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03.04.2012 / pjg Mobilansicht
Diebels-Niederrheinpokal:
VfB Homberg - Rot-Weiss Essen 0:1 n.V.
Allen Grund, erhobenen Hauptes den Rasen des PCC-Stadions zu verlassen, hatten unsere Spieler nach dem Schlußpfiff des Viertelfinalspiels im Diebels-Niederrheinpokal: Über 120 Minuten hatte die Mannschaft gegen den haushohen Favoriten Rot-Weiss Essen einen großartigen Fight abgeliefert und sich in die Herzen der VfB-Fans unter den 1300 Zuschauern gespielt und gekämpft. Doch weil der Regionalligist in der allerletzten Sekunde der Verlängerung den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte, standen die Gelb-Schwarzen fassungslos auf dem Platz - die Enttäuschung war groß, so groß wie der Wille, den das Team in regulärer Spielzeit und Verlängerung demonstriert hatte. Denn nach den zuletzt schwächeren Leistungen in der NRW-Liga präsentierte sich das Team von Trainer Günter Abel kampf- und willensstark. Und es hatte mit Benjamin Carpentier einen Torwart zwischen den Pfosten, der - so der Reviersport-Liveticker - das Spiel seines Lebens für den VfB Homberg ablieferte.

Trainer Günter Abel hatte sein Team verletzungsbedingt umbauen müssen, für Marc Walenciak rückte Simon Edu in die Startelf, der zuletzt als Innenverteidiger aufgebotene Gianni Giorri agierte als Sechser. Die ersten zehn Minuten waren ereignislos, dann gab es nach einem Freistoß von Kapitän Sunay Acar die erste Ecke des Spiels. Nedzad Dragovic führte aus, und RWE-Keeper Lamczyk beförderte den Ball mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzone. Drei Minuten später erkämpfte Simon Kouam Kengne einen Ball im Mittelfeld, Gianni Giorri setzte Dominik Milaszewski ein, doch der Versuch verpuffte. Danach waren die Essener im Angriff, Benjamin Carpentier parierte gegen Güngör Kaya und Benedikt Koep mühelos. Nach einer knappen halben Stunde flog ein Freistoß von Kaya knapp am rechten VfB-Torwinkel vorbei, doch richtig gefährlich wurde es bis zur Pause nicht. Dennis Konarski, Simon Edu - der ein grandioses Startelf-Comeback nach seiner langen Verletzungspause gab - und Tobias Schiek waren in den richtigen Momenten zur Stelle. Statt dessen hätte der Gastgeber sogar in Führung gehen können, über Simon Kouam Kengne und Sunay Acar kam der Ball zu Almir Sogolj, nachdem der nimmermüde Stürmer seinen Gegenspieler aussteigen ließ, zögerte er etwas zu lange - Dirk Jasmund warf sich in den Schuß (35.). So ging es torlos in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel lief das Spiel zunächst ähnlich weiter, RWE machte Druck, der VfB hielt klasse dagegen. Als das 0:1 in der Luft lag, stoppte Sunay Acar Güngör Kaya in letzter Sekunde (51.). Sieben Minuten später gab es dann die einzige Homberger Gelegenheit im zweiten Durchgang, Almir Sogolj schoß ein Anspiel von Dominik Milaszewski knapp über das Tor. Danach begannen die Carpentier-Festspiele mit einer Doppelparade in der 60. Minute: Sowohl der allein auf ihn zulaufende Benedikt Koep als auch der nachsetzende Kevin Grund fanden im VfB-Keeper ihren Meister. Und obwohl seine Vorderleute immer wieder einen Fuß in die Angriffswellen der Rot-Weissen brachten - die gesamte VfB-Mannschaft stemmte sich aufopferungsvoll gegen den Druck der Gäste -, gab es weitere unglaubliche Paraden von Benjamin Carpentier, der die RWE-Stürmer zur Verzweiflung brachte. Übrigens mußte der für Gianni Giorri eingewechselte Muhamet Attris nach nur 12 Minuten verletzt wieder vom Feld, Niklas Stegmann fügte sich als Mittelfeldspieler nahtlos in das VfB-Spiel ein.



In der ersten Verlängerungshälfte versuchten die Gäste, den Druck aufrechtzuerhalten, die Chancen wurden erfreulicherweise weniger. Simon Kouam Kengne und Dennis Konarski retteten jeweils einmal in Bedrängnis, Simon Edu, Daniel Embers, Tobias Schiek und Sunay Acar erledigten souverän den Rest. Die letzten fünfzehn Minuten sahen einen gefährlichen Freistoß von RWE-Kapitän Timo Brauer, der äußerst knapp vorbeiging, eine falsche Abseitsentscheidung gegen Dominik Milaszewski, der allein auf dem Weg zum RWE-Tor zurückgepiffen wurde (Zuspiel siehe Foto - in der eigenen Hälfte kann man nicht abseits stehen), zwei weitere Paraden von Benjamin Carpentier - und die große Gelegenheit für Dominik Milaszewski, das 1:0 zu erzielen: Nach einem schweren Fehler von Dirk Jasmund stand "Mile" frei vor RWE-Torwart Lamczyk, doch sein Schuß flog knapp über die Latte. So schien es zum Elfmeterschießen zu kommen, aber in der letzten Spielsekunde konnte der eingewechselte Lukas Lenz mit einem unhaltbaren Schrägschuß das entscheidende Tor erzielen. Unmittelbar nach dem Wiederanstoß pfiff der - wie seine Assistenten starke - Schiedsrichter Martin Thomsen ab.

RWE-Trainer Waldemar Wrobel faßte sich auf der Pressekonferenz kurz: "Wir haben das erwartet schwere Spiel gegen einen sehr gut verteidigenden Gegner auf einem schwer zu bespielenden Boden in unserer dritten aufeinanderfolgenden englischen Woche verdient gewonnen. Wir waren über 120 Minuten die bessere Mannschaft." VfB-Coach Günter Abel vermißte etwas den Respekt vor der Leistung seines Teams und merkte an: "Wir haben einen Riesenkampf abgeliefert und sind zu Unrecht als Verlierer vom Platz gegangen. Auch wenn RWE fünf, sechs, sieben oder acht Torchancen hatte - wir können ja nicht unseren Torwart herausnehmen. Wenn Dominik Milaszewski kurz vor Schluß das Tor macht, dann gehen wir als Sieger vom Platz."

Weiter geht es für den VfB Homberg am Ostersamstag mit dem nächsten NRW-Liga-Spiel, um 15.00 Uhr erwartet der KFC Uerdingen die Gelb-Schwarzen im Grotenburg-Stadion.

VfB Homberg: Carpentier - Acar, Konarski, Edu, Embers - Kouam Kengne, Giorri (59. M.Attris, 72. Stegmann) - Schiek, Dragovic, Milaszewski - Sogolj

Rot-Weiss Essen: Lamczyk - Guirino, Jasmund, Wagner, Brauer - Grummel, Avci - Grund (87. Kuta), Koep, Lemke (96. Lenz) - Kaya

Tor: 0:1 (120.) Lenz

Zuschauer: 1300
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