24.11.2017: TuSEM Essen - ThSV Eisenach (cso staunt über die Erfolgsserie der Handballer)
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23.03.2013 / cso Mobilansicht
Niederrheinpokal:
ETB - TuS 64 Bösinghoven 3:4 (2:2)
Desolate Abwehr verschuldet überflüssiges Pokalaus

Ein Abwehrspieler vom Format eines Matijas Derek, dessen vor dem Anpfiff des Niederrheinpokal-Viertelfinals mit einer Schweigeminute würdevoll gedacht wurde, hätte dem gastgebenden ETB Schwarz-Weiß wahrlich gut zu Gesicht gestanden. Die ungute Mischung aus Unerfahrenheit und Unvermögen, mit der man am Uhlenkrug derzeit vorlieb nehmen muss, trieb den Essenern unter den nicht einmal hundert Zuschauern hingegen ein um´s andere Mal das Grauen ins Gesicht.

Gleich viermal traf TuS 64 Bösinghoven, seinerseits nicht gerade als Torfabrik bekannt, nach teilweise krassen Fehlern in der rechten Abwehrseite des ETB: Felix Stahmer und Kevin Müller sahen vor allem gegen Florian Witte und Kevin Dauser, die sich zum zwischenzeitlichen 1:1 (26.´) und 2:3 (61.´) kombinierten, kein Land. Auch Ex-Profi Bekim Kastrati und Aleksandar Pranjes durften bei ihren Treffern zum 2:2 (43.´) und 2:4 (67.´) weitgehend ungedeckt schalten und walten. Weitere Gegentreffer verhinderte Ersatztorwart Julien Schneider mit Glanzparaden gegen Witte (23.´) und Daniel Palac (31.´).

Dass die von klirrender Kälte und eisigem Ostwind geplagten ETB-Fans nicht gänzlich den Glauben an die Mannschaft von Dirk Helmig verloren, lag an dem flüssigen und zielstrebigen Offensivspiel, das bei den Schwarz-Weißen über fast die gesamte Distanz wie geschmiert lief.

Bereits nach zehn Minuten wurde der ETB für sein Bemühen belohnt: Manuel Schulitz bediente Som Essomé auf Rechtsaußen, verpasste aber den Doppelpass, sodass Redouan El-Hossaini am langen Pfosten überraschend zum Abschluss kam; die Situation wurde vorläufig geklärt, doch der ETB erkämpfte sich den Ball auf der linken Seite zurück, und plötzlich stand Som Essomé ungedeckt am Elfmeterpunkt, sodass das 1:0 nur noch Formsache war. Kurz darauf wieder Manuel Schulitz als Vorbereiter, doch Essomé verpasste um eine Fußspitze.

Beim 2:1 in der 33. Minute taten sich dann Christopher Zeh als Vorlagengeber und Redouan El-Hossaini als Kunstschütze aus u(h)ltra-spitzem Winkel hervor. Nach dem Seitenwechsel fehlten Som Essomé, Dustin Hoffmann, Dschalil Aliev, Felix Clever und zweimal Christopher Zeh per Freistoß nur die letzte Durchschlagskraft oder einige Zentimeter zum Glück.

Unter dem Strich hatte der ETB also genügend Chancen, um den finanziell lukrativen Einzug ins Halbfinale (gegen RWO oder den KFC) realisieren zu können. Was fehlte, war ein Knipser und vor allem eine halbwegs geordnete Viererkette. Gerade hieran muss unbedingt gearbeitet werden, um im Abstiegskampf der Niederrheinliga zu bestehen. Nächster Prüfstein ist der VfB Homberg (Donnerstag, 19:00 Uhr, Stadion Uhlenkrug).


ETB: Schneider - Stahmer, Müller, Clever, Rott - Zeh, Najdi - Schulitz, El-Hossaini - Hoffmann (66.´ Aliev), Essomé.

TuS Bösinghoven: Seibert - Purisevic, Lemke, Galster, van den Bergh - Pappas - Kourouma (56.´ Pranjes), Kastrati (79.´ Saufhaus), Palac (74.´ Gürdal), Witte - Dauser.

Tore: 1:0 (10.´) Essomé, 1:1 (26.´) Dauser, 2:1 (35.´) El-Hossaini, 2:2 (43.´) Kastrati/ 2:3 (61.´) Dauser, 2:4 (67.´) Pranjes, 3:4 (83.´) Najdi.

Gelb-Rot: van den Bergh (78.´/ wh. Foulspiel)

Schiedsrichter: Martin Thomsen (SV Donsbrüggen)

Zuschauer: 98
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