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24.04.2015 / cso Mobilansicht
2. Bundesliga:
VfL Bochum 1848 - 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:1)
"We have a grandios Saison gespielt."

Die Begleiterin des Blogs, welche dieser nach sage-und-schreibe 15 Jahren Abstinenz wieder ins Stadion an der Castroper Straße gelotst hatte, fand genau die richtigen trockenen Worte, als Schiedsrichter Peter Gagelmann die Partie zwischen dem im Auslaufmodus befindlichen VfL Bochum und dem aufstiegshungrigen 1. FC Kaiserslautern beendet hatte. Die vierte Niederlage in Folge setzte es da nämlich für die Blau-Weißen, die sich langsam aber sicher anschicken, auch in der 2. Bundesliga ein Abo auf den Titel der grauen Maus zu bekommen.

Von seiner Spielanlage her - und einzig das interessiert am Ende dieser Saison noch in Bochum - präsentierte sich der VfL jedoch alles andere als grau. Anders als in Darmstadt, wo die Uhltras von der vorsichtigen Spielweise der Verbeek-Elf geradezu überrascht waren, agierten die Hausherren nun mutig und zeigten unterhaltsamen Offensivfußball vom Anpfiff weg. Torschützenkönig Simon Terodde, der vor allem bei Standards bärenstarke Linksaußen Michael Gregoritsch, Marco Terrazzino, Anthony Losilla und der auf rechts nur mit Fouls zu stoppende Selim Gündüz bescherten der Hintermannschaft des 1. FC Kaiserslautern in den ersten zwanzig Minuten mehr Arbeit, als dieser lieb war. Einzig ein Tor war dem stürmenden VfL nicht vergönnt. Der FCK machte es als Spitzenmannschaft effizienter: Rechtsverteidiger Michael Schulze schaltete sich in einen Angriff ein, zog bis zur Grundlinie durch, flankte auf Simon Zoller, und dieser ließ Andreas Luthe im VfL-Tor keine Abwehrchance. Die Lauterer Spieler ließen es sich nicht nehmen, ihre zu diesem Zeitpunkt unverdiente Führung ausgiebig vor der Ostkurve zu feiern und wurden hierfür mit einer Moritz-Fiege-Dusche bedacht. Bochum war der Schock über das Gegentor deutlich anzumerken, die Angriffe erlahmten, und erst kurz vor der Pause setzte Michael Gregoritsch mit einem Freistoß, der knapp links vorbeiging, ein neues Lebenzeichen.

Gertjan Verbeek fand in der Kabine offenbar die richtigen Worte, denn zu Beginn der zweiten Halbzeit war der offensive VfL zur Freude der Fans wieder zurück. Zunächst blockte U21-Nationalspieler Willi Orban Simon Terodde an der Grenze zum Strafstoß - Peter Gagelmann pfiff insgesamt wenig zu Gunsten des VfL Bochum, und auch sein Assistent auf der Gegengeraden entschied meist gegen die Blauen -, anschließend musste Marius Müller gegen einen weiteren Freistoß von Gregoritsch die Fäuste zum Einsatz bringen. In der 57. Minute war der Österreicher dann bei einem Konter enteilt und auf dem Weg zum verdienten Ausgleich, doch die Fahne ging hoch. FCK-Coach Kosta Runjaic zog in dieser Phase seine letzten taktischen Optionen und konnte das Spiel damit tatsächlich beruhigen. Mehr noch gelang es dem 1. FC Kaiserslautern eine Viertelstunde vor Schluss, alles klar zu machen. Kerem Demirbay brachte von links eine Flanke in Form einer Bogenlampe vor das Tor, wo Philipp Hofmann bloß noch einzunicken brauchte. Der VfL gab sich nun weitgehend auf und hatte Glück, dass die nun befreit aufspielenden Pfälzer nicht noch mehr Tore erzielten. Gelegenheiten zum Ehrentreffer hatten noch Michael Gregoritsch, dessen Freistoß rechts am FCK-Tor vorbeistrich, sowie Marco Terrazzino mit einem Dropkick, der aber auch nicht auf den Kasten kam.

Wenn man nicht gerade der Meinung ist, man müsse sich als VfL-Anhänger darüber freuen, dass seine Mannschaft dem Abstieg in die 3. Liga entgehen wird, bleibt ist die Erkenntnis, dass Mittelmaß irgendwie deprimierend ist. Es ist zu hoffen, dass Gertjan Verbeek auch in der nächsten Saison seinen mutigen Offensivfußball fortsetzt und irgendwann auch dafür belohnt wird.

VfL Bochum: Luthe - Celozzi, Fabian, Bastians, Abdat (81.´ Perthel) - Bulut, Gündüz (73.´ Forssell), Losilla, Terrazzino, Gregoritsch - Terodde.

1. FC Kaiserslautern: Müller - Schulze, Orban, Heubach (25.´ Heintz), Formitschow - Matmour (63.´ Stöger), Ring, Demirbay, Zimmer - Zoller (56.´ Karl), Hofmann.

Tore: 0:1 (31.´) Zoller/ 0:2 (76.´) Hofmann.

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (ATSV Sebaldsbrück)

Zuschauer: 19.057


   
Fotos: kj
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