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09.02.2014 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Homberg - TuS 64 Bösinghoven 2:2 (0:2)
"Wir können nur spannend." So oder so ähnlich kann man auch das zweite Meisterschaftsspiel des VfB Homberg im Jahre 2014 überschreiben: Wie in der Vorwoche beim SV Uedesheim lieferten die Gelb-Schwarzen gegen den TuS Bösinghoven eine miserable erste Halbzeit ab und lagen erneut mit zwei Toren zurück - am Ende stand nach einem Kraftakt ein glücklicher Punktgewinn. Andererseits blieb das Team auch im sechsten Oberliga-Spiel in Folge ungeschlagen und verteidigte den achten Tabellenplatz.

Trainer Günter Abel änderte die Startaufstellung gegenüber dem 4:4 in Uedesheim: Dennis Konarski fehlte rot-gesperrt, für ihn rückte Gianni Giorri in die Innenverteidigung, Cengizhan Erbay und Janis Timm ersetzten Ognjen Petrovic und Pascal Nimptsch. Die Gäste aus dem Meerbuscher Vorort übernahmen von Anfang an die Initiative und kamen schnell zu Gelegenheiten: Lukas van den Bergh scheiterte mit einem Weitschuß, Thomas Schlieter und Gianni Giorri klärten gegen Dustin Orlean und Kevin Dauser. Auch Dominik Weigl glänzte nach einem Angriff über van den Bergh und Gabriel Czajor, dann stand es 0:1: Pierre Jimenez-Luksch ging über die rechte Seite auf und davon, die Hereingabe verwandelte Kevin Dauser sicher. Über Oguzhan Cuhaci und Jura Adolf traten die Gastgeber erstmals offensiv in Erscheinung, doch es reichte nur zu einer Ecke (20.). Im Gegenzug gab es auch auf der anderen Seite eine Ecke - der starke Gianni Giorri war vor dem einschußbereiten Kevin Dauser am Ball, der anschließend die Latte traf. Pierre Kanzen leitete wenig später eine gute Möglichkeit ein, der Schuß von Cengizhan Erbay wurde aber abgeblockt (32.). Kurz danach fiel das 0:2 ähnlich wie das 0:1, diesmal spielte sich Pierre Jimenez-Luksch nach einem Homberger Ballverlust über links durch, Nutznießer war wieder Kevin Dauser. Bis zum Halbzeitpfiff tat sich dann nicht mehr viel.

Nach dem Seitenwechsel setzte Trainer Abel mit den Einwechslungen von Ognjen Petrovic, Pascal Nimptsch und Deniz Hotoglu gleich drei Zeichen - und schon nach drei Minuten gab es Positives zu berichten: Einen aus dem linken Halbfeld vor das Tor gezogenen Freistoß von Sunay Acar konnte TuS-Keeper Georgios Kalomiris nicht festhalten, Pascal Nimptsch war zur Stelle und stocherte den Ball zum Anschlußtreffer über die Linie. Das Tor sorgte für Auftrieb, Nimptsch hatte die nächste Möglichkeit nach Anspiel von Oguzhan Cuhaci. Dann erorberte Jura Adolf den Ball im rechten Mittelfeld, ging dynamisch auf das Tor zu und umspielte drei Gegner - der vierte konnte den gebürtigen Kasachen bremsen. Die Gäste kamen nur noch zu wenigen Kontern, konnten die Homberger Abwehr aber bis zum Schlußpfiff nicht mehr in Verlegenheit bringen. Statt dessen brannte es vor dem TuS-Tor, ein Gewaltschuß von Ognjen Petrovic (67.) hätte ebenso zum Ausgleich führen können wie eine Kombination über Sunay Acar, Oguzhan Cuhaci und Pascal Nimptsch (70.). Zwei Minuten später leitete Thomas Schlieter aus dem eigenen Strafraum heraus einen Angriff ein, Jura Adolfs Hereingabe erwischte der starke Eric Holz mit dem Kopf, aber Torwart Kalomiris konnte mit Mühe parieren. Zwei Möglichkeiten für Deniz Hotoglu nach Vorarbeit von Pierre Kanzen und Pascal Nimptsch wurden ebenfalls entschärft, dann gab es nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen Tobias Klemt und Jura Adolf einen Foulelfmeter für die Gastgeber. Kapitän Sunay Acar verwandelte mit einem fulminanten Schuß ins rechte Eck zum 2:2-Endstand. Wenig später sah Lukas van den Bergh nach einem Allerweltsfoul an Acar die rote Karte - es war nachvollziehbar, daß die Gäste nach dem Abpfiff mit dem Schiedsrichter haderten. Ein gutes Zusammenspiel zwischen Adolf und Hotoglu sowie eine Acar-Einzelaktion hätten sogar noch das 3:2 bringen können, das wäre heute aber des Guten zuviel gewesen.

Auf der Pressekonferenz meinte Gäste-Coach Werner Wildhagen: "Wir haben heute zwei grundverschiedene Halbzeiten gesehen. Meine Mannschaft hat im ersten Durchgang ein sehr starkes Spiel gemacht, wir gehen mit einer sicheren Führung in die Halbzeit. Der Anschlußtreffer durfte nicht passieren, den Elfmeter muß man nicht geben. Im Endeffekt ist das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis, weil Homberg in der zweiten Halbzeit sehr viel investiert hat und wir nicht in der Lage waren, mit einem Konter das Spiel zu entscheiden. Der Punkt ist okay, es wäre aber etwas mehr drin gewesen." Günter Abel sah es so: "Was die erste Halbzeit angeht: Da haben wir heute ohne alles gespielt, was zum Fußball gehört - ohne Körperspannung, ohne Wille, ohne Aggressivität. In der ersten Halbzeit habe ich mich geschämt, für die Truppe, die auf dem Platz stand, verantwortlich zu sein. So darf man nicht auftreten - Bösinghoven hat das gut ausgenutzt, sie hätten mehr Tore schießen können. In unserer Kabine sind in der Pause deutliche - nicht druckreife - Worte gefallen und nach dem Wiederanpfiff haben wir es dann sehr gut gemacht. Mit etwas mehr Konsequenz in der einen oder anderen Situation wäre sogar mehr dringewesen. Die Jungs sagen jetzt, daß es ja wieder gutgegangen ist - in der kommenden Trainingswoche werden sie erleben, was "gutgegangen" ist..."

Weiter geht es in einer Woche mit einem Niederrhein-Derby beim SV Sonsbeck.

VfB Homberg: Weigl - Kanzen, Schlieter, Giorri, Cuhaci - Erbay (46. Nimptsch), Acar, Holz - Timm (46. Petrovic), Adolf - Dügencioglu (46. Hotoglu)

Tore: 0:1 (17.) Dauser, 0:2 (35.) Dauser, 1:2 (48.) Nimptsch, 2:2 (85. / FE) Acar

Rote Karte: van den Bergh (89. / grobes Foulspiel)

Schiedsrichter: Julian Eßler (FC Karnap 07/27)

Zuschauer: 200


       
       
     
Fotos: pjg
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