraße zur Kreisliga C aufzukreuzen.

"PO-SI-TIV!!!" Ein TuRa-86-Abwehrspieler hatte die Faxen dicke und schrie sich die Seele aus dem Leib. Seine Mannschaft war tot, lag mit 0:2 gegen Eintracht Borbeck zurück, brachte nicht viel zustande und hatte begonnen, sich gegenseitig für die schwache Leistung zu beschimpfen. "PO-SI-TIV!!!" Schiedsrichter Norbert Wüllner nahm seine Sonnenbrille ab, und das Spiel nahm eine ganz unerwartete Wendung.

Eintracht Borbeck musste an diesem Sonntagmorgen einige Wechsel vollziehen: Im Tor ersetzte Maurice Wiersch den an einer Kapselverletzung laborierenden Joel Fuchs. In der Abwehr fehlten Paul Boes und Nico Lingen, die sich am Samstag in London das 1:1 von Charlton Athletic gegen Rotherham United angesehen hatten, sowie die erkrankten Dominic Preuß und Philipp Goßmann. Steven Miemczok (auch in Charlton) und Dominik Kreuzenbeck standen im Mittelfeld nicht zur Verfügung. Trainer Axel Barkmin löste das Problem mit einem offensiven 4-3-3-System, in dem nur Mike Barkmin positionsfremd in der Viererkette eingesetzt wurde.

Kevin Gobien, dessen Denkpause bei der zweiten Mannschaft schon nach einem Spiel wieder beendet war, eröffnete die Partie mit einem Schuss an den Pfosten des TuRa-86-Tores. Neun Minuten später kam Gobien pfeilschnell über die rechte Seite, schloss ab, traf erneut den Pfosten, doch diesmal sprang der Ball von dort zum 0:1 in die Maschen. Nachdem Maurice Wiersch gegen Machmut El-Zein hatte parieren können, fuhr Eintracht einen schnellen Gegenstoß: Nico Barkmin spielte quer zu Kevin Gobien, der Torwart Sebastian Orlowski abgeklärt verludt und das 0:2 besorgte. Auf Zuspiel von Marvin Namyslo war Gobien zwei Zeigerumdrehungen später sogar auf dem Weg zum Hattrick, doch diesmal ging der Ball am Tor vorbei ins Aus. Auch ein Drehschuss von Kevin Ganczarczyk und ein Querpass Gobiens auf Patrick Zmuda hätten fast die Vorentscheidung gebracht.

Kurz nach dem Seitenwechsel bekam TuRa 86 II für einige Minuten etwas Oberwasser, traf in Person von Marian-Alexandru Mardare die Latte. Maurice Wiersch und Yannik Niemann verhinderten zudem gleich zweimal gegen Machmut El-Zein und Osman Balci den Anschlusstreffer. Eintracht Borbeck erkannte, dass man wieder mehr investieren musste und antwortete: Kevin Gobien düpierte Christian Naumann und Ersatztorwart Mohamed El-Ariss, spielte hoch in die Mitte, wo es Nico Barkmin leider schön statt effektiv versuchte - TuRa 86 klärte auf der Linie. "PO-SI-TIV!!!" Es half nichts, denn schon rollte der nächste Borbecker Angriff. Maurice Gregorius bediente Nico Barkmin, der im Strafraum klar umgerissen wurde, wie sogar ein Altendorfer Spieler unumwunden zugab. Schiedsrichter Norbert Wüllner pfiff jedoch nicht, und weil sich der Mann bereits vorher mit Abseits-, Einwurf- und Abstoßentscheidungen unbeliebt gemacht hatte, flogen bei Eintracht nun einige Sicherungen durch. Während also die halbe Mannschaft vor sich hin meckerte, knallte auf der anderen Seite Kapitän Machmut El-Zein den Ball zum Anschlusstreffer ins Netz. Die Partie kippte, und plötzlich war Altendorf am Drücker: Tobias Bofetti musste gegen Machmut El-Zein klären, Mike Barmin sogar auf der Linie. Eine Minute vor Schluss gab es nach Abschlag von Maurice Wiersch eine skurrile, in keiner Weise für irgendeinen Zuschauer nachvollziehbare Freistoßentscheidung zugunsten von TuRa 86 II. Machmut El-Zeins Ball kam nicht durch, doch Cansin Bulut staubte zum 2:2 ab (siehe Video unten). In der mehr als fünfminütigen Nachspielzeit verhinderte Tobias Bofetti das dritte Gegentor für die Eintracht; auf der anderen Seite hatten Nico Barkmin und Yannik Niemann ebenfalls noch gute Chancen, und wäre Dominik Basner bei einem Angriff über die linke Seite rechts mitgelaufen, wäre aus Maurice Gregorius´ Querpass vielleicht auch noch Zählbares herausgesprungen.

Bei aller berechtigter Kritik am katastrophal pfeifenden Schiedsrichter: Zwei sichere Punkte durch Emotionalität zu verlieren, lässt sich mit den Aufstiegsambitionen der DJK Eintracht schlecht vereinbaren. Auch in Sachen Laufbereitschaft war der Auftritt der Grün-Weißen an der Serlostraße ausbaufähig. Viel Zeit zum Nachdenken gibt es nicht, denn schon am Mittwoch gastiert TuS Essen-West 81 III zum Nachholspiel an der Theodor-Hartz-Straße (19:00 Uhr). Der Blog wird dann auf dem Weg zur Champions-League sein, drückt aber aus Leverkusen ganz feste die Daumen.

TuRa II: Orlowski (42.´ El Ariss) - Scheithauer, B. El-Zein, Naumann, H. Al-Zein - Denda (60.´ Mu. El-Zein/ 69.´ Denda) - Remmo (81.´ Bulut), Albrechtm Ma. El-Zein, Mardare - Balci.

Eintracht: Wiersch - Bofetti, Niemann, M. Barkin, Pohlmann - Namyslo (87.´ Lemm), Blatz (75.´ Gobien), Zmuda - Ganczarczyk (46.´ Basner), Gobien (61.´ Gregorius), N. Barkmin.

Tore: 0:1 (18.´) Gobien, 0:2 (31.´) Gobien/ 1:2 (77.´) Ma. El-Zein, 2:2 (89.´) Bulut.

Schiedsrichter: Norbert Wüllner (Rot-Weiss Essen)

Zuschauer: 30



- Das Tor zum 2:2 -


       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

Fotos: cso (13)/pjg (31)
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