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13.02.2015 / cso Mobilansicht
Regionalliga West:
Rot-Weiss Essen - VfL Bochum 1848 II 1:0 (0:0)
"Jemand Bier?"

Ausnahmsweise ´mal ohne Trikot und Schal machte sich der als Anhänger des VfL Bochum bekannte Schreiber dieser Zeilen auf, um sich das Auswärtsspiel der VfL-Reserve bei Rot-Weiss Essen anzusehen. Die vom nach Australien verreisten Fahrrad-Gefährten freundlicherweise für die gesamte Rückrunde bereitgestellte Dauerkarte lautet nämlich auf Block W2, und das ist leider das Herz der rot-weißen Fankultur. Auf der Westtribüne angelangt, wurde jedoch schnell klar, dass die Tarnung vollkommen unzureichend war: Durch Frisur und Oberbekleidung, durch Wortwahl, Umgangsformen und Alkoholkonsum war der Schreiber dieser Zeilen auch ohne Peter-Peschel-Trikot eindeutig als Fremdkörper im rot-weißen Rahnsinn identifizierbar. In die Verlegenheit, bei gelungenen RWE-Aktionen nicht mitzuklatschen, kam der Blog glücklicherweise aber selten, war dieses Spiel der Regionalliga West an Belanglosigkeit doch kaum zu überbieten.

Rot-Weiss Essen dominierte das Spielgeschehen zwar vom Anstoß weg, konnte aber allenfalls bei hoch in den Strafraum getretenen Standardsituationen für etwas Torgefahr sorgen. Der VfL II beschränkte sich weitgehend auf Absicherung und übernahm erst nach dem Seitenwechsel die Initiative. Unglücklicherweise entwickelte sich ausgerechnet aus einem Bochumer Eckball die Spielentscheidung: Obwohl die Rot-Weißen - wie der unter erheblichem Alkoholeinfluss zunehmend wankende und lallende Nebenmann des Blogs zu betonen nie müde wurde - sich wie immer komplett in den eigenen Strafraum zurückgezogen hatten, startete ein schneller Konter über die rechte Seite. Gerade als Tobias Steffen nach innen ziehen wollte, gelang es Tolga Cokkosan noch, einen Fuß an den Ball zu bekommen. RWE leitete aber die richtigen Schlüsse aus dieser Szene ab und versuchte es nun spielerisch über die Rechtsaußenposition. Marwin Studtrucker scheiterte im nächsten Versuch an Felix Dornebusch, dessen Ausfallschritt einem Eishockey-Goalie alle Ehre gemacht hätte. Wenige Momente später zog Ex-VfLer Sven Kreyer wieder über rechts an die Grundlinie, passte in den Rückraum, und Tim Hermes besorgte das einzige Tor des Tages.

Die VfL-Reserve, die freilich neunzig Minuten lang niemals ernsthaft den Anschein erweckt hatte, ein eigenes Tor schießen zu können oder wollen, dezimierte sich in der Schlussphase zu allem Überfluss noch selbst: Kevin Brümmer, eben erst eingewechselt, beging nach einem Foul von Daniel Grebe an ebendiesem eine Tätlichkeit und wurde vom fehlerfrei pfeifenden Schiedsrichter Thorben Siewer zurecht vom Platz gestellt. In der Nachspielzeit vergab Sven Kreyer gegen einen sich aufgebenden VfL II noch freistehend das 2:0.

Auch und gerade weil dieses Spiel, selbst in Anbetracht der vier diese Woche angesehenen Kreisligaspiele, unter dem Strich einfach erbärmlich war, sind dennoch vier Folgerungen abzuleiten: Rot-Weiss Essen hat in der 3. Bundesliga nichts verloren, der VfL Bochum II nichts in der Regionalliga und ein VfL-Fan - Freikarte hin oder her - nichts im RWE-Fanblock, wenn seine erste Mannschaft zeitgleich gegen Eintracht Braunschweig gewinnt. Außerdem sollte der durch die Dokumentation Supersize me bekanntgewordene Filmemacher Morgan Spurlock auf der Suche nach neuen Herausforderungen einmal versuchen, jedes während eines RWE-Spiels von fliegenden Kellnern angebotene Pils zu konsumieren.


RWE: Heimann - Dombrowka, Zeiger, Binder, Huckle - Kluft (64.´ Studtrucker), Grebe, Baier, Steffen (64.´ Hermes) - Platzek (78.´ Freiberger), Kreyer.

VfL II: Dornebusch - Niepsuj, Spillmann, Siala (79.´ Sulejmani), Cokkosan (90.´+2 März) - Balci (74.´ Brümmer), Jakubowski, Gulden, Maria - Kulikas, Kurt.

Tore: - / 1:0 (71.´) Hermes.

Rote Karte: Brümmer (81.´/ Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Thorben Siewer (FC Schreibershof)

Zuschauer: 7.214
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