15.12.2018: ETB Schwarz-Weiß - SC Union Nettetal (Es kann nur besser werden.)
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24.11.2018 / cso Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
ETB Schwarz-Weiß - SSVg. 02 Velbert 3:2 (0:1)
Ja, er lebt noch!

Das Matchglück war in dieser Saison 2018/19 bislang selten auf Seiten des ETB Schwarz-Weiß gewesen. Gegen die Übermannschaft VfB Homberg ging ein verdienter Punkt in der Nachspielzeit verloren, bei TuRU Düsseldorf kostete ein höchst umstrittener Elfmeter in letzter Sekunde ein Unentschieden, der SC Velbert gewann gegen Essen mit nur einer einzigen Torchance, Union Nettetal mit einem Sonntagsschuss. An diesem nebligen Samstagnachmittag jedoch wurde die Uhlenkrug-Elf für all diese Tiefschläge entschädigt. Besser: Sie entschädigte sich selbst.

Beim Stand von 0:2 gegen den Tabellendritten SSVg. 02 Velbert riskierte ETB-Trainer Manfred Wölpper früh ein Debakel, brachte mit dem rekonvaleszenten Danny Walkenbach, Liga-Debütant Emre Kilav und Marvin Ellmann drei neue Leute und volle Offensive. Zwanzig Minuten vor Schluss, vor allem Danny Walkenbach hatte das Tempo für Schwarz-Weiß merklich angezogen, setzte Marvin Ellmann mit einem seiner gefürchteten Freistöße ein erstes Lebenszeichen einer Mannschaft, auf die zu diesem Zeitpunkt die wenigsten Zuschauer noch einen Pfifferling gewettet hätten. Der Ball strich abgefälscht am langen Pfosten vorbei, aber die Richtung stimmte. Kurz darauf provozierte der ETB einen Handelfmeter, den Ellmann gewohnt sicher im Tor unterbrachte. Ging da noch ´was? Ja, denn Essen war Velbert konditionell weit überlegen. Alessandro Tomasello riss auf der rechten Angriffsseite ein Riesenloch auf, legte flach ab in die Mitte, wo Emre Kilav nur noch den Fuß hinhalten musste - Ausgleich. Schwarz-Weiß wollte nun noch mehr und bekam das auch: Eine ähnliche Szene, diesmal mit Girolamo Tomasello als Passgeber, und Marvin Ellmann netzte zum 3:2 ein. Irre. Bis in die vierte Minute der Nachspielzeit mühte sich Velbert noch, wenigstens einen der drei sichergeglaubten Punkte zurückzuholen, doch diesen Sieg ließ der ETB sich nicht mehr nehmen. Wie oft war es in dieser Saison genau umgekehrt gelaufen? Wie oft wäre der finale Eckball des Gegners in der Nachspielzeit der Nachspielzeit ins Tor gegangen? Diesmal aber nicht, und als die Essener schließlich fast kollektiv zu Boden sanken, hatte das endlich einmal nichts mit Enttäuschung zu tun.

Die kaum 100 Besucher hatten bereits in der ersten Halbzeit eine gute, ausgeglichene Oberligapartie verfolgen können. Die SSVg. Velbert brachte offensiv wie erwartet ein beachtliches Tempo auf den nassen Rasen. Robert Nnaji und Alperen Şahin leiteten den Ball zu Leroy-Jacques Mickels weiter, der über Martin Hauffes Tor köpfte (3.´). Der ETB erspielte sich seine Chancen in der Regel mit mehr Vorlaufzeit und war gefährlich bei Standards: Bünyamin Şahin bediente nach einem beherzten Vorstoß auf Linksaußen Joel Lombardi, der für Malek Fakhro abtropfen ließ. Den satten 16-Meter-Schuss des Libanesen lenkte Philipp Sprenger noch zur Ecke (5.´). Einen Eckball später - diesen Job erledigte anfangs Joel Lombardi - kam Robin Fechner am zweiten Pfosten aussichtsreich zum Kopfball, kollidierte aber schmerzhaft mit dem Aluminium (7.´). Fechner biss auf die Zähne und hielt bis zum Schluss durch. Die größte Chance hatte Malek Fakhro nach einer Viertelstunde, bekam den perfekten Pass durch die Schnittstelle der Abwehr trotz freier Schussbahn aber nicht zum 1:0 unter. Sebastian Michalsky versuchte es auf Ablage von Paul Voß aus der Distanz, drosch den Ball jedoch genau in Sprengers Arme (20.´). Es war die alter Leier: Der ETB Schwarz-Weiß schoss einfach keine Tore.

Mitte der ersten Halbzeit geriet die wegen der beruflichen Verhinderung Robin Rieblings einmal mehr umsortierte ETB-Viererkette ins Schwimmen. Paul Voß stellte Alperen Şahin vorbildlich bei einem Konter, für Mickels in seinem Rücken war jedoch niemand mitgelaufen - vorbei (24.´). Wenig später versuchte es Şahin selbst; Martin Hauffe und Paul Voß klärten zur Ecke. Diese brachte Pascale Talarski scharf in den Strafraum, wo Alperen Şahin unbedrängt das 0:1 erzielte. Das nächste Loch nutzte Max Machtemes zum vermeintlichen 0:2, doch Assistent Florian Nakot hatte die Fahne oben. Auch nach dem Wechsel sah Schwarz-Weiß eine Weile nicht gut aus, was Leroy-Jacques Mickels umgehend bestrafte. Zwei Minuten nach Mickels Tor bediente dieser Alperen Şahin, der in bester Frank-Mill-Manier gegen den Pfosten schoss. Bei beiden Szenen regte sich der Unmut des Publikums und der Essener Spieler, weil Linienrichter Bektas Bicici kein Abseits angezeigt hatte. Vielleicht war es ja diese Schärfe, kombiniert mit Manfred Wölppers untypisch frühen Wechseln, die das Spiel in den letzten zehn Minuten so spektakulär kippen ließ.

Nächsten Sonntag kann der ETB Schwarz-Weiß seinen Nachhol-Dreier vergolden, wenn es zum direkten Konkurrenten VfB Speldorf geht. Ein Sechs-Punkte-Spiel wird auch die anschließende Partie beim SC Velbert. Im Heispiel gegen Union Nettetal kurz vor Weihnachten müssen ebenfalls Zähler gegen den Abstieg her.

ETB: Hauffe - G. Tomasello, Fechner, Voß, B. Şahin (75.´ Kilav) - Michalsky - Yokozawa (50.´ Walkenbach), Lombardi, A. Tomasello, Tsourakis (54.´ Ellmann) - Fakhro.

SSVg.: Sprenger - Kubina, Haas, Abdel Hamid, Uzun (88.´ Kray) - Nnaji, Wagener (46.´ Schiebener) - A. Şahin, M. Machtemes, Talarski - Mickels (80.´ Smykacz).

Tore: 0:1 (30.´) A. Şahin/ 0:2 (48.´) Mickels, 1:2 (80.´/ HE) Ellmann, 2:2 (84.´) Kilav, 3:2 (86.´) Ellmann.

Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz (DJK Arminia Lirich 1920)

Zuschauer: 100
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