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24.03.2013 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Homberg - SV Sonsbeck 1:4 (1:1)
Fassungslos verließ ein Teil des Publikums das PCC-Stadion, nicht wenige sogar vorzeitig - 1:4 kam der VfB Homberg gegen den SV Sonsbeck unter die Räder. Nach der zweiten Heimniederlage in Folge steckt unsere Mannschaft jetzt mitten im Abstiegskampf, der Vorsprung auf den ominösen fünfzehnten Tabellenplatz beträgt nur noch drei Punkte.

Dabei hatte alles mehr als gut angefangen, schon nach 47 Sekunden gingen die Gelb-Schwarzen 1:0 in Führung: Der von Sunay Acar angespielte Dennis Konarski steckte durch zu Mirko Urban. Der Kapitän setzte sich gegen Andreas Isailovic klasse durch und paßte nach innen, Almir Sogolj stand goldrichtig und vollendete zum 1:0. Doch ebenso schnell kamen die Gäste zum Ausgleich, der eben noch gescholtene Isailovic netzte nach einem langen Ball aus dem linken Halbfeld mühelos ein. Der SV Sonsbeck blieb danach am Drücker: Nachdem ein Homberger Angriff über Oguzhan Cuhaci und Chamdin Said verpuffte, mußten zunächst Nedzad Dragovic (10.) und dann Daniel Embers (11.) gegen Manfred Wranik klären. Dann überlief Danny Rankl die linke Homberger Abwehrseite, stand frei vor VfB-Keeper Tim Weichelt und traf das Außennetz (13.). 60 Sekunden später war Weichelt mit einer Fußabwehr gegen Felix Terlinden auf dem Posten, bevor Tobias Kästrner aus aussichtsreicher Position vergab (17.). SVS-Torschütze Andreas Isailovic verfehlte kurze Zeit später aus fünf Metern das Tor, dann waren wieder die Gastgeber am Zug: Chamdin Said schoß nach Vorarbeit von Oguzhan Cuhaci und Almir Sogolj aus acht Metern vorbei (25.), ein cleverer 40-Meter-Schuß von Mirko Urban senkte sich hinter Torwart Dominik Weigl knapp über die Querlatte. Ein Freistoß von Sunay Acar wurde zur Ecke abgewehrt, die von Mirko Urban hereingegeben wurde: Dennis Konarskis Kopfball wollte Chamdin Said aus kürzester Distanz mit der Hacke ins Tor befördern, der Ball, der ansonsten das 2:1 bedeutet hätte, flog so wenige Zentimeter über das Tor. Ein Freistoß von Sunay Acar und ein abgeblockter Schuß des von Nedzad Dragovic klug angespielten Almir Sogolj führten nicht zum Erfolg, so ging es mit dem 1:1 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel standen beim VfB Homberg Gianni Giorri und Tobias Schiek für Dennis Konarski und Chamdin Said auf dem Feld, die erste erwähnenswerte Szene führte gleich zum 1:2: Der in Homberg nicht unbekannte Manfred Wranik bediente SVS-Goalgetter Danny Rankl, der mit einem fulminanten Schuß ins kurze Eck traf. Im Gegenzug bediente Dennis Terwiel Almir Sogolj, der aber mit einer Direktabnahme an Donimik Weigl scheiterte. In der 56. Minute nahm Sogolj eine Ecke von Kapitän Mirko Urban sehenswert als Seitfallzieher - der Ball flog knapp über die Querlatte. Dann wurden wieder die Gäste gefährlich, den ersten Angriff konnte Nedzad Dragovic noch entschärfen, dann setzte Manfred Wranik wieder Danny Rankl ein - es hieß 1:3. Und nach einem windunterstützten 40-Meter-Kunstschuß von Tobias Kästner stand es gar 1:4 - das Spiel war endgültig entschieden. Die Gastgeber hatten durch den von Almir Sogolj bedienten Dennis Terwiel (67.), einen Weitschuß von Daniel Embers (69.) und einen Flankenlauf von Tobias Schiek (75.) nach Vorarbeit von Sunay Acar und Oguzhan Cuhaci noch ansehnliche Szenen, doch es blieb beim verdienten Sieg des SV Sonsbeck.

Gästetrainer Horst Riege freute sich sichtlich: "Der SV Sonsbeck gewinnt auswärts selten 4:1, dementsprechend bin ich glücklich und stolz auf meine Mannschaft. Homberg hat gut angefangen, geht früh in Führung, doch wir geben mit dem 1:1 die richtige Antwort. Dankbar bin ich für den Homberger Spieler, der für uns auf der Linie gerettet hat - wäre das 2:1 gefallen, hätte das Spiel anders ausgehen können. Im zweiten Durchgang haben wir - wie in der Kabine angesprochen - den Rückenwind genutzt, der Fernschuß zum 4:1 war Weltklasse. Ich wünsche dem VfB Homberg alles Gute und wünsche dem Team vor allem Siege gegen die Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen." VfB-Coach Günter Abel gratulierte zunächst den Gästen zum Sieg und erklärte dann: "Wir sind heute aggressiv auf das Feld gegangen, schießen früh ein Tor, das uns aber nur vermeintlich Sicherheit gibt. Es entwickelt sich ein Spiel, wie es typisch ist, wenn ein gegen den Abstieg kämpfendes Team gegen eine Mannschaft spielt, die sich auf der sicheren Seite wähnt. Der SV Sonsbeck hat die Tugenden an den Tag gelegt, die uns stark gemacht haben, sie sind stark in den Zweikämpfen, wir schauen nur zu und wehren uns nicht. Die Aktion von Chamdin Said, der auf der Sonsbecker Torlinie unsere 2:1-Führung verhindert, war mit spielentscheidend. Jetzt stecken wir wieder unten drin und müssen den Schalter umlegen und den Abstiegskampf annehmen. Ich bin sicher, daß wir das begriffen haben. Am Donnerstag in Essen wird sich ein ganz anderer VfB Homberg präsentieren."

Weiter geht es für den VfB Homberg am Gründonnerstag bei Schwarz-Weiß Essen, Anstoß im Stadion Uhlenkrug ist um 19.00 Uhr.

VfB Homberg: Weichelt - Konarski (46. Schiek), Dragovic, Kwiatkowski, Embers - Cuhaci, Acar, Urban, Terwiel - Said, Sogolj

Tore: 1:0 (1.) Sogolj, 1:1 (6.) Isailovic, 1:2 (51.) Rankl, 1:3 (60.) Rankl, 1:4 (66.) Kästner

Zuschauer: 300


       
       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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