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25.08.2015 / cso Mobilansicht
Regionalliga West:
Rot-Weiss Essen - TuS 1895 Erndtebrück 9:1 (3:1)
Essen 9, Huckle 1

"Wo liegt eigentlich Erndtebrück," wollte ein Arbeitskollege des Blogs zur Mittagszeit wissen. "Bei Siegen." "Und Wiedenbrück?" "Bei Gütersloh." "Und Wegberg-Beeck?" "Das ist bei Mönchengladbach." "Woher weißt du das alles?" "ETB?!" "Ach ja, ihr musstet ja immer schon gegen solche Dörfer spielen. Egal - das gibt heute Abend den ersten Dreier für uns!" Diese rot-weiße Überheblichkeit war dem Schreiber dieser Zeilen spontan 10€ Eintritt wert - eine Investition, die sich lohnen sollte, wenn auch anders als gedacht.

RWE-Trainer Jan Siewert hatte seine Elf gegenüber dem unbefriedigenden 1:1 gegen Rödinghausen leicht verändert, Niclas Heimann anstelle von Robin Heller ins Tor gestellt, Patrick Huckle statt Tolga Cokkosan als linken Verteidiger aufgeboten und auch ansonsten einige Positionswechsel vollzogen.

Das Spiel startete mit einer Schrecksekunde für die 6.716 Zuschauer an der Hafenstraße (nur unwesentlich weniger als Erndtebrück Einwohner hat), als Kapitän Moritz Fritz bei einem Klärungsversuch gegen einen Schuss von Fatih Tuysuz über den Ball trat. Niclas Heimann war jedoch hellwach, und so entstand kein Schaden. Der TuS Erndtebrück setzte sich nun etwas fest in der RWE-Hälfte, spielte den finalen Pass aber regelmäßig ins Leere. Rot-Weiss machte es besser und traf gleich im ersten Versuch: Benjamin Baiers Freistoß aus halblinker Position konnte der Gästetorwart Paul Schünemann nur nach vorne abwehren, Moritz Fritz staubte ab. Essen reagierte auf die frühe Führung mit endlosen Querpässen und langen Bällen - man konnte sich in dieser Phase in die Fascher-Ära zurückversetzt führen. Aber das war heute nur eine Momentaufnahme, denn schon bald ging es auf der rechten Außenbahn nach Ballgewinn ganz schnell, und Marwin Studtrucker brachte die Flanke von Marcel Platzek per Flugkopfball im Tor unter. Bevor das Spiel langweilig zu werden drohte, unterlief Patrick Huckle fünf Minuten später ein krasses Eigentor: Jan Patrick Kadiata, genau wie sein Gegenpart Narciso Lima Ribeiro auf der anderen Außenbahn nur schwer zu stoppen, hatte sich bis an die Grundlinie vorgearbeitet und in die Mitte abgelegt, wo Huckle am langen Pfosten unbedrängt und voll er Wucht zum 2:1 einköpfte. RWE zeigte sich unbeeindruckt, und Benjamin Baier legte Marwin Studtrucker mit einem langen Ball aus der Mitte alsbald das dritte Tor auf. Spätestens nun hatte Rot-Weiss das Spiel im Griff und konnte nach Belieben schalten und walten.

Zur Halbzeitpause ersetzte Kevin Grund den im defensiven Mittelfeld unauffälligen Kasim Rabihic; ansonsten blieb nicht nur alles beim Alten, es wurde sogar noch schlimmer für den Aufsteiger aus der Oberliga Westfalen. Nach Rücksprache mit seinem ersten Assistenten Lars Lehmann wertete Schiedsrichter Jörn Schäfer aus Iserlohn ein Foul des Erndtebrücker Innenverteidigers Ahmet Saglam an Marwin Studtrucker als Notbremse, sodass es nicht nur einen Elfmeter, sondern auch Rot gab. Benjamin Baier, der die Situation selbst eingeleitet hatte, traf zur allgemeinen Überraschung - RWE und Elfmeter passten bislang nicht gut zusammen - sicher links oben zum 4:1. Fünf Minuten später netzte Baier nach Ecke von Patrick Huckle mit einem flachen Gewaltschuss erneut ein. Das sechste Tor bereitete RWE mustergültig über die rechte Seite vor; Cebio Soukou bediente letztlich Marcel Platzek, den auffälligsten Essener, mit einer schönen Flanke. Erndtebrück brach nun völlig zusammen, während Rot-Weiss immer mehr Spaß an der Sache entwickelte. Patrick Huckle zwang den von Marcel Platzek bedrängten Luis Stephan mit seiner Hereingabe zu einem Eigentor, Marwin Studtrucker vergaß bei seinem Sololauf durch die Mitte nur den Abschluss. RWE kombinierte sich in einen einzigen Rausch, und auch sonst funktionierte einfach alles an diesem Abend: Benjamin Baier besorgte aus zwanzig Metern das 8:1, Marwin Studtrucker auf Zuspiel von Vojno Jesic das 9:1. Noch anderthalb Minuten waren zu spielen, und Benjamin Baier gab sofort das Kommando aus, auf das zehnte Tor zu gehen, was Schiedsrichter Schäfer durch seine nur sechssekündige Nachspielzeit aber zu verhindern wusste. Die Spieler des TuS Erndtebrück werden sich gefreut haben, und auch der Essener Gärtnermeister, der für jedes RWE-Tor an diesem Abend 50€ für die Jugendabteilung ausgelobt hatte, war gewiss nicht unglücklich über den zeitigen Abpfiff.

Ein Gradmesser für die kommenden Spiele kann dieser Kantersieg der Rot-Weissen natürlich nicht sein. Was aber durchaus beeindruckte, ist der Wille der Mannschaft, neunzig Minuten lang Vollgas zu geben und das Publikum mit schönen Aktionen und Toren glücklich zu machen. Weiter geht es für RWE am nächsten Dienstag bei der SG Wattenscheid 09.

RWE: Heimann - Al Khalaf, Windmüller, Fritz (64.´ Grebe), Huckle - Baier, Rabihic (46.´ Grund) - Platzek, Soukou (70.´ Jesic), Weber - Studtrucker.

Erndtebrück: Schünemann - Tuysuz, Kröner, Saglam, Lima Ribeiro (46.´ Engelke) - Kadiata, Kaminski, Campagna, Lubaca (65.´ Stephan) - Schmidt, Adrijanic (52.´ Miyazawa).

Tore: 1:0 (11.´) Fritz, 2:0 (19.´) Studtrucker, 2:1 (24.´/ ET) Huckle, 3:1 (30.´) Studtrucker/ 4:1 (51.´/ FE) Baier, 5:1 (56.´) Baier, 6:1 (62.´) Platzek, 7:1 (71.´/ ET) Stephan, 8:1 (80.´) Baier, 9:1 (89.´) Studtrucker.

Rote Karte: Saglam (49.´/ Notbremse)

Schiedsrichter: Jörn Schäfer (Sportfreunde Sümmern)

Zuschauer: 6.716
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