19.11.2017: Düsseldorfer SC 99 - ETB Schwarz-Weiß (cso sammelt einen Ground und der ETB vielleicht drei Punkte)
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10.03.2013 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Homberg - Cronenberger SC 0:1 (0:1)
Damit hatte wohl niemand gerechnet - durch eine 0:1-Heimniederlage gegen den Cronenberger SC verpaßte unsere Oberliga-Mannschaft den Anschluß an die angepeilten Tabellenregionen und rangiert mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin auf dem zehnten Rang.

Trainer Günter Abel hatte die Mannschaft auf den Platz geschickt, die vor einer Woche in Bösinghoven zumindest eine Halbzeit bärenstark aufgespielt hatte - davon war heute zunächst wenig zu sehen. Die erste erwähnenswerte Situation führte schon zum 0:1: Der auf der rechten Seite prima freigespielte Lee-David Korkmaz umspielte VfB-Keeper Tim Weichelt und netzte locker ein. Tobias Schiek setzte per Kopf nach einer Flanke von Oguzhan Cuhaci die erste Duftmarke der Gastgeber (17.), Almir Sogolj fand sechs Minuten später nach starker Einzelleistung keinen Mitspieler - dann drohte das 0:2: Wieder konnte Korkmaz Weichelt umspielen, doch der Schuß aus vierzehn Metern ging am linken Pfosten vorbei ins Toraus. Auf der anderen Seite bediente Tobias Schiek Demircan Dikmen, dessen Anspiel Almir Sogolj auf dem falschen Fuß erwischte - Cronenbergs Torwart Stefan Kroon konnte den Schuß mühelos parieren. Mehr Mühe hatte Kroon mit einem 20-Meter-Freistoß von Oguzhan Cuhaci (37.), der zur Ecke abgewehrt wurde. Cuhaci trat auch diese Ecke, Almir Sogolj legte ab, doch Lucas Kwiatkowskis Kopfball aus kurzer Distanz war zu unplaziert. Zwei Minuten später sorgten die auf der rechten Seite gut harmonierenden Dennis Konarski und Tobias Schiek für die nächste gefährliche Situation, die Gäste konnten erneut zur Ecke klären. Marc Bach hatte noch eine Freistoßchance für die Wuppertaler, auf der anderen Seite scheiterten Demircan Dikmen und Oguzhan Cuhaci, der eine Ecke fast direkt verwandelt hätte.

Nach dem Seitenwechsel löste Chamdin Said Demircan Dikmen ab, der Goalgetter hätte in der 47. Minute den Ausgleich erzielen müssen, setzte den Ball aber viel zu lässig am rechten Pfosten vorbei. Sieben Minuten später folgte Saids zweite "Hundertprozentige" - nach Vorarbeit von Tobias Schiek und Gianni Giorri bediente Almir Sogolj den Torjäger, der aber daneben zielte. Nach einem Freistoß von Dennis Konarski nahm Almir Sogolj maß - und traf den Pfosten (57.). Im Gegenzug tauchte der Cronenberger SC zum ersten und letzten Mal in der zweiten Halbzeit vor dem Homberg Tor auf: Der Gewaltschuß von Lee-David Korkmaz flog am langen Pfosten vorbei. Die Musik spielte nur noch in der Hälfte der Gäste: Nedzad Dragovic verfehlte mit einem Freistoß knapp den Torwinkel (63.), Chamdin Saids Flanke von der rechten Seite fand keinen Abnehmer (71.), nach einem tollen Anspiel des eingewechselten Mirko Urban schoß Said Torwart Stefan Kroon an. Drei Minuten gab Urban eine Ecke von rechts herein, die Nedzad Dragovic in unnachahmlicher Weise volley nahm: Der Ball landete an der Latte. Mirko Urban setzte dann zu einem tollen Alleingang an, wurde aber in letzter Sekunde von Markus Becker im Fünfmeterraum gebremst, Daniel Embers knallte in der Nachspielzeit einen "Weitschußhammer" aufs Tor, der Ball senkte sich wenige Zentimeter zu spät - die zweite Heimniederlage des VfB Homberg war "amtlich".

Cronenbergs Trainer Markus Dönninghaus war auf der Pressekonferenz die Freude über den zweiten Saison-Auswärtssieg anzumerken: "Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit das Glück auf unserer Seite hatten. Im ersten Durchgang haben wir sehr gut gespielt, nichts zugelassen und hätten sogar 2:0 führen können, nach dem Seitenwechsel war der Pfosten unser Freund und wir hatten einen hervorragenden Schnapper. Mit der Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, gespielt und gefightet haben, bin ich hochzufrieden. Die Punkte sind für uns überlebenswichtig." VfB-Coach Günter Abel gratulierte seinem Kontrahenten: "Herzlichen Glückwunsch zum Sieg - wenn man ein Tor mehr schießt als der Gegner, hat man auch verdient gewonnen. Mit unserer ersten Halbzeit bin ich überhaupt nicht zufrieden, besonders ärgert mich das dumm entstandene Gegentor. Da es aber früh fällt, haben wir viel Zeit, das Spiel zu drehen. Meine Spieler geben dafür alles und legen nach dem Seitenwechsel noch deutlich zu. Wir haben Chancen ohne Ende - ich habe aufgehört zu zählen -, treffen aber nicht. Bis zum Schluß haben wir Fußball gespielt, überlegt angegriffen, viel über die Flügel angegriffen - ohne Torerfolg. Heute war ein Tag, wo wir Latte und Pfosten getroffen haben, aber nicht das Tor - so was kommt vor. Der Einsatz hat gestimmt, die Leistung im zweiten Durchgang auch - und in den nächsten Spielen werden wir auch wieder Tore schießen."

Weiter geht es schon am kommenden Donnerstag, dann ist um 19.30 Uhr der SV Sonsbeck im PCC-Stadion zu Gast.

VfB Homberg: Weichelt - Konarski, Kwiatkowski, Dragovic, Cuhaci - Schiek (51. Urban), Acar, Giorri (70. Embers), Terwiel - Dikmen (46. Said), Sogolj

Tor: 0:1 (12.) Korkmaz

Zuschauer: 150


       
       
       
       

Fotos: pjg
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