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22.04.2012 / pjg Mobilansicht
NRW-Liga:
VfB Homberg - SV Schermbeck 1:2 (0:1)
Schade - die schwarzen Serien unserer NRW-Liga-Mannschaft haben gehalten: Auch im vierten Pflichtspiel-Aufeinandertreffen mit dem SV Schermbeck setzte es eine Niederlage, zum sechsten Mal in Folge verlor unser Team eine Meisterschaftsbegegnung. Damit rangiert der VfB Homberg weiterhin auf dem viertletzten Tabellenplatz.

Trainer Günter Abel hatte seine Startelf gegenüber der Vorwoche auf vier Positionen verändert, im Tor gab Martin Hauffe, der im Winter von TURU Düsseldorf an den Rheindeich gewechselt war, sein Saisondebüt. Außerdem standen Simon Kouam Kengne, Niklas Stegmann und Marc Walenciak für Nedzad Dragovic, Simon Edu und U19-Kapitän Cengizhan Erbay beim Anpfiff auf dem Feld. Neben Edu fehlten auch El Houcine Bougjdi, Muhamet und Kalet Attris sowie Tobias Schmitz verletzungsbedingt.

Die Gastgeber zeigten vom Anpfiff an, daß sie Wiedergutmachung für die hohe Niederlage in Bergisch Gladbach betreiben wollten. Schon in der ersten Minute setzte sich Dominik Milaszewski auf der linken Seite durch, seine Hereingabe verpaßte Tobias Schiek knapp, ein Schermbecker Verteidiger lenkte den Ball unfreiwillig Richtung eigenes Tor - Keeper Marvin Radüchel war auf dem Posten. Im Gegenzug kam es zu einer unübersichtlichen Situation im VfB-Strafraum - der Schiedsrichter entschied auf Handspiel, Gäste-Kapitän Tobias Urban verwandelte sicher zur Führung. Unbeeindruckt vom Rückstand versuchten unsere Spieler, der Partie ihren Stempel aufzudrücken und das Schermbecker Abwehr-Bollwerk um Moussa Ouattara - 28-facher Nationalspieler für Burkina Faso und früher in der Bundesliga für den 1. FC Kaiserslautern am Ball - in Gefahr zu bringen. Doch es wurde - einmal mehr - zuwenig Torgefahr entwickelt, so schloß der von Tobias Schiek bediente Almir Sogolj aus großer Entfernung ab, statt aufs Tor zuzugehen (6.), und Dominik Milaszewski schoß aus halblinker Position am rechten Pfosten vorbei. Als die Gäste zum zweiten Mal vor dem VfB-Tor auftauchten, köpfte Almir Sogolj den Ball aus der Gefahrenzone. Nach einem Foul an Tobias Schiek gab es auf der anderen Seite Freistoß für die Gelb-Schwarzen, Kapitän Sunay Acar verpaßte das Gehäuse denkbar knapp. Nach einer guten Viertelstunde erkämpfte sich Niklas Stegmann den Ball, doch in aussichtsreicher Position gab es ein Mißverständnis mit Dominik Milaszewski. Zwei Zeigerumdrehungen später faustete SVS-Torwart Radüchel einen Acar-Freistoß aus dem Strafraum, Tobias Schiek stand gut und zog sofort ab - der Ball ging einen Meter rechts am Gehäuse vorbei. Nach einem langen Ball von Daniel Embers wurde Dominik Milaszewski in letzter Sekunde abgeblockt, und ein Schuß von Niklas Stegmann wurde abgewehrt, Sunay Acar vergab die Nachschußchance. In der 27. Minute hätte es wie aus dem Nichts 0:2 stehen können, doch Martin Hauffe wehrte einen strammen Schuß von Marek Klimczok mit den Fingerspitzen zur Ecke ab. Nach der Ecke waren wieder die Gelb-Schwarzen im Angriff, Daniel Embers Zuspiel nutzte Tobias Schiek zu einem Schuß, aber Radüchel hatte keine Mühe. Schiek war auch in der nächsten Minute beteiligt, als ein Zusammenspiel mit Almir Sogolj Marc Walenciak in aussichtsreiche Schußposition brachte, der Mittelfeldspieler traf jedoch den Ball nicht richtig. Kurz vor dem Seitenwechsel drangen Niklas Stegmann und Dominik Milaszewski vielversprechend in den Strafraum ein, am Ende gab es nur eine Ecke, die