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31.01.2014 / cso Mobilansicht
Regionalliga West:
Rot-Weiss Essen - SC Wiedenbrück 2:3 (2:1)
Ein Abend mit Marmorplatte und Kamil Bednarski

Der Steinmetz hatte alles richtig gemacht. Anders als die meisten der übrigen 7.233 Besucher im Stadion Essen dürfte er nämlich von dem desaströsen Auftritt der Rot-Weissen in Hälfte zwei nicht mehr viel mitbekommen haben. Augenscheinlich sturzbetrunken hatte der Marmorexperte dem Stadionsprecher vor dem Anpfiff zu einer offenbar bedeutungsvollen Steinplatte Rede und Antwort gestanden und die Luft an der Hafenstraße mit seinem Lallen erfüllt.

Ob die RWE-Spieler in ihrem Behelfscontainer mitbekommen hatten, dass sie ihr Dankeschön an den Gravurkünstler möglichst schnell würden aussprechen müssen, sei dahingestellt. Jedenfalls dauerte es nur etwas mehr als zwei Minuten, bis Lucas Arenz per ansatzlosem Schuss in den linken Winkel des Wiedenbrücker Tores das 1:0 besorgte. Nach einer Viertelstunde holte Arenz dann einen völlig berechtigten Foulelfmeter für RWE heraus, den Kevin Pires-Rodrigues flach rechts zum 2:0 verwerten konnte.

Dies wäre nun der richtige Zeitpunkt für den Steinmetz gewesen, vollends wegzudämmern, denn alles, was noch folgen sollte, war allenfalls für Sympathisanten von Ex-ETBer Kamil Bednarski (eigentliche SC Wiedenbrück-Anhänger sichtete der Blog nicht) eine Freude. Der wieselflinke Tim Knetsch eröffnete mit einem Schuss ans Außennetz die Aufholjagd der Ostwestfalen, die nach 29 Minuten schließlich einen klaren Handelfmeter zugesprochen bekamen, den Marwin Studtrucker souverän verwandelte. Hätte im Gegenzug Maik Rodenberg, der den SCW-Torwart Marcel Hölscher schon überwunden hatte, nicht den letzten blau-schwarzen Abwehrrecken auf der Linie angeschossen, wäre das Spiel wohl entschieden gewesen, aber so kam alles anders.

Der SC Wiedenbrück präsentierte sich nach der Halbzeitpause plötzlich druckvoll und mit unbedingtem Siegeswillen. Zehn Minuten Pressing führten zunächst zum verdienten Ausgleich durch Bernd-Sebastian Sumelka, bei dem Torwart Daniel Schwabke keine gute Figur abgab. Kurz darauf leitete ein Katastrophen-Zuspiel von Alexander Langlitz einen Konter der Gäste ein, der brillant ausgespielt und von Marwin Studtrucker mit dem 2:3 abgeschlossen wurde. Ein letztes Zucken in Form eines Distanzschusses von Kevin Pires-Rodrigues hatte RWE noch zu bieten, doch ansonsten war Abstiegskandidat Wiedenbrück mit Chancen von Knetsch und Studtrucker dem vierten Tor näher als die Rot-Weissen dem Ausgleich.

Mut gemacht haben dürfte die Performanz von RWE in der zweiten Halbzeit niemandem: Unsicherheiten, Abspielfehler und leichte Ballverluste häuften sich; oft wurde den Wiedenbrückern mit respektvollem Abstand beim Kombinieren zugesehen; Neuzugang Jerome Propheter hinterließ ebenfalls keinen sonderlich hoffnungsvollen Eindruck. Am Ende waren dann auch schon wieder einige Wrobel raus-Rufe zu hören.

Herzlich wenig gestört haben dürfte dies neben dem trunkenen Steinmetz auch Kamil Bednarski, der in der Mitte als Offensivspieler eingesetzt wurde – ohne dabei an wichtigen Aktionen mitgewirkt zu haben. Vielleicht wusste SCW-Trainer Theo Schneider aber, dass Bednarski bisweilen für Überraschungssiege an der Hafenstraße gut ist...

Rot-Weiss Essen: Schwabke - Pires-Rodrigues, Propheter, Rodenberg, Guirino - Wingerter (60.´ Sauter), Heppke - Langlitz (64.´ Lemke), Arenz, Grund (72.´ Nakowitsch) - Koep.

SC Wiedenbrück 2000: Hölscher - Volkmer, Czyszczon, Sumelka, Rogowski - Brisevac, Zech, Strickmann (73.´ Njambe), Knetsch - Bednarski (87.´ Kücükyagci), Studtrucker (80.´ Kaptan).

Tore: 1:0 (3.´) Arenz, 2:0 (16.´/ FE) Pires-Rodrigues, 2:1 (29.´/ HE) Studtrucker/ 2:2 (57.´) Sumelka, 2:3 (59.´) Studtrucker.

Schiedsrichter: Fabian Maibaum (Hasper SV)

Zuschauer: 7.234


       
       
       

Fotos: cso
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