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18.08.2013 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Homberg - SV Sonsbeck 4:0 (1:0)
Vorgestern gab es beim Ruhrorter Hafenfest ein großes und beeindruckendes Feuerwerk zu bewundern - heute zündete knappe zwei Kilometer weiter westlich das Oberliga-Team des VfB Homberg ein fußballerisches Feuerwerk und entschied das Niederrhein-Derby gegen den SV Sonsbeck mit 4:0 (1:0) deutlich für sich. Nach dem zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel belegt die Mannschaft von Trainer Günter Abel den dritten Tabellenplatz.

Der Coach änderte gegenüber der Vorwoche die Startaufstellung: Die angeschlagenen Sunay Acar und Cengizhan Erbay blieben ebenso draußen wie Dennis Konarski - Simon Kouam Kengne, Alkan Kurt und Pascal Nimptsch standen in der Startaufstellung. Die Gastgeber begannen offensiv, schon in der dritten Minute hatte Jura Adolf nach Zuspiel von Almir Sogolj das 1:0 auf dem Fuß. Doch im Gegenzug ging Tobias Kästner über links, seine Hereingabe ließen zwei Mitspieler ungenutzt, ähnlich sah es fünf Minuten später aus, nachdem der Ex-Homberger Lukas Weiß den Ball erobert hatte und vor das Tor spielte - Jesse Weissenfels und Sebastian Schulz verpaßten das 0:1. Wenig später gab Tobias Schiek - nicht nur bei Standard-Situationen bärenstark - zwei Ecken herein, die für Gefahr sorgten, Simon Kouam Kengne scheiterte per Kopf. Auch nach einem Freistoß von Oguzhan Cuhaci verfehlte "Kenge" das gegnerische Gehäuse nur knapp. Der SV Sonsbeck fand unterdessen offensiv nicht mehr statt, die Innenverteidiger Gianni Giorri und Thomas Schlieter agierten über 90 Minuten fehlerfrei und hatten alles im Griff. Sechs Minuten vor dem Seitenwechsel bediente Schlieter Almir Sogolj, der seinen Gegenspieler locker abschüttelte und SVS-Keeper Ahmet Taner keine Chance ließ. Der früher am Rheindeich aktive Taner wurde im Laufe des Spiels zum besten Sonsbecker, eine Minute nach dem 1:0 verhinderte er nach Flanke von Tobias Schiek und einem Kopfball von Simon Kouam Kengne das 2:0. Kai Henkel, der wenig geprüft wurde, zeigte sich kurz vor dem Pausenpfiff nach einer immer länger werdenden Flanke von Lukas Vengels auf dem Posten, auf der anderen Seite entschärfte Taner nach einer Kombination über Pascal Nimptsch und Alkan Kurt den Schuß von Almir Sogolj. Nach einer weiteren Taner-Parade gegen Nimptsch ging es in die Kabinen.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel ging Jura Adolf auf der linken Seite auf und davon, scheiterte beim Abschluß aber an Taner. Der von Pascal Nimptsch angespielte Alkan Kurt, der ein gelungenes Debüt im Seniorenbereich ablieferte, war im Abschluß zu unentschlossen, wenig später hieß es dennoch 2:0: Eric Holz lief mit dem Ball am Fuß über den halben Platz und schloß mit einem plazierten Schuß ins rechte Toreck ab. Sechs Minuten später zielte Tobias Schiek knapp daneben, dann mußte Kai Henkel eingreifen: Sonsbecks einzigen Konter im zweiten Durchgang machte der Homberger Keeper mit einer starken Parade zunichte. Weitere Chancen für die Gastgeber legten sich Almir Sogolj und Alkan Kurt gegenseitig auf (68. / 70.), nach einer Flanke von Tobias Schiek vergab Sogolj erneut (71.). Die nachfolgende Ecke von Schiek nutzte der - wie fast immer bei Standardsituationen - aufgerückte Thomas Schlieter per Kopf zum 3:0. Nach weiteren Homberger Möglichkeiten setzte "Air" Schlieter auf ähnliche Art und Weise - die Ecke kam diesmal von Deniz Hotoglu - den Schlußpunkt. So konnten die Gelb-Schwarzen mit ihren Fans den zweiten Heimsieg feiern, und sie taten es auch. Der VfB Homberg macht derzeit "Lust auf mehr".

Sonsbecks Trainer Horst Riege wies nach dem Spiel zunächst auf seine personelle Situation hin: „Ich war mir bewußt, daß wir mit unserer heutigen Formation große Probleme bekommen würden. Wir haben vor drei Monaten hier glücklich 4:1 gewonnen, doch die Vorzeichen haben sich verändert. In Homberg ist - ich will nicht sagen: finanziell, aber auf jeden Fall fußballerisch - mehr investiert worden als bei uns. Ich kann nur hoffen, daß sich unsere die vielen jungen Leute so entwickeln können wie bislang. Zum Spiel: Es war ein Klassenunterschied festzustellen, ich habe zwanzig Minuten vor Schluß einen Stürmer für einen Defensivspieler vom Platz genommen - ein 4:0 reicht. Glückwunsch an Homberg.“ Unser Coach Günter Abel bedankte sich für die Glückwünsche und sah es ansonsten so: „Das Ergebnis hört sich klarer an als das Spiel war. Uns war vor dem Anpfiff klar, daß Sonsbeck um jeden Zentimeter kämpfen wird und wir dagegenhalten müssen. Wir haben die notwendige Geduld bewahrt, den Ball laufen lassen und den Gegner so zu Fehlern gezwungen. Der Sieg war zweifellos verdient, aber wenn Sonsbeck eine der beiden Gelegenheiten aus der Anfangsphase nutzt - wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre. Den Sieg nehmen wir gerne mit, konzentrieren uns aber vor allem auf die anstehen Aufgaben. Wir bleiben bescheiden, denn wir sind erst am Anfang eines Weges.“

Weiter geht es am Mittwoch im Niederrheinpokal, um 19.00 Uhr empfängt der VfL Rheinhausen den VfB Homberg. Das nächste Meisterschaftsspiel findet in einer Woche bei der U23 von Rot-Weiß Oberhausen statt.

VfB Homberg: Henkel - Schiek, Schlieter, Giorri, Cuhaci - Kouam Kengne (65. Konarski), Holz, Kurt (81. Timm) - Nimptsch (74. Hotoglu), Sogolj, Adolf

Tore: 1:0 (39.) Sogolj, 2:0 (53.) Holz, 3:0 (71.) Schlieter, 4:0 (87.) Schlieter

Schiedsrichter: Jannis Hedwig (SF Niederwenigern)

Zuschauer: 350


       
       
       
       
       
       
   
Fotos: pjg
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