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23.08.2015 / cso Mobilansicht
Kreisliga C Essen NW:
SC Phönix Essen II - DJK Eintracht Borbeck 3:4 (1:3)
Holpriger Saisonstart

Extreme Leistungsschwankungen bestimmten am Sonntagmorgen das erste Meisterschaftsspiel von Eintracht Borbeck in der Kreisliga C.

Beim SC Phönix II mangelte es in der Anfangsphase zunächst an Ernsthaftigkeit. Joel Fuchs, neuer Torwart bei Eintracht, musste seine Farben schon in der zweiten Spielminute mit einer Fußabwehr gegen Berat Sak vor dem Rückstand bewahren. Der Schütze stand bei Dominik Gerims Zuspiel allerdings abseitsverdächtig frei. Wenig später war es Rechtsverteidiger Philipp Goßmann, der in größter Not das Gegentor verhinderte. Die dritte gefährliche Aktion von Phönix - Joel Fuchs parierte gegen Enes Safak - war dann endlich der Weckruf, und Nico Barkmin netzte den direkten Konter zum 0:1 ein. Die Freude über den Führungstreffer währte aber nur kurz, denn nach einem krassen Abwehrschnitzer besorgte Sebastian Maschke umgehend den Ausgleich. Die Eintracht reagierte auf ihre läuferische Unterlegenheit in der Viererkette, und Pascal Pohlmann wechselte für Nico Lingen in die Innenverteidigung. Fortan lief es besser, und aus der stabilisierten Abwehr heraus setzte sich Borbeck vor dem Phönix-Strafraum fest, kam zu mehreren Distanzschüssen. Nico Barkmins Versuch auf Vorlage von Chris Blatz (31.´) war ein erster Hochkaräter, und zwei Zeigerumdrehungen später erzielte Rechtsaußen Steven Miemczok nach öffnendem Flankenwechsel den Führungstreffer für die Borbecker. In dieser Phase war vieles ein Selbstläufer für die Gäste, und Yannik Niemanns Freistoßtor aus 50 Metern - der Mann heißt in der Mannschaft nicht ohne Grund Die Urgewalt - läutete vermeintlich den ruhigen Teil des Wochenendes ein. Marvin Namyslo hatte sogar noch das 1:4 auf dem Fuß. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte meldete sich Phönix II zurück: Joel Fuchs pflückte meisterlich gegen den enteilten Oliver Laszcz, dann unterband Eintracht-Kapitän Niemann als letzter Mann per Trikotbremse einen weiteren Vorstoß von Laszcz; Schiedsrichter Poliak aus Holsterhausen gab Freistoß, aber keine Rote Karte - Glück für die Gäste, zumal Enes Safaks flacher Versuch knapp am Pfosten vorbeistrich.

Zur Pause brachte Axel Barkmin auf Linksaußen Maurice Gregorius für Patrick Zmuda, und Gregorius bekam gleich eine gute Chance, die Steven Attrams jedoch noch mit Mühe abwehren konnte. Gegen Marvin Namyslos Nachschuss war dann aber auch der Phönix-Torwart machtlos. Ein wunderschöner Spielzug, eröffnet von Chris Blatz per Flanke auf Maurice Gregorius, der seinen Gegenspieler Florian Bachmann austanzte und Nico Barkmin in Szene setzte, hätte beinahe zum 1:5 geführt, doch dann kam es zum erneuten Bruch im Spiel: Die folgenden zwanzig Minuten stand Eintracht Borbeck komplett neben sich, ging nicht entschlossen genug auf den Ball, lief nicht nach, machte Phönix unnötig stark. Raphael Maschke besorgte aus 40 Metern das 2:4, Dominik Germin konnte dank eines Stellungsfehlers nach Traumpass von Matteo Rossi sogar auf 3:4 verkürzen. Yannik Niemann und Chris Blatz pfiffen ihre Mitspieler lautstark zusammen, und tatsächlich vermochte die Eintracht das Spiel nun wieder nach vorne zu verlagern. Insbesondere der eingewechselte Kevin Gobien war seinen Gegenspielern an Schnelligkeit weit überlegen und beschäftigte die halbe Phönix-Elf mehr, als es dieser lieb sein konnte. Bloß ein Tor wollte Gobien partout nicht gelingen: Er tanzte Torwart Attrams nach Sololauf über die linke Außenbahn aus, um ihn dann anzuschießen (66.´), zielte auf Zuspiel von Maurice Gregorius erst freistehend am langen Pfosten vorbei (75.´), um dann mit einem Lupfer an Attrams hängenzubleiben (76.´). Ein Hackenableger von Nico Barkmin brachte Gobien wieder frei vor den Phönix-Kasten, doch Attrams klärte per Fußabwehr (78.´). Vier Minuten vor Schluss bediente Nico Lingen den glücklosen Kevin Gobien mit einem hohen Ball, den dieser mit vollem Risiko über das Tor drosch. Normalerweise passiert bei einer solchen Chancenverwertung noch Schlimmes, doch es blieb zum Glück beim 3:4.

Eintracht Borbeck hat nach dem Spielausfall am letzten Sonntag nun also seinen ersten Dreier, aber auch noch einen Haufen Arbeit vor sich. Trainer Axel Barkmin war stocksauer über die gezeigte Leistung: "Die Jungs können froh sein, dass ich heute nichts gesagt habe." Der nächste Prüfstein wartet auf die DJK Eintracht am Mittwochabend, wenn der VfB Essen-Nord zum Kreispokal an der Theodor-Hartz-Straße gastiert (19:00 Uhr). Dann gibt es auch wieder Fotos - heute war wegen einer Geburtstagsfeier keine Zeit dafür.

Phönix II: Attrams - Bachmann, G. Sak, Rossi, Erdmann - Dömpke (33.´ Laszcz), S. Maschke, Safak, R. Maschke - B. Sak, Gerim.

Eintracht: Fuchs - Goßmann (49.´ Lemm), Niemann, Lingen, Pohlmann - Miemczok (59.´ Gobien), Blatz (65.´ Zmuda), M. Barkmin, Zmuda (46.´ Gregorius) - Namyslo (76.´ Miemczok), N. Barkmin.

Tore: 0:1 (8.´) N. Barkmin, 1:1 (10.´) S. Maschke, 1:2 (33.´) Miemczok, 1:3 (39.´) Niemann/ 1:4 (46.´) Namyslo, 2:4 (56.´) R. Maschke, 3:4 (62.´) Gerim.

Schiedsrichter: Eugen Poliak (DJK TuS Holsterhausen)

Zuschauer: 20
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