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10.11.2018 / pjg Mobilansicht
Oberliga Niederrhein:
VfB Speldorf - VfB Homberg 1:5 (1:1)
Die Serie hält: Der VfB Homberg hat sein fünfzehntes Saisonspiel bestritten, den elften Sieg eingefahren und die Tabellenführung behauptet. Das Team vom Rheindeich bleibt also seit dem vierten Februar ungeschlagen und hat die sogenannte "Herbstmeisterschaft" so gut wie sicher. Morgen nach dem Spitzenspiel zwischen den Verfolgern 1. FC Bocholt und Sportfreunde Baumberg weiß man mehr, die SSVg. Velbert liegt bis dahin auf dem zweiten Rang (und hat noch ein Nachholspiel).

Gegenüber dem 1:1 gegen den 1. FC Bocholt baute Trainer Stefan Janßen sein Team um: Felix Clever löste nach seiner Verletzungspause Colin Schmitt ab, für den beruflich verhinderten Justin Walker rückte Thorsten Kogel zurück in die Startelf. Die Gäste begannen stark und hatten nach zwei Minuten schon zwei Ecken zu verzeichnen. Dann traf Patrick Dertwinkel das linke Lattenkreuz, den richtig guten Nachschuß von Kogel parierte Leon Nevian - der achtzehnjährige Keeper mußte kurzfristig Stammtorwart Kai Gröger ersetzen - geradezu sensationell. Die Führung der Gelb-Schwarzen lag also in der Luft, doch das 1:0 fiel auf der anderen Seite... Nach einem Handspiel von Felix Clever - der Verteidiger wurde aus kurzer Distanz angeschossen - entschied Thomas Dickmann auf Strafstoß. Dem wie seine Assistenten insgesamt gut agierenden Schiedsrichter ist dabei kein Vorwurf zu machen, für die auch im Profi-Bereich viel diskutierte Regel sind andere verantwortlich. André Trienenjost, der jahrelang für den SV Hönnepel-Niedermörmter Tore am Fließband erzielt hat, ließ Robin Offhaus keine Chance. Die Homberger zeigten sich nicht geschockt und nur drei Minuten später köpfte Felix Clever nach einer sehenswerten Kombination über mehrere Stationen zum 1:1 ein. Die unter der spärlichen Kulisse sehr gut vertretenen VfB-Fans hofften darauf, daß ihre Mannschaft nachlegen würde - doch diese Hoffnung erfüllte sich bis zum Pausenpfiff nicht. Zunächst mußten die Gelb-Schwarzen den Ausfall des Torschützen verkraften, für den Colin Schmitt auf das Feld kam (und seine Aufgabe wie gewohnt gut erledigte). Dann luden die Gäste die Speldorfer zum Toreschießen geradezu ein, doch entweder war Robin Offhaus auf dem Posten oder der Ball wurde aus aussichtsreicher Position - so durch Trienenjost oder Pierre Nowitzki - über das Tor geballert. Homberger Chancen waren nicht zwingend, es fehlte die Dynamik, die das Team sonst so auszeichnet. Zur Pause war von der "schwächsten Halbzeit der laufenden Saison" die Rede, doch unter den VfB-Fans hoffte man auf Besserung im zweiten Durchgang.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es - bei Nieselregen und tief hängenden Wolken - nur wenige Sekunden, bis die angesprochenen Hoffnungen erfüllt wurden. Speldorf hatte Anstoß, der Ball landete schnell bei VfB-Keeper Robin Offhaus. Der spielte auf der linken Abwehrseite bemerkenswert "heftig" Mike Koenders an, der den Ball noch erwischte und nach kurzem Blick einen langen Ball auf Jerome Manca "abfeuerte". Manca lief dann auf das Speldorfer Tor zu und überwand Leon Nevian zum 1:2. Jubel! Nicht einmal vier Minuten später lief Manca wieder in den Strafraum, diesmal wurde er von Kevin Müller gelegt - Patrick Dertwinkel nutzte den Strafstoß wie selbstverständlich zum 1:3. Jubel! Und ungefähr 90 Sekunden nach dem Elfmetertor nahm Danny Rankl Maß - 1:4. Jubel! Im weiteren Verlauf der Partie gab es ansehnliche Aktionen auf beiden Seiten, allerdings waren die Gäste dem fünften Treffer deutlich näher als die Grün-Weißen dem Anschlußtor. Beide Keeper hatten starke Szenen, Robin Offhaus glänzte in einer 1:1-Situation gegen Trienenjost. Das 1:5 durch Danny Rankl nach einer Ecke von Markus Wolf bedeutete den Endstand und für Rankl Platz zwei in der Torjägerliste, die im ersten Durchgang eher langweilige und in der zweiten Halbzeit - nicht nur dank der Tore - lebendigere Partie hätte auch 2:6 oder 3:8 ausgehen können. Vor der Leistung des Tabellenführers kann man nur den Hut ziehen, das Team zog sich nach schwachen 45 Minuten in der zweiten Halbzeit an den eigenen Haaren aus dem Sumpf. Dabei zeigten Kapitän Dennis Wibbe und dessen Mitstreiter - wie gewohnt - spielerische und kämpferische Qualitäten und vor allem das, was man am Fußballplatz "Charakter" nennt - so darf es gerne noch wochen- oder monatelang weitergehen.

Weiter geht es morgen in einer Woche mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger SC Velbert.

VfB Homberg: Offhaus - Haub, Clever (18. Schmitt), Koenders, Wolf - Kogel, M.Kücükarslan - Wibbe, Dertwinkel, Manca (75. T.Kücükarslan) - Rankl (84. Demircan)

Tore: 1:0 (6. / HE) Trienenjost, 1:1 (9.) Clever, 1:2 (46.) Manca, 1:3 (50. / FE) Dertwinkel, 1:4 (52.) Rankl, 1:5 (72.) Rankl

Schiedsrichter: Thomas Dickmann (SC Grün-Weiß Vardingholt)

Zuschauer: 150


       
       
       
       

Fotos: pjg
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