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17.11.2012 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfL Rhede - VfB Homberg 3:0 (0:0)
Manche Fußballspiele kann man schwer in Worte fassen - das heutige Auswärtsspiel des VfB Homberg beim VfL Rhede gehört in diese Kategorie. Während die Gäste in der ersten Halbzeit das Spiel dominierten, aber eklatante Abschlußschwächen offenbarten, diktierten die Gastgeber im zweiten Durchgang das Geschehen auf dem Feld und vergaßen dabei das Toreschießen nicht. So stand am Ende ein deutliches 3:0 zu Buche, nach den neun Sonntagsspielen kann der VfB Homberg morgen im unteren Tabellendrittel landen.

Trainer Günter Abel mußte erneut auf den grippekranken Gianni Giorri verzichten, Dennis Konarski spielte daher wieder in der Innenverteidigung. Gegenüber der Vorwoche änderte Abel seine Startaufstellung auf einer Position: Kevin Bongers ersetzte Tobias Schiek auf der rechten Seite der Viererkette. Die Gelb-Schwarzen präsentierten sich vom Anpfiff an konzentriert und engagiert, setzten den Gegner früh unter Druck und erspielten sich Tormöglichkeiten: In der achten Minute kam der Ball über Sunay Acar und Mirko Urban zu Oguzhan Cuhaci, der sich auf der linken Seite durchsetzen konnte. Die Flanke landete bei Almir Sogolj, der gut für Chamdin Said auflegte - der Torjäger lenkte den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten. Wenig später sorgten Dennis Terwiel und Chamdin Said für Gefahr - ein Rheder Abwehrspieler konnte klären. Einen toll geschossenen Freistoß von Oguzhan Cuhaci holte VfL-Keeper Maik Welling reaktionsschnell aus dem Winkel, den abgewehrten Ball konnte Cuhaci erneut in die Mitte flanken, Chamdin Said verpaßte aber. Während die Homberger Abwehr um Nedzad Dragovic und Dennis Konarski die wenigen Rheder Angriffsbemühungen im Keim erstickte - nur Kevin Bongers mußte einmal gegen den freigespielten Simon Lechtenberg im Strafraum retten -, hätten Said mit einem Direktschuß (26.) und Bongers nach einer perfekten Flanke von Sunay Acar (27.) die Gästeführung erzielen müssen - doch es blieb beim 0:0. Auch Mirko Urban hatte noch eine Schußgelegenheit (41.) - dann hätte es unmittelbar vor dem Pausenpfiff wie aus dem Nichts 1:0 stehen können: Simon Lechtenberg und Andre Bugla vergaben aber aus kürzester Distanz. In der Halbzeitpause machte unter den Zuschauern die alte Fußballweisheit "wenn man seine Chancen nicht nutzt, ..." die Runde.

Nach dem Seitenwechsel hofften die Homberger Fans darauf, daß ihre Mannschaft an die gute erste Halbzeit anknüpfen und endlich einen Treffer erzielen könnte - doch es kam ganz anders. In der 52. Minute setzte Tim Winking mit einem Fernschuß ein erstes Zeichen, danach übernahm der VfL Rhede das Kommando. Der im ersten Durchgang nicht ernsthaft geforderte Tim Weichelt im Homberger Tor mußte eine Minute später spektakulär gegen Winking retten, der alleine vor ihm auftauchte. Auch wenn Almir Sogolj nach einem Konter vielversprechend im Rheder Strafraum auftauchte (57.), die Musik spielte in der VfB-Hälfte. In der 63. Minute setzte Simon Lechtenberg mit einem überlegten Schuß ins Toreck die Verhältnisse auch in Zählbares um - der Schock saß tief. Als nur fünf Minuten später ein Schuß von Kevin Juch unhaltbar für Weichelt zum 2:0 abgefälscht wurde - der Ball flog im hohen Bogen unter die Querlatte -, war die Partie entschieden. Nach dem 3:0 durch VfL-Kapitän Benedikt Spieker verhinderten Tim Weichelt und seine Vorderleute weitere Gegentreffer, während die Offensivabteilung dem Ehrentor in der letzten halben Stunde nicht mehr nahe war.

Auf der Pressekonferenz gratulierte Trainer Günter Abel seinem Kollegen Manuel Jara zum Sieg und meinte dann: "Die erste Halbzeit ging klar an uns - vier Mal haben wir den Ball aus besten Positionen nicht im Tor untergebracht. Während wir im ersten Durchgang sehr viel richtig gemacht haben, haben wir nach dem Wiederanpfiff alles falsch gemacht. Wir haben dem Gegner, der sich lange in der Offensive schwer getan hat, die Balleroberung leicht gemacht und damit entscheidend gestärkt. Insgesamt hat der VfL Rhede verdient gewonnen." Sein Gegenüber Manuel Jara sah es ähnlich: "Die erste Halbzeit ging an Homberg, unser Torwart Maik Welling hat uns im Spiel gehalten. In der Pause haben wir zwei, drei Dinge angesprochen, die wir besser machen mußten, und die Mannschaft hat es dann taktisch perfekt umgesetzt. Homberg war deutlich stärker als zuletzt Cronenberg, umso mehr freuen wir uns über den Erfolg gegen den ehemaligen NRW-Ligisten."

Weiter geht es am kommenden Samstag mit einem weiteren Auswärtsspiel, der SV Uedesheim erwartet unsere Mannschaft um 14.30 Uhr im Neusser Süden.

VfB Homberg: Weichelt - Bongers, Konarski, Dragovic, Embers - Terwiel (70. Jarzombek), Acar, Urban (85. Dikmen), Cuhaci (63. Schiek) - Sogolj, Said

Tore: 1:0 (63.) Lechtenberg, 2:0 (68.) Juch, 3:0 (83.) Spieker

Zuschauer: 200


       
   
Fotos: pjg
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