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30.03.2012 / pjg Mobilansicht
NRW-Liga:
VfB Homberg - SSVg. Velbert 1:5 (1:3)
Eine Nummer zu groß war am heutigen Freitagabend der Regionalliga-Anwärter SSVg. Velbert für unser Team. Trotz einer 1:0-Führung durch Dominik Milaszewski unterlagen die Gelb-Schwarzen im PCC-Stadion letztlich sehr deutlich mit 1:5 (1:3).

Gegenüber der Niederlage in Erndtebrück hatte VfB-Coach Günter Abel die Startelf auf einer Position verändert, für El Houcine Bougjdi stand beim Anpfiff Simon Kouam Kengne auf dem Feld. Abels Spieler kamen schlecht in die Partie: Schon nach zwei Minuten hätte es durchaus 0:2 stehen können, Benjamin Carpentier lenkte nach wenigen Sekunden einen Kopfball des völlig freistehenden Marco Onucka zur Ecke, auch beim nachfolgenden Kopfball von Sebastian Janas war der Keeper auf dem Posten. Nach sechs Minuten sorgte Marc Walenciak für ein erstes Lebenszeichen der Gastgeber, sein Schuß verfehlte das Tor aber deutlich, wie auch wenig später ein Versuch von Dominik Milaszewski nach einem Freistoß von Daniel Embers. Dann wurde es wieder vor dem VfB-Tor gefährlich, Markus Kaya hätte eine Ecke fast direkt verwandelt, und Sebastian Janas zielte daneben, nachdem er die halbe Homberger Abwehr samt Torwart Carpentier ausgespielt hatte. In der zwanzigsten Minute wurde ein Velberter Angriff auf der linken Homberger Abwehrseite abgefangen, Simon Kouam Kengne brachte den Ball schnell nach rechts zu Tobiak Schiek, der sich klasse durchsetzte und bis zur Torlinie durchtankte - die perfekte Flanke verwandelte Dominik Milaszewski per Kopf zum 1:0. Die Führung war etwas überraschend, und die Gäste zeigten umgehend, daß sie sich nach zwei enttäuschenden Unentschieden nicht wieder die Butter vom Brot nehmen lassen wollten. Einen Freistoß von Markus Kaya fing Benjamin Carpentier ab (21.), Daniel Embers klärte in letzter Sekunde vor dem einschußbereiten Marko Onucka (25.), Carpentiers Reflex verhinderte den Ausgleich gegen Erkan Ari (27.) - dann schaltete sich Schiedsrichter Kai-Marek Hintenberg ins Spielgeschehen ein, als er nach einer Ecke zur Überraschung aller einen Foulelfmeter für die "Blauen" gab - Markus Kaya nahm das Geschenk an und versenkte den Ball locker im rechten Eck zum zweifellos verdienten 1:1. Auch in der nächsten Szene benötigten die Gäste die Hilfe des Unparteiischen, ein harmloser Zweikampf wurde als Foulspiel von Daniel Embers gewertet - Christian Mikolajczak düpierte Mauer und Torwart mit einem "Kunstschuß", nach 35 Spielminuten stand es 1:2. 120 Sekunden später lief Sebastian Janas auf der rechten Seite auf und davon, seine Hereingabe drückte Marko Onucka locker über die Linie. Auch wenn Dominik Milaszewski kurz vor dem Pausenpfiff noch eine Ecke herausholte, die fast zum Anschlußtreffer geführt hätte, war die Partie zur Pause so gut wie entschieden.

Nach dem Seitenwechsel brachte unser Trainer Günter Abel Niklas Stegmann für Nedzad Dragovic, der zweite Stürmer sorgte auch für neuen Schwung, aber das lag auch daran, daß die Velberter die komfortable Führung verwalteten. Homberger Torchancen hatten Seltenheitswert, in der 52. Minute hatte Dennis Konarski zweimal Pech, sein Freistoß wurde abgeblockt, der Nachschuß ging weit über das Tor. Weitere Angriffsbemühungen blieben brotlose Kunst, nur bei Almir Sogoljs Schuß nach einer Flanke von Niklas Stegmann wurde es gefährlich (80.). Da aber stand es schon 1:4, denn eine Viertelstunde vor Schluß konnte Sebastian Janas mühelos ins rechte Eck einköpfen. In der vorletzten Minute entschied der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß, nachdem Benjamin Carpentier den Ball in die Hand genommen hatte. Kontrollierter Rückpaß? Egal: Markus Kaya donnerte den Ball ins Netz. Im Gegenzug hätte Almir Sogolj Ergebniskosmetik betreiben können, doch sein Gewaltschuß landete an der Latte. So blieb es bei der deutlichen 1:5-Niederlage, die zwar zu hoch ausgefallen, aber zweifellos verdient war.

VfB-Coach Günter Abel war nach dem Spiel sichtlich angefressen: "So eine Klatsche habe ich lange nicht mehr erlebt - ich bin zum ersten Mal enttäuscht von meiner Mannschaft. Velbert war stark, aber wir haben nicht genügend dagegengehalten - mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei stehst Du gegen einen solchen Gegner auf verlorenem Posten."

Weiter geht es in der NRW-Liga am Ostersamstag mit einem "Niederrhein-Derby" beim KFC Uerdingen, der Anstoß in der Grotenburg-Kampfbahn erfolgt um 15.00 Uhr. Vorher aber steht das Niederrhein-Viertelfinale gegen Rot-Weiss Essen auf dem Programm, das am kommenden Dienstag um 19.00 Uhr im PCC-Stadion beginnt. Marc Walenciak wird dabei vermutlich ausfallen, der Mittelfeldspieler befürchtet eine Bänderverletzung.

VfB Homberg: Carpentier - Acar, Konarski, Giorri, Embers - Schiek, Dragovic (46. Stegmann), Kouam Kengne, Walenciak (64. Edu), Milaszewski - Sogolj

Tore: 1:0 (19.) Milaszewski, 1:1 (30. / FE) Kaya, 1:2 (35.) Mikolajczak, 1:3 (38.) Onucka, 1:4 (75.) Janas, 1:5 (89. Kaya)

Zuschauer: 200
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