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14.06.2015 / cso Mobilansicht
Oberliga Westfalen:
SV Zweckel - SC Roland Beckum 3:1 (1:1)
Wunder geschehen

Ein mittleres Fußballwunder hatte den SV Zweckel, seineszeichens das Dauerschlusslicht der Oberliga Westfalen, in die glückliche Situation gebracht, am letzten Spieltag der Saison doch noch den Klassenerhalt schaffen zu können. Da der VfB Hüls sich freiwillig zurückzieht, gibt es nur einen sportlichen Absteiger, und bei zwei Punkten Rückstand auf Westfalia Herne war - eine weiteres Wunder vorausgesetzt - noch etwas möglich für die Jungs von der Dorstener Straße. Das eigene Spiel gegen den seit zehn Runden ungeschlagenen SC Roland Beckum musste in jeden Fall gewonnen werden. Würde Herne beim ASC Dortmund unentschieden spielen, müsste ein Sieg mit zwei Toren Differenz her; bei einer Herner Niederlage würde Zweckel ein einfacher Sieg genügen.

Obwohl Christopher Zeh, der nach der Saison zum ETB Schwarz-Weiß zurückkehren wird, nicht im Kader des SV Zweckel stand, drückte der Schreiber dieser Zeilen ohne Frage den heute in orange spielenden Grün-Schwarzen die Daumen für ihr schwieriges Unterfangen. Putajumperon schloss sich an - er findet Roland als Vereinsnamen nach wie vor unpassend.

Der SV Zweckel brauchte zwölf Minuten, um den ersten Schritt in Richtung Oberliga-Verlängerung zu gehen: Marvin Höner zirkelte seine Ecke auf Jonas Schmidt, der am langen Pfosten jedoch verpasste; von rechtsaußen kam der zweite Ball in die Gefahrenzone, und Can Ucar schloss beherzt zum 1:0 ab. Kurz darauf kombinierten sich Jan Trampe, Jonas Schmidt und Dennis Yilmaz zur nächsten Großchance - Philipp Sandhowe parierte zum Eckball. Diesen brachte der bärenstarke Rechtsverteidiger Marcel Titz vor das Tor, Ali Issa schloss ab, aber erneut war Sandhowe auf seinem Posten. Nach einer Viertelstunde erreichte Zweckel die Kunde vom 1:0 des ASC Dortmund - das würde nun also reichen. Unglücklicherweise zog sich der SVZ nun deutlich zurück und verzichtete auf das Nachrücken, sodass Trampe und Schmidt im Sturm meist auf sich gestellt waren. Einzig Marcel Titz trieb das Spiel gelegentlich noch energisch nach vorne. Roland Beckum machte seinerseits bis kurz vor Schluss der ersten Halbzeit auch nur halbherzige Anstrengungen, das Spiel zu drehen. Dann aber wurde es brenzlig: Pascal Koomann prüfte Dennis Grüger mit einem Flachschuss. Beim nächsten Angriff über rechts musste Grüger erneut zugreifen, doch Temel Hop versenkte den Abpraller aus spitzem Winkel zum Ausgleich, der den SV Zweckel virtuell in die Verbandsliga beförderte.

Nicht besser wurde die Situation, als Westfalia Herne gleich nach Wiederanpfiff in Dortmund ausglich. Es wirkte in dieser Phase nicht, als hätte Zweckel noch fest an das Wunder geglaubt. Das 2:1 für Aplerbeck half auch nicht sofort, sondern erst mit zehnminütiger Verspätung, als Marvin Höner mit einem Seitfallzieher ein Lebenszeichen der Hausherren setzte. Wenig später - ein Zweckler Zuschauer hatte sich gerade ohne erkennbaren Anlass angeschickt, dem Trainer des SC Roland eine Tracht Prügel zu verpassen, scheiterte alkoholpegelbedingt aber am Überschreiten des Geländers - erlaubte sich Beckums Kapitän Michael Krahn einen folgenschweren Fehlpass, den Marcel Titz von rechtsaußen maßgenau zur erneuten Führung ummünzte. Damit war der SVZ wieder im Geschäft, wenn auch nur für Sekunden, denn Westfalia Herne glich beim ASC zum 2:2 aus. Es musste also ein weiteres Tor her, und Beckum ergab sich in sein Schicksal: Als sich Phlilipp Sandhowe nach einem Eckball verschätzte, bekam Christian Kaminiski die Riesenchance, drehte den Ball aber über das Tor. Zehn Minuten vor Schluss erlaubte sich der SC Roland einen Fehler im Spielaufbau, Jonas Schmidt und Jan Trampe sahen sich plötzlich nur noch einer Rumpfabwehr gegenüber; Trampe nahm sich ein Herz und traf zum spielentscheidenden 3:1.

Dieses Resultat hätte auch bei einem Herner Unentschieden zum Klassenerhalt genügt, doch Aplerbeck tat Zweckel den Gefallen, noch einmal Gas zu geben und besiegte die Westfalia letztlich mit 4:2. Der Jubel beim SV Zweckel, der seine zweite Oberliga-Spielzeit nach Auskunft eines Fans mit gerade einmal 68.000€ bestritten hat, kannte keine Grenzen, und mit Freibier für alle 400 Zuschauer feierte der kleine Club seine wundersame Rettung.

Bilder von putajumperon.

SV Zweckel: Grüger - Titz, Seidel (67.´ Sari), Kaminski, Kljajic, Ucar - Trampe, Yilmaz, Issa (67.´ Tomanek), Höner - Schmidt (83.´ Ofiera).

SC Roland: Sandhowe - Davulcu, Kaleoglu, Grieswelle, Höveler - Krahn (71.´ Kaplan), Venker, Koopmann, Pihl (61.´ Köse) - Radojcic, Hop (60.´ Mrowiec).

Tore: 1:0 (12.´) Ucar, 1:1 (44.´) Hop/ 2:1 (70.´) Titz, 3:1 (80.´) Trampe.

Schiedsrichter: Bastian Börner (ASSV Letmathe)

Zuschauer: 400
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