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07.08.2015 / cso Mobilansicht
Niederrheinpokal:
DJK VfB Frohnhausen - ETB Schwarz-Weiß 1:5 (0:2)
Klare Verhältnisse im Duell der Brüder

Eine Familienangelegenheit bescherte die Auslosung der 1. Runde im Niederrheinpokal dem Essener Amateurfußball: Issam Said, Trainer des VfB Frohnhausen, sollte auf seinen jüngeren Bruder Chamdin, Stürmer beim ETB Schwarz-Weiß, treffen. Besonders pikant an der Sache: Chamdin ist gleichzeitig Angestellter in Issams Sportfachgeschäft.

ETB-Trainer Toni Molina schonte den Familienfrieden im Hause Said nicht und brachte Chamdin als Sturmspitze in seiner Startelf. Im zentralen Mittelfeld der Schwarz-Weißen übernahmen Christopher Zeh und Kapitän Sebastian Michalsky die defensiven Aufgaben, Cedric Vennemann die offensiven; alle drei blieben jedoch meist unauffällig. Auf den Außenbahnen begannen Florian Machtemes und Erkan Ari. In der Viererkette besetzten Eigengewächs Sergej Stahl und Stefan Siepmann, frischer Neuzugang vom Regionalligisten FC Kray, die Innenverteidigerpositionen fehlerfrei; Harun Can und Ribene Ngwanguata auf den Außen konnten einige schöne Akzente im Spiel nach vorne setzen. Im Tor agierte Tobias Ritz wie immer ohne Fehl und Tadel - sollte Ritz irgendwann einmal die Handschuhe an den Nagel hängen, müsste man ihm am Uhlenkrug für seine jahrelangen, treuen Leistungen ein Denkmal errichten.

Der ETB Schwarz-Weiß begann die Partie druckvoll, und nur mit Mühe konnte Frohnhausen Stefan Siepmanns Verlängerung einer Ecke von Cedric Vennemann Zentimeter vor der Linie zur nächsten Ecke klären (4.´). Wenig später setzte sich Vennemann auf rechts schön durch, passte quer in die Mitte, jedoch unerreichbar für Florian Machtemes. Nach einer Viertelstunde spielte auf der anderen Seite Alen Ademovic einen vielversprechenden Ball in den Lauf von Samir Laskowski, doch Tobias Ritz war wachsam und kam vor Frohnhausens Linksaußen an den Ball. Nachdem Laskowski auf Zuspiel des Ex-ETBers Dominic Hörstgen aus spitzem Winkel nur knapp am langen Eck vorbei geschossen hatte, wurde es Zeit für Zählbares, und Chamdin Said drehte den Ball gleich im direkten Gegenzug aus zwanzig Metern formschön in die Maschen. Sechs Minuten danach verschätzte sich Özkan Akcapinar gegen Florian Machtemes, der Chamdin Said uneigennützig das 0:2 auflegte. Zum Zungeschnalzen dann die Parade, die Tobias Ritz gegen den von Ex-ETBer Louis Smeilus angespielten Alen Ademovic zeigte: Bereits auf dem Weg in die falsche Ecke, riss er noch im Fliegen geistesgegenwärtig das linke Bein hoch und fischte den abgefälschten Ball mit der Hacke aus der Gefahrenzone - großartig!

Eine etwas zu laxe Einstellung und viele Abspielfehler beim ETB, dazu eine harte Zweikampfführung der Gastgeber aus der Bezirksliga machten das Pokalderby zu Beginn der 2. Halbzeit nochmals spannend: Dominic Hörstgens Lupfer strich an der Latte entlang (50.´); Stefan Siepmann klärte im letzten Moment vor Samir Laskowski zum Eckball (56.´). Dann wieder der Oberligist: Ein schneller Offensivlauf über rechts; plötzlich ist Florian Machtemes frei durch, schießt aber flach am langen Pfosten vorbei; der Abstoß landet bei Chamdin Said, und der netzt erneut kunstvoll zum 0:3 ein. Fünf Minuten später verkürzt der ehemalige Schwarz-Weiße Nils Thiesling ansatzlos auf 1:3; Issam Said verliert an der Linie die Nerven und muss den Innenraum verlassen. Ecke für den VfB Frohnhausen - abgeblockt; Florian Machtemes bekommt das Leder, macht auf Linksaußen zwanzig Meter, spielt dann quer zum mitgelaufenen Ribene Ngwanguata, der alleine auf Torwart Razic zuläuft; ein kurzes Zucken, und Marko Razic liegt auf dem Kunstrasen, während Ngwanguata seelenruhig mit dem Ball am Fuß ins leere Tor läuft. Razic lässt seinen Frust grundlos am routinierten Mülheimer Schiedsrichter Kevin Domnick aus und bekommt die Gelb-Rote Karte; für ihn geht Dominic Hörstgen ins Tor. Abdou-Nassirou Ouro-Akpo, kurz zuvor eingewechselt, erhöht nach Vorlage von Sergej Stahl aus dem Gewühl heraus auf 1:5. Auch Harun Can erdribbelt sich noch eine Chance (85.´), doch es bleibt bei diesem Ergebnis - auch weil Özgür Akcapinar nach einem leichten Foul von Stefan Siepmann in der Schlussminute der mögliche Elfmeter verwehrt bleibt.

Viel passiert ist also am Freitagabend an der Raumerstraße, und der ETB Schwarz-Weiß kann durchaus zufrieden mit seiner Leistung sein. Sicherlich läuft gerade im Spielaufbau noch nicht alles reibungslos, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben. Nächsten Sonntag starten die Essener mit einem Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter in die neue Oberliga-Saison (Uhlenkrugstadion, 15:00 Uhr). Zur HönNie-Beobachtung finden sich die Uhltras allerdings schon am Dienstagabend gemeinsam bei Adler Union Frintrop ein, wo die Macht vom Dorf ihre Erstrundenaufgabe lösen muss.

VfB Frohnhausen: Razic - Fidari (60.´ Daglioglu), Hörstgen, Özk. Akcapinar, Semmo - Hendricks - Smeilus, Thiesling, Walter (60.´ Özg. Akcapinar), Laskowski (77.´ Kartal) - Ademovic.

ETB SW: Ritz - Ngwanguata, Siepmann, Stahl, Can - Zeh (76.´ Verzi), Michalsky - Ari, Vennemann (68.´ Stöhr), Machtemes - Said (68.´ Ouro-Akpo).

Tore: 0:1 (24.´) Said, 0:2 (30.´) Said/ 0:3 (57.´) Said, 1:3 (62.´) Thiesling, 1:4 (67.´) Ngwanguata, 1:5 (79.´) Ouro-Akpo.

Gelb-Rote Karte: Razic (67.´/ Meckern).

Bes. Vork.: Innenraumverweis gegen Frohnhausens Trainer Said (63./ Meckern).

Schiedsrichter: Kevin Domnick (TB Heißen)

Zuschauer: 247
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