19.11.2017: Düsseldorfer SC 99 - ETB Schwarz-Weiß (cso sammelt einen Ground und der ETB vielleicht drei Punkte)
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31.05.2015 / cso Mobilansicht
Bezirksliga:
DJK Adler Union Frintrop - SC Frintrop 05/21 5:2 (4:1)
Die Som-Essomé-Show

Eigentlich hatte Som Essomé ja hoch und heilig versprochen, den Heimaturlaub in seiner vorlesungsfreien Zeit immer als Spieler des ETB Schwarz-Weiß zu bestreiten. Nun ist der junge Mann vor einigen Wochen erneut aus den USA nach Essen zurückgekehrt, spielt aber plötzlich für seinen Jugendverein Adler Frintrop. Man mag Som Essomé diese Entscheidung gerne nachsehen, denn im Gegensatz zum ETB steckt Frintrop noch mitten im Abstiegskampf, und der oberliga-erfahrene Offensivspieler ist in der Bezirksliga natürlich gesetzt.

Im Frintroper Derby gegen den SC 05/21 musste für Adler Union unbedingt etwas Zählbares her, um sich im Fernduell gegen Werden-Heidhausen behaupten zu können. Auf Schützenhilfe konnte die Elf von Jo Nühlen dabei natürlich nicht hoffen, denn zwischen Grün-Weiß und Rot-Gelb herrscht eine klare Rivalität - was wäre da schöner, als den Nachbarn in die Kreisliga A zu schießen? Immerhin 120 Zuschauer fanden sich trotz übelstem Regenwetter am Frintroper Wasserturm ein und erlebten nach zehn Minuten das Führungstor für den SC 05/21. Mehmet Gül lief sich auf der rechten Außenbahn frei, passte flach nach innen, wo Nils Seemann locker an Keeper Thomas Franz vorbei zum 0:1 einschob. Schon kurz darauf das gleiche Spiel, nun aber von links: Sebastian Vietz auf Gül; der lässt durch, doch Yannick Wilberg verfehlt den Kasten um Zentimeter.

Nach der Anfangsviertelstunde, die eindeutig an die Gäste ging, begann dann die Show des Som Sebastian Essomé. Zunächst spielte er Mahmoud Ibrahim einen Zuckerpass zu, den dieser herrlich annahm und zum Ausgleich verwertete. Danach vernaschte Essomé höchstpersönlich aus vollem Lauf die gesamte SC-Abwehr und schob zum 2:1 ein. Beim 3:1 hatte der Ex-ETBer kurz Pause, denn dieses erzielte Mahmoud Ibrahim aus dem Gewühl heraus mithilfe des Innenpfostens. Ein gewonnener Zweikampf Essomés gegen Eren Kelle samt punktgenauer Hereingabe zu Ibrahim leitete schließlich das 4:1 ein. Vier Tore im Abstand von jeweils fünf Minuten - wer hätte das gedacht?! Das Spiel war nach einer halben Stunde zugunsten von Adler Union entschieden, und die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte vergab Adler Union tatsächlich mal eine Chance, als Timo Lindemann nach Verletzung des 05ers Ilias El Ouriachi einfach weiterspielte, Mahmoud Ibrahim und Christopher Voß aber nicht ins Tor trafen. Dieser Schönheitsfehler in der bis dahin makellosen Chancenverwertung musste natürlich korrigiert werden, und in der Tat spielten sich Som Essomé und Mahmoud Ibrahim schon im nächsten Konter zum 5:1. Danach ließ es Adler Union etwas ruhiger angehen, und der SC 05/21 kam durch Andreas Kewe, der einen Freistoß von Christoph Jügel verwertete, wenigstens ansatzweise zurück in die Partie. Philipp Klink mit einem Lattentreffer (75.´), sowie gleich mehrfach Markus Dymala und Mehmet Gül hätten die Sache am Schluss vielleicht noch einmal spannend machen können, doch blieb es beim verdienten 5:2 für die Hausherren am Wasserturm.

Da der SC Werden-Heidhausen parallel mit 7:5 gegen Vizemeister VfB Frohnhausen gewann, muss Adler Union im letzten Saisonspiel bei Dostlukspor Bottrop unbedingt nochmals gewinnen, wenn die Klasse gehalten werden soll. Zudem muss entweder der SC W-H beim FC Kray II verlieren oder aber Phönix Essen bei Blau-Weiß Mintard. Es bleibt also spannend in der Bezirksligagruppe 5.

Adler Union: Franz - Lasonczyk, Campe, Voß (70.´ Grzenia), Fuchs - Janßen (88.´ Jagalski) - Cinar, Bayar, Lindemann (78.´ Barth) - Essomé, Ibrahim.

SC 05/21: Schmidt - El Ouriachi, Vinken, Klink, W. Dymala - Seemann (58.´ M. Dymala) - Wilberg (33.´ Kewe), Gül, Hendricks (46.´ Jügel), Kelle - Vietz.

Tore: 0:1 (11.´) Seemann, 1:1 (16.´) Ibrahim, 2:1 (20.´) Essomé, 3:1 (25.´) Ibrahim, 4:1 (31.´) Ibrahim/ 5:1 (65.´) Ibrahim, 5:2 (74.´) Kewe.

Schiedsrichter: Gerhard Reber (FSV Kettwig)

Zuschauer: 120
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