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17.02.2012 / pjg Mobilansicht
NRW-Liga:
VfB Homberg - Viktoria Köln 1:4 (1:1)
Fassungslos erlebten die Homberger Fans den Abpfiff des ersten NRW-Liga-Spiels im Jahr 2012: Nach einer überzeugenden Leistung ihres Teams gegen den souveränen Tabellenführer Viktoria Köln hieß es nach 90 Minuten auf dem Kunstrasenplatz am PCC-Stadion 1:4 (1:1). Das hohe Endergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht annähernd wieder, der VfB Homberg wurde unter Wert geschlagen und mußte nach dem Abpfiff erleben, wie die Profis aus der Rheinmetropole zusammen mit ihren sangesfreudigen Fans den Auswärtssieg feierten.

Trainer Günter Abel hatte sein Team speziell auf den haushohen Favoriten eingestellt: Vor der Viererkette agierten Nedzad Dragovic und Simon Kouam Kengne als "Doppel-Sechs", Marc Walenciak war hinter dem einzigen Stürmer Almir Sogolj als unermüdlicher "Abfangjäger" aktiv und zeigte dabei eine herausragende Leistung. Die Kölner begannen wie die Feuerwehr, in den ersten Minuten fand das Spiel nur in der Hälfte der Gastgeber statt. Doch die über die gesamte Spielzeit unermüdlich kämpfenden Gelb-Schwarzen warfen sich den Angriffswellen mit großer Leidenschaft entgegen, die Defensive um Dennis Konarski und Gianni Giorri hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Aber als der Ball das erste Mal in die Nähe des Viktoria-Strafraums kam, stand es 1:0 - Almir Sogolj hatte nach einem Zuspiel von Daniel Embers abgezogen und mit einem herrlichen Schuß für die überraschende Führung gesorgt. Doch nur drei Minuten später hieß es schon 1:1 - Benjamin Carpentier hatte zwei verdeckte Schüsse abwehren können, dann staubte Dennis Schmidt zum Ausgleich ab. Wenig später waren die Gastgeber im Glück, als David Müller von der linken Seite knapp am rechten Pfosten vorbeischoß. Nedzad Dragovic zielte auf der Gegenseite ähnlich knapp daneben, sein Freistoß aus 20 Metern nach einem Foul an Dominik Milaszewski hätte auch im Tor landen können. In der 27. Minute gab es dann die schönste Aktion des gesamten Spiels: Almir Sogolj forderte lautstark den Ball und zog so zwei Verteidiger auf sich, VfB-Kapitän Sunay Acar setzte aber Marc Walenciak ein, dessen perfektes Zuspiel Dominik Milaszewski leider nicht verwerten konnte, Kölns Keeper Dominik Poremba wehrte den Schuß aus nächster Nähe ab. Dann stand zweimal Muhamet Attris im Mittelpunkt, zunächst wurde ein abgefälschter Weitschuß eine sichere Beute des Kölner Schlußmanns, dann wurde der durchgebrochene Dominik Milaszewski von Kevin Schöneberg gefoult - die rote Karte und ein Strafstoß für den VfB waren die Folge. Muhamet Attris übernahm die Verantwortung, verfehlte das Tor aber deutlich - das war die letzte Aktion vor dem Seitenwechsel.

Nach dem Wiederanpfiff plätscherte das Spiel dann dahin, die numerisch überlegenen Gastgeber hatten mehr Spielanteile, gute Chancen wurden aber nicht mehr herausgespielt. Ein Schuß aus 25 Metern von Nedzad Dragovic sorgte nach 58 Minuten erstmals für Torgefahr, doch der Ball verfehlte das Gehäuse der Viktoria. Zwei Minuten später meldete sich der Tabellenführer im Spiel zurück - Benjamin Carpentier konnte den Schuß von Manuel Glowacz aus 10 Metern sicher halten. Auf der anderen Seite flankte der eingewechselte Niklas Stegmann auf Almir Sogolj, der aber von einem Kölner Verteidiger am Kopfball gehindert wurde. Dann begann die Schluß-Viertelstunde, und die gehörte Viktoria Köln. Zunächst konnte Benjamin Carpentier einen Freistoß von David Müller an die Latte lenken, wenig später gab es einen Foulelfmeter für die Gäste: Kapitän Mike Wunderlich verwandelte sicher. Mit dem 1:2 war die Luft raus, der ehemalige Homberger Ercan Aydogmus und erneut Mike Wunderlich schraubten das Ergebnis in den Schlußminuten auf 1:4.

VfB-Coach Günter Abel war nach dem Spiel geschockt: "Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren. Unsere erste Halbzeit war richtig gut, die zweite Halbzeit nicht mehr ganz so überzeugend. Am Ende steht - statt eines möglichen Sieges - eine deutliche Niederlage, nur die letzten zehn Minuten machten den Unterschied."

Weiter geht es am Sonntag in einer Woche, dann gastiert unser Team an der Westender Straße in Meiderich bei der Reserve des MSV Duisburg. Vorher aber - am Aschermittwoch - findet das Achtelfinalspiel im Diebels-Niederrheinpokal beim 1. FC Wülfrath statt, Anstoß ist um 19.30 Uhr im Rheinkalk-Stadion (Silberberger Weg 3, 42489 Wülfrath).

VfB Homberg: Carpentier - Acar, Konarski, Giorri, Embers - M.Attris, Dragovic, Walenciak, Kouam Kengne (82. Bougjdi), Milaszewski (55. Stegmann) - Sogolj

Tore: 1:0 (9.) Sogolj, 1:1 (12.) Schmidt, 1:2 (80.) Wunderlich (FE), 1:3 (85.) Aydogmus, 1:4 (89.) Wunderlich

Rote Karte: Schöneberg (44. / Notbremse)

Besonderes Vorkommnis: Muhamet Attris schießt einen Foulelfmeter über das Tor (45.).
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