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23.08.2015 / pjg Mobilansicht
Landesliga:
PSV Wesel-Lackhausen - VfB Homberg 2:0 (1:0)
"Das gewinnen wir noch 3:1." Trotz des 0:1-Halbzeitrückstands zeigten sich die mitgereisten Homberger Fans während der Pause überwiegend optimistisch. Doch die recht betagte Fußballweisheit "ohne Tore kann man nicht gewinnen" bewahrheitete sich heute wieder einmal - am Ende verließen die VfB-Spieler niedergeschlagen den Platz. Der PSV Wesel-Lackhausen dagegen feierte fröhlich einen unerwarteten 2:0-Heimsieg.

Trainer Stefan Janßen schickte die Startaufstellung auf den Rasen des S-Stadions, die auch beim Heimspiel gegen den Duisburger SV 1900 begonnen hatte. Einzige Ausnahme war Timo Friede, der den für mehrere Wochen verletzt fehlenden Kapitän Thomas Schlieter ersetzte. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und erspielten sich gute Möglichkeiten. Dennis Wibbe setzte sich nach fünf Minuten rechts durch, nach seiner Hereingabe scheiterten Oguzhan Cuhaci und Marcel Kalski nacheinander aus kurzer Distanz an PSV-Keeper Sebastian Kaiser. Kalski blieb nach einer schön anzusehenden Stafette über Cengizhan Erbay und Sergen Sezen erneut zweiter Sieger (12.) und schoß wenig später nach starker Einzelleistung über das Tor. Der Führungstreffer der Homberger schien nur eine Frage der Zeit zu sein, dann gab es einen Foulelfmeter für Wesel-Lackhausen: Nach einem schwachen Querpaß eines Mitspielers mußte Keeper Philipp Gutkowski Kopf und Kragen riskieren und traf bei seinem Rettungsversuch den Gegenspieler, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen, die Gelb-Schwarzen wehrten den Ball zweimal auf der Linie ab. Erst jetzt ertönte ein Elfmeterpfiff, Gutkowski sah außerdem die gelbe Karte - Oliver Vos verwandelte eiskalt zum 1:0. Nach dem Rückstand waren die Homberger mehrere Minuten geschockt, dann drängte man auf den Ausgleich, doch bis zum Halbzeitpfiff waren die Chancen nicht mehr so zwingend wie zu Beginn.

Im zweiten Durchgang dauerte es sieben Minuten, bis der PSV erstmals vor dem VfB-Tor auftauchte. Nach glänzender Rettungstat von Philipp Gutkowski schlief die Abwehr, Nutznießer war Kevin Kirstein, der den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie beförderte. Die Homberger ließen sich nicht hängen und hätten wenig später um ein Haar verkürzt, Julian Dusy - heute Kapitän und in der Defensive bärenstark - traf aber nur den Pfosten. Der nächste Schock für die Gäste folgte bald: Nach einem Abseitspfiff kam es Bruchteile von Sekunden später zu einem Preßschlag zwischen Cengizhan Erbay und einem Gegenspieler, Schiedsrichter Henkies entdeckte dabei ein gelbwürdiges Foul des Homberger Sechsers und stellte den im ersten Durchgang verwarnten Erbay vom Platz. Doch auch in Unterzahl war man den Gastgebern weiter deutlich überlegen und hatte Torgelenheiten am Fließband. Nicht nur der von Oguzhan Cuhaci bediente Stefan Schindler, Thorsten Kogel nach guter Vorarbeit von Murat Kara, Joel Schoof nach einem Alleingang oder Marcel Kalski nach Paß von Sunay Acar hätten dem Spiel eine späte Wende geben können. Die einzige nennenswerte Gelegenheit der Gastgeber machte Timo Friede zunichte, der den auf und davon gehenden Enrico Floris stark abfing. In den Schlußminuten hatte der eingewechselte Neuzugang Sebastian Santana gute Szenen und deutete dabei an, daß er eine Verstärkung sein kann. Das gegnerische Tor aber war heute für alle Homberger wie vernagelt.

Angenehm war das Ambiente. Eine Fünf-Sterne-Bratwurst im Fünf-Sterne-Brötchen für zwei Euro, perfekt gekühltes Krombacher Pils - auch in den derzeit angesagten Mode-Varianten Radler und was weiß ich angeboten -, heißer und wohlschmeckender Kaffee - beim PSV Wesel-Lackhausen kann man es aushalten. Das persönliche Fazit des Autors dieser Zeilen: In Wesel war heute Flugtag, am Platz war eher Fluchtag. Für die Gäste. Leider...

Weiter geht es für den VfB Homberg schon am Mittwoch mit einem Heimspiel gegen die DJK Teutonia St. Tönis.

VfB Homberg: Gutkowski - Kogel, Friede, Dusy, Schoof (74. Kara) - Erbay - Schindler (81. Santana), Wibbe, Cuhaci, Sezen (57. Acar) - Kalski

Tore: 1:0 (24. / FE) Vos, 2:0 (52.) Kirstein

Gelb-rote Karte: Erbay (54. / Foulspiel)

Schiedsrichter: Maik Henkies (DJK RSC Essen)

Zuschauer: 90


       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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