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25.02.2012 / Uhltras Mobilansicht
C-Junioren-Regionalliga:
Arminia Bielefeld - ETB 6:1 (0:0)
"Lache, wenn´s nicht zum Weinen reicht!"

Unter eine passendere Lebensweisheit als diese aus der Feder von Herbert Grönemeyer kann man die aktuelle Regionalliga-Saison der ETB U15 kaum stellen. 1:6 kamen die Jungs um Kapitän Timm Esser bei Arminia Bielefeld unter die Räder; Tränen hatte aber wirklich niemand mehr zu vergießen, weil man sich mittlerweile an derartige Ergebnisse und Spielverläufe gewöhnt hat.

Knackpunkt in der Partie auf der Bielefelder Alm war wieder einmal ausgesprochenes Pech: Zehn Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte sich Arminia Bielefeld erstmals wieder in die ETB-Hälfte vorgearbeitet, sich aber in Person von Jan Menne auf der rechten Seite festgelaufen. In Ermangelung einer Alternative schoss Menne den Ball von der Seitenauslinie einfach ´mal auf das Tor von Max in der Beek. Ein Abwehrbein fälschte ab, und schon war der Ball völlig unvermittelt in die Maschen getrudelt. Ungläubiges Staunen allerorten: "War das ein Tor?" Auch das mit menschlicher Ansprache und gänzlich fehlerfrei leitende Schiedsrichtergespann um Dennis Kalkreuter aus Lage schaute sich verwundert an. Aber es gab keinen Zweifel: Der Ball war eindeutig drin.

Dieses kuriose Gegentor aus dem Nichts versetzte die ETB C1 schlagartig in Apathie, sodass die Gastgeber durch Keanu Staude, der im Strafraum von Sinan Günes angespielt worden war, und Bastian Schreiber binnen dreier Minuten auf 3:0 erhöhen konnten. Spätestens mit dem 4:0 durch Keanu Staude, gegen dessen Volleyschuss aus Nahdistanz Max in der Beek keine Abwehrmöglichkeit hatte, wurde das Auswärtsspiel in Ostwestfalen zu einer Demütigung. Zwar gewährten die Arminen Fabio di Gaetano nach einem Freistoß von Timm Esser so große Freiheiten im Sechzehner, dass dem ETB noch der Ehrentreffer gelang, doch wenig später trieben Sinan Günes, der sich auf Links antrittstark durchgesetzt und aus spitzem Winkel abgezogen hatte, und abermals Keanu Staude auf Querpass von Kapitän Fynn Rausch-Bönki den Pflock wieder tiefer in die gequälte ETB-Seele. 1:6 – ein Debakel, das in der Halbzeitpause noch keiner der Zuschauer hatte kommen sehen.

Arminia Bielefeld und der ETB spielten nämlich lange Zeit auf einem Niveau, und vielleicht waren es sogar die Schwarz-Weißen, die sich die besseren Chancen herausspielen konnten. Bereits in der achten Minute stand Linksaußen Steffen Herzog plötzlich mutterseelenallein im Strafraum der Arminia, konnte das hohe Zuspiel aus dem Mittelfeld trotz artistischer Einlage aber nicht mehr erreichen. Zwei Zeigerumdrehungen später rettete Max in der Beek bei einer Ecke von Jannik Tödtmann mit der Faust. Die beste Gelegenheit in dieser Phase bot sich kurz darauf für Aaron Frimpong: Ali Syala passte von der rechten Seite an den Elfmeterpunkt, Frimpong versuchte es direkt, verpasste das Tor von Nikolai Rehnen aber um die entscheidenden Zentimeter. Im Gegenzug wurde es zum vorerst letzten Mal gefährlich für den ETB: Jannik Tödtmann gewann sein Laufduell gegen den aus seinem Gehäuse herausstürzenden Max in der Beek, verfehlte den leeren Kasten dann aber aus schwierigem Winkel.

Der ETB hätte seinerseits noch durch Steffen Herzog, der eine Flanke von Julian Kray knapp verfehlte, den hart aber nicht unfair gecheckten Dominik Pulina und Fabio di Gaetano zum 1:0 kommen können. Vor allem di Gaetano, der den Ball von Pulina zurückgelegt bekommen hatte, fehlte genau das Glück, das Bielefeld später haben sollte: Sein Schuss wurde ebenfalls abgefälscht, landete aber in hohem Bogen im Toraus. Nach der anschließenden Ecke trat ein Abwehrspieler über den Ball, sodass Aaron Frimpong den Führungstreffer geradezu auf dem Silbertablett angetragen wurde, doch auch der Neuzugang von Rot-Weiss Essen hatte unsägliches Pech im Abschluss.

Nach dem Seitenwechsel machte sich der ETB daran, sich dauerhaft in der Hälfte der Gastgeber festzusetzen. Julian Kray spielte schön in die Gasse, doch Dominik Pulina fand keinen Platz für einen Torschuss. Genau das gleiche widerfuhr auch Linksverteidiger Kenson Götze, der das Spiel zuvor unwiderstehlich nach vorne getrieben hatte. Kurz darauf kam es dann zum Rückstand, und das Elend nahm seinen Lauf.

"Ich weiß auch nicht, was wir verbrochen haben", so U15-Trainer Markus Sandach. Es reicht momentan noch nicht ´mal mehr zum Weinen... (cso)

ETB U15: in der Beek - Syala, Peterburs, Aras, Götze - Kray (60.´ Sagurna), Esser, di Gaetano, Herzog - Frimpong (50.´ Kilav), Pulina (60.´ Nadojan).

Tore: - / 1:0 (45.´) Menne, 2:0 (47.´) Staude, 3:0 (48.´) Schreiber, 4:0 (55.´) Staude, 4:1 (59.´) di Gaetano, 5:1 (61.´) Günes, 6:1 (63.´) Staude.

Zuschauer: 30


       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

Fotos: pjg
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