nichts einbrachte. Niklas Stegmann war noch nach einer Schiek-Flanke zu uneigennützig, statt auf Almir Sogolj zu spielen, hätte er besser selbst geschossen - so ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel brachte Günter Abel Nedzad Dragovic für den angeschlagenen Gianni Giorri, für den Daniel Embers in die Innenverteidigung rückte, Tobias Schiek übernahm die linke Position der Viererkette. Wenige Minuten später wechselte Schiek für den ebenfalls verletzt ausgeschiedenen Sunay Acar nach rechts, Lukas Weiß übernahm Schieks "Kurzzeitaufgabe". In der 49. Minute schlug Almir Sogolj einen langen Paß auf Marc Walenciak, der seinen Gegenspieler abschütteln konnte, aber in aussichtsreicher Schußposition ein Abspiel versuchte - weder Niklas Stegmann noch Dominik Milaszewski kamen an den Ball. Zwei Minuten später stand es dann verdient 1:1: Niklas Stegmann fing einen abgewehrten Ball ab, setzte sich klasse gegen mehrere Gegenspieler durch und netzte locker ein. Jetzt hofften die Fans der Gastgeber auf den ersten Sieg seit Wochen, doch zunächst einmal wurde es vor dem VfB-Tor gefährlich: Einen Freistoß von Tobias Urban blockte die Mauer ab, den Nachschuß klärte Simon Kouam Kengne. Die Homberger hatten nun deutliche Feldvorteile, ohne daraus Kapital schlagen zu können: Almir Sogolj, Niklas Stegmann und Dominik Milaszewski wurden in aussichtsreichen Positionen abgeblockt. Und die Zeit verrann - Zählbares kam nicht zustande, auch nicht, als Lukas Weiß eine Viertelstunde vor Schluß ein sehenswertes Dribbling mit einem Zuspiel auf Niklas Stegmann abschließen konnte - die Schermbecker Abwehr bekam einmal mehr ein Bein dazwischen. In der 77. Minute gab es den spielentscheidenden Homberger Blackout, der letztlich mit einem spektakulären Schuß von Fatlum Zaskoku in den oberen rechten Winkel endete - VfB-Torhüter Martin Hauffe war chancenlos. Damit war das Spiel gelaufen, obwohl die Gastgeber alles versuchten, um wenigstens einen Punkt zu retten. Drei aufeinanderfolgende Ecken von Nedzad Dragovic brachten Gefahr, aber kein Tor, auch als Niklas Stegmann nach einer präzisen Flanke von Lukas Weiß gekonnt für Simon Kouam Kengne ablegte, flog der Ball am Pfosten vorbei. Nachdem in der dreiminüten Nachspielzeit ebenfalls kein Treffer mehr fiel, stand schließlich der ein wenig glückliche, jedoch nicht unverdiente Sieg der Westfalen fest - beide Mannschaften schenkten sich in einem NRW-Liga-Spiel der schwächeren Sorte nichts, die Gastgeber waren optisch überlegen, aber bei ihren Offensivbemühungen nicht zwingend genug.

VfB-Coach Günter Abel erklärte nach dem Abpfiff: "Ich bin froh, wenn die Saison beendet ist. Bei uns ist die Luft raus, das merkt man deutlich. Wir müssen uns in den verbleibenden Partien mit Anstand verabschieden. Heute haben sich meine Spieler läuferisch und kämpferisch viel besser präsentiert als beim 0:6 in Bergisch Gladbach, aber bei uns greift zur Zeit nicht das eine Rad in das andere. Das zweite Tor war völlig überflüssig, wir waren dreimal am Ball und klären dennoch nicht entscheidend."

Weiter geht es für den VfB Homberg am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel bei Rot Weiss Ahlen.

VfB Homberg: Hauffe - Acar (54. Weiß), Konarski, Giorri (46. Dragovic), Embers - Schiek, Kouam Kengne, Walenciak, Stegmann - Sogolj, Milaszewski

Tore: 0:1 (2.) Urban (HE), 1:1 (51.) Stegmann, 1:2 (77.) Zaskoku

Zuschauer: 150


       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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