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02.02.2014 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
SV Uedesheim - VfB Homberg 4:4 (2:2)
Stimmungsvoll wurde er eingeleitet, der „Restrundenauftakt“ in der Oberliga Niederrhein zwischen dem SV Uedesheim und dem VfB Homberg: Den „Höllenglocken“ von AC/DC und dem unnachahmlichen Klang der elektrischen Gitarren der australischen Rockband folgten 90 ereignisreiche und für die Anwesenden wohl unvergeßliche Fußballminuten. Am Ende hieß es 4:4 (2:2), der VfB Homberg verteidigte trotz zweier Platzverweise den achten Tabellenplatz. Sunay Acar war dreifacher Torschütze - bei zwei Elfmetern und einem direkt verwandelten Freistoß übernahm der Kapitän Verantwortung und verwandelte eiskalt -, U19-Spieler Tolga Dügencioglu steuerte einen Treffer bei.

Trainer Günter Abel veränderte die Startaufstellung gegenüber dem Pokalspiel gegen den KFC Uerdingen auf einer Position: Janis Timm machte Platz für Pascal Nimptsch. Das Spiel begann nicht nach dem Geschmack der Gäste, Eric Holz mußte nach einer Flanke von Özkan Teke zur Ecke klären, Maximilian Steegmann setzte den Ball nach einer Flanke von Lukasz Koziatek aus zweieinhalb Metern über das Tor. Während die Gastgeber noch haderten, schloß VfB-Youngster Tolga Dügencioglu die erste Homberger Offensiv-Aktion mit dem 0:1 ab - die Partie schien ihren den Tabellenplätzen angemessenen Verlauf zu nehmen. Doch es kam ganz anders, die Gäste investierten zu wenig und leisteten sich Fehler - nur fünf Minuten nach der Führung lagen die Gelb-Schwarzen zurück: Lukasz Koziatek ließ Dominik Weigl zweimal keine Chance. Der fehlerfrei haltende VfB-Keeper verhinderte nach einer halben Stunde das 3:1, als er gegen Andrej Hildenberg auf dem Posten war, der nach Vorarbeit von Yasuhito Sunohara und Maximian Steegmann mutterseelenallein vor ihm auftauchte. Zusammen mit Oguzhan Cuhaci vereitelte der Torwart eine Minute später gegen Tom Nilgen das dritte Gegentor, der nach einer Ecke satt abschloß. Auf der anderen Seite tat sich wenig, bis kurz vor dem Seitenwechsel ein Handspiel im Uedesheimer Strafraum geahndet wurde: VfB-Kapitän Sunay Acar verwandelte den Elfmeter souverän.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Gäste die Anweisungen ihres Trainers befolgen und über ihre spielerischen Qualitäten zum Auswärtssieg kommen. Doch zwei eklatante Fehler ließen diese Absichten schnell als Wunschdenken erscheinen: Lukasz Koziatek sorgte mit zwei weiteren Treffern für einen 4:2-Vorsprung, Dominik Weigl war erneut ohne jede Abwehrchance. VfB-Trainer Günter Abel versuchte alles, den unaufholbar erscheinenden Rückstand doch noch aufzuholen, und brachte den schulterverletzten Goalgetter Almir Sogolj in die Partie. Der Bosnier blieb aber nicht lange auf dem Feld: Nach einer vertanen Angriffschance bezog der Linienrichter einen wütenden Kommentar des Stürmers auf sich, was eine rote Karte zur Folge hatte. Merkwürdigerweise war dieser lächerliche - aber wegen der drohen Sperre nicht lustige - Feldverweis so eine Art Weckruf für die Gäste, die nun mit Mann und Maus angriffen. Nachdem Sunay Acar einen Freistoß aus 22 Metern - in unglaublich selbstverständlicher Manier - direkt verwandelt hatte, wurden die Gastgeber immer unsicherer. Der eingewechselte Deniz Hotoglu war an mehreren vielversprechenden Aktionen beteiligt, in der 83. Minute setzte er sich vehement über links durch und bediente Janis Timm, der aber in der Mitte abgeblockt wurde. Auf der anderen Seite sah Dennis Konarski nach einem rüden Einsteigen die rote Karte, der Sünder selbst bezeichnete den Feldverweis nach dem Abpfiff als berechtigt („da sind mir die Sicherungen durchgegangen - das darf nicht passieren“). Wenig später lag die endgültige Entscheidung in der Luft: Maximian Steegmann flankte punktgenau von der rechten Seite, Ismail Cakici schoß den Ball aus drei Metern aber weit über das leere Homberger Tor. Danach begann die Nachspielzeit, die mit einem VfB-Angriff endete: Deniz Hotoglu und Thomas Schlieter drangen in den Strafraum ein, letzterer kam zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß: Kapitän Sunay Acar machte sich selbst mit seinem dritten Treffer zum Homberger „Helden des Tages“.

Unser Trainer Günter Abel meinte nach dem Abpfiff: „Wir waren eine Stunde lang richtig schlecht. Wenn wir über 90 Minuten so aufgetreten wären wie nach den Platzverweisen, dann wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen. Wir haben den Kampf zu lange nicht angenommen und ausschließlich spielerische Lösungen gesucht. Alle vier Gegentore waren mehr als ärgerlich. Immerhin konnten wir in zweifacher Unterzahl noch einen Punkt retten - das wird uns für die kommenden Aufgaben beflügeln.“ Sein Kontrahent Ingmar Putz, als ehemaliger Spieler der Hamborner Löwen in Duisburg nicht unbekannt, sah es so: „Wenn ich die Torchancen sehe, die über 90 Minuten herausgespielt wurden, hätten wir als Sieger vom Platz gehen müssen. Den Elfmeter zum 4:4 hätte man wohl nicht pfeifen müssen, dieses Unentschieden nach 4:2-Führung kann für uns zum Problem werden. Wir werden weiter alles tun, um schnell viele Punkte zu sammeln und den Klassenerhalt noch zu schaffen.“

Weiter geht es für den VfB Homberg in einer Woche mit einem Heimspiel gegen den TuS 64 Bösinghoven.

VfB Homberg: Weigl - Kanzen, Konarski, Schlieter, Petrovic (60. Hotoglu) - Acar, Holz - Nimptsch (35. Timm), Adolf, Cuhaci - Dügencioglu (55. Sogolj)

Tore: 0:1 (9.) Dügencioglu, 1:1 (12.) Koziatek, 2:1 (14.) Koziatek, 2:2 (42. / HE) Acar, 3:2 (52.) Koziatek, 4:2 (55.) Koziatek, 4:3 (77.) Acar, 4:4 (94. / FE) Acar

Rote Karten: Sogolj (72. / angebliche Linienrichterbeleidigung), Konarski (88. / grobes Foulspiel)

Schiedsrichter: Marco Lechtenberg (SV Blau-Weiß Meer)

Zuschauer: 225


       
       
       
       
       
       
       
   
Fotos: pjg
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