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20.05.2013 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Speldorf - VfB Homberg 2:2 (1:2)
Endlich! Rechenschieber und Taschenrechner können eingepackt werden, die arithmetischen Spielereien haben ein Ende: Nach dem 2:2 im Nachbarschaftsduell beim VfB Speldorf hat unsere Mannschaft den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht. Auch wenn die Abstiegsgefahr nur noch theoretischer Natur war, herrschte nach dem Schlußpfiff im Styrumer Ruhrstadion spürbare Erleichterung bei den Gästen.

Die Partie begann für die Homberger, die auf Demircan Dikmen, Simon Edu, Lucas Kwiatkowski und Dennis Konarski verzichten mußten, mit der Riesenchance zum Führungstreffer: Nach einem Foul an Almir Sogolj kurz vor der Grundlinie zeigte Schiedsrichter Maximilian Fischedick auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat selbst an und setzte den Ball am linken Pfosten vorbei ins Toraus. Der Goalgetter ärgerte sich nach dem Spiel über seinen Fehlschuß: "Den habe ich richtig schlecht geschossen, keine Ahnung, wie das passieren konnte." Es dauerte mehr als zehn Minuten, bis es wieder gefährlich wurde, der von Daniel Embers bediente Fabian Jarzombek scheiterte mit einem Kopfball an Speldorfs Keeper Michael Strzys. Eine Minute später lief der Ball klasse über die rechte Seite der Gäste, Dennis Terwiel spielte Mirko Urban an, der seinen Gegenspieler gekonnt versetzte - die präzise Flanke verwertete Almir Sogolj zum 0:1. Sunay Acar hätte das 0:2 nachlegen können, scheiterte aber mit einem zu schwachen Schuß an Strzys. Nach einer guten halben Stunde hatten die Gastgeber ihre erste Offensivaktion: Blerton Balaj ging über die linke Seite auf und davon, seinen scharfen Schuß wehrte Martin Hauffe ab, dem Nachschuß von Tim Seidel warf sich Nedzad Dragovic entgegen und lenkte den Ball noch zur Ecke. Im Gegenzug stand es dann 0:2: Mirko Urban schickte Dennis Terwiel auf die Reise, dessen Zuspiel U19-Akteur Fabian Jarzombek an Keeper Strzys vorbei ins linke Eck zirkelte. Es dauerte leider nur zwei Minuten, bis der Anschlußtreffer fiel: Blerton Balaj profitierte von einem Homberger Ballverlust am eigenen Strafraum und ließ Martin Hauffe, der im kommenden Jahr für den VfB Speldorf auflaufen wird, mit einem trockenen Schuß keine Chance. Eine Minute später verhinderte Hauffe den Ausgleich, als der von Tim Seidel zentral angespielte Balaj die nächste Schußmöglichkeit hatte. Auch einen Kopfball von Ibrahim Er, der knapp am rechten Pfosten vorbeiging, bereitete Seidel vor. Dann war Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spiel, es blieb optisch ausgeglichen und das Chancenplus hatte zunächst wieder der in Weiß spielende Gast. Doch ein Kopfball von Almir Sogolj nach einer Flanke von Kapitän Mirko Urban brachte ebensowenig Erfolg wie ein Schuß von Fabian Jarzombek nach Anspiel von Oguzhan Cuhaci. In der 55. Minute stockte dem Homberger Anhang dann der Atem, als Vincent Scheidemann die Latte traf und der Nachschuß aus kurzer Distanz am Tor vorbeiflog. Zehn Minuten später bereitete Nedzad Dragovic mit einer starken Balleroberung und einem gekonnten Paß zu Almir Sogolj die nächste Gelegenheit vor, doch der Schuß des Goalgetters aus aussichtsreicher Position war zu schwach. Auf der anderen Seite war zunächst Martin Hauffe gegen den durchgebrochenen Blerton Balaj auf dem Posten (65.), dann fiel der Ausgleich: Einen Freistoß von Tim Seidel aus dem linken Halbfeld konnte Ibrahim Er unbedrängt ins Eck köpfen. In den verbleibenden Minuten passierte nicht mehr viel, nur Kevin Bongers hätte noch treffen können, schoß aber nach einem Gewühl im Speldorfer Strafraum - Dennis Terwiel und Chamdin Said kamen nicht zum Abschluß - einen Gegenspieler an. So blieb es beim insgesamt wohl gerechten 2:2.

Auf der Pressekonferenz meinte VfB-Trainer Günter Abel: "Erst einmal sind wir froh, daß wir heute den Punkt geholt haben, den wir rechnerisch noch brauchten. In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, haben den Ball laufen lassen und gut gekontert. Wir haben versäumt, das 3:0 zu machen - und dann kommt wieder unser zweites Gesicht zum Vorschein: Wir machen vorne die Tore nicht und hinten verschenken wir Gegentreffer. Aber so sind wir halt, deshalb stehen wir da, wo wir zur Zeit stehen. In der zweiten Halbzeit war es ähnlich, wir kommen endlich mal gut aus den Kabinen und müssen wieder das dritte Tor machen. Stattdessen fällt nach einem weiten Freistoß das 2:2, wir stören den Torschützen beim Kopfball nicht. Unter dem Strich ist wichtig, daß wir endlich durch sind." Oliver Röder widersprach seinem Kontrahenten: "Ich habe heute kein gutes Spiel gesehen, es war von beiden Mannschaften ziemlich zerfahren. Ich weiß, daß wir mehr können. Ich weiß nicht, warum der Elfmeter gegeben wurde und bin für entsprechende Hinweise dankbar. Aus dem Spiel heraus habe ich zwei weitere Torchancen gesehen, die beide verwandelt worden sind - der VfB Homberg war also sehr effektiv. Im ersten Durchgang sind wir nicht ins Spiel gekommen, so etwas passiert im Fußball. In der zweiten Halbzeit haben wir dagegengehalten und den Ausgleich erzielt. Am Ende können beide Mannschaften mit dem Punkt zufrieden sein."

Weiter geht es am Donnerstag um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen Meister und Regionalliga-Aufsteiger KFC Uerdingen 05. Der Vorverkauf ist in vollem Gange, es werden neben Steh- und Sitzplatzkarten auch "VIP-Karten" (inkl. Tribünenplatz, Speisen, Getränken, Parkplatz) angeboten.

VfB Homberg: Hauffe - Urban, Giorri, Dragovic, Embers - Terwiel (89. Schiek), Acar, Kouam Kengne, Cuhaci - Jarzombek (66. Bongers), Sogolj (81. Said)

Tore: 0:1 (18.) Sogolj, 0:2 (33.) Jarzombek, 1:2 (35.) Balaj, 2:2 (67.) Er

Besonderes Vorkommnis: Sogolj schießt Foulelfmeter neben das Tor (5.).

Zuschauer: 200


       
       
       
       

Fotos: pjg
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