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12.10.2011 / pjg Mobilansicht
Diebels-Niederrheinpokal:
Vogelheimer SV - VfB Homberg 1:2 (1:1)
"Hauptsache gewonnen. Bei einem typischen Pokalspiel wie heute zählt nur das Weiterkommen." Kurz und bündig kommentierte Günter Abel, der Trainer des VfB Homberg, den 2:1 (1:1)-Sieg seiner Mannschaft beim Landesligisten Vogelheimer SV, der das Erreichen des Achtelfinales im Diebels-Niederrheinpokal bedeutet.

Der Kunstrasenplatz am Vogelheimer Lichtenhorst war nach heftigen Regenfällen nicht nur naß, es lag auch viel Laub auf dem Spielfeld - die Pokalbegegnung fand auf ziemlich rutschigem Untergrund statt. Erster Leidtragender war Niklas Stegmann, der sich schon nach wenigen Minuten verletzte und mit Verdacht auf Muskelfaserriß ausgewechselt wurde. Damit reiht sich der Mittelfeldakteur in das VfB-Lazarett ein, zu dem bislang Kapitän Sunay Acar (Innenbanddehnung), Simon Edu (Innenbandabriß) und Muhamet Attris (Muskelfaserriß) gehörten.

Die erste Tormöglichkeit gehörte den klassenhöheren Gästen, Daniel Embers verzog aber in der achten Spielminute aus aussichtsreicher Position deutlich. Zehn Minuten später war die nächste Möglichkeit zu notieren, diesmal auf der Gegenseite: Ein Freistoß aus 18 Metern wurde von der Homberger Mauer unhaltbar für Torwart Benjamin Carpentier abgefälscht - wie aus dem Nichts die Führung für den Außenseiter durch Mohamed Bouterfas. Im Gegenzug wurde es endlich einmal gefährlich vor dem Tor der "Roten": Almir Sogoljs Zuspiel auf Kalet Attris mündete aber in einen zu schwachen Abschluß, VSV-Keeper Patrick Prell hatte keine Mühe. Doch nach dem Rückstand bekam der VfB Homberg die Partie immer besser in den Griff, ein Innenpfostenschuß von Almir Sogolj hätte den Ausgleich bedeuten können. Den erzielte dann El Houcine Bougjdi nach einer guten halben Stunde: Einen abgewehrten Ball knallte der Stürmer ins Tor, ein Verteidiger der Gastgeber "parierte" hinter der Torlinie per Hand. Nach einer kurzen Verwirrung - weder die Akteure auf dem Platz noch die 150 Zuschauer begriffen zunächst, was der Schiedsrichter entschieden hatte - war klar: Das Tor zählt! Weitere Möglichkeiten für den NRW-Ligisten folgten, die beste davon landete wieder am Innenpfosten: Dominik Milaszewskis Schuß hätte auch den Weg ins Tor finden können. Doch die letzte Aktion der ersten Halbzeit war ein Warnschuß für die Gäste: VfB-Keeper Benjamin Carpentier, der kurz zuvor schon mit entschlossenem Herauslaufen eine Chance zunichte gemacht hatte, konnte einen fulminanten Schuß mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.

Nach dem Seitenwechsel tat sich eine Viertelstunde lang nichts Erwähnenswertes. Den ersten Aufreger gab es im Gästestrafraum, doch Dennis Konarski rettete per Kopf auf der Linie und verhinderte die erneute Führung für den Vogelheimer SV. Eine Minute später gab es für die Gastgeber einen Freistoß nach einem angeblichen Handspiel, doch das runde Leder flog in Richtung der zahlreichen Regenwolken. Dann hielt sich der Ball wieder vornehmlich in der Vogelheimer Hälfte auf, Dominik Milaszewskis Schuß aus 18 Metern ging in der 65. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Sechs Zeigerumdrehungen später führte El Houcine Bougjdi einen Freistoß schnell aus, Almir Sogoljs spektakulärer Abschluß wäre ein Tor Wert gewesen, doch der Ball flog um Zentimeter am linken Lattenkreuz vorbei. Die Führung für den VfB lag in der Luft, und vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war es so weit: Einen Freistoß von der rechten Seite zirkelte Nedzad Dragovic auf den Kopf des eingewechselten Simon Kouam Kengne, der den Ball per Kopf ins Tor lenkte. Vogelheims Keeper Prell hielt den Ball zwar fest, aber erst hinter der Linie. Danach wollten die Gelb-Schwarzen die Partie routiniert nach Hause bringen, dabei hatten sie in der Nachspielzeit endlich auch einmal Glück, als Patrick Jakofs Schrägschuß von der rechten Seite an den linken Innenpfosten und dann zurück ins Feld flog.

Es war ein verdienter, wenn auch hart erarbeiteter Sieg auf einem schwer zu bespielenden Boden. Und im Gegensatz zu anderen Favoriten - der Wuppertaler SV scheiterte bei TuRu Düsseldorf, die SSVg Velbert unterlag beim FC Remscheid - ist der VfB Homberg im Achtelfinale dabei. Jetzt darf man hoffen, daß Günter Abels Prophezeiung "In der nächsten Runde kommt Rot-Weiss Essen" Wirklichkeit wird.

VfB Homberg: Carpentier - Schiek, Konarski, Giorri, Embers - Stegmann (7. K.Attris), Walenciak (66. Kouam Kengne), Dragovic, Milaszewski - Sogolj, Bougjdi (90. Schmitz)

Tore: 1:0 (18.) Bouterfas, 1:1 (33.) Bougjdi, 1:2 (86.) Kouam Kengne

Zuschauer: 150
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