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25.03.2012 / cso Mobilansicht
C-Junioren-Regionalliga:
FC Schalke 04 - ETB 3:2 (1:2)
Skandalpfiff verdirbt Ausflug ins Wunderland

Alles schien zu stimmen an diesem Sonntag-Vormittag: Die Sonne strahlte warm vom makellos blauen Himmel, die architektonischen Wunder des FC Schalke 04 funkelten um die Wette, Kyriakos Papadopoulos kurbelte eigens die Fenster seines tiefschwarzen Bentley herunter, damit auch wirklich jeder sehen konnte, wer da die gut 500PS seines Supersportwagens aufheulen ließ, und ganz nebenbei schickte sich, von etwa 60 weniger automobilfixierten Zuschauern beobachtet, die ETB U15 an, dem Meisterschaftsanwärter S04 auf frisch gewässertem Kunstrasen ein gehöriges Bein zu stellen. Alles in bester Ordnung also.

Doch dann kam Schiedsrichter Kevin Zahnhausen und setzte dem Frohsinn ein jähes Ende: Nach einem Foul von Ali Syala gab der Herner zunächst Freistoß für Königsblau. Hart, aber akzeptabel. Die Schalker legten sich den Ball zurecht, die Schwarz-Weißen brachten die Mauer in Stellung. Alles ganz normal. Nur S04-Trainer Willi Landgraf hatte etwas dagegen, führte an der Seitenlinie einen lächerlichen Veitstanz auf und forderte vehement Elfmeter. Nach einer nicht enden wollenden Schimpftirade ließ sich die überforderte Schiedsrichterassistentin Monique Liebich von dem unsportlichen Verhalten des Ex-Profis beeindrucken und animierte ihren Hauptschiedsrichter, einen Strafstoß zu verhängen. Zum Entsetzen aller ging Kevin Zahnhausen darauf ein und verlegte den Tatort kurzerhand in der Sechzehnmeterraum. Ein Skandal sondergleichen. Paul Stieber ließ sich nicht lange bitten und verwandelte sicher zum 3:2-Endstand (Foto unten).

Unverdient war der Heimsieg des Favoriten sicher nicht, aber es war die Art und Weise, die aller ETBer vor Wut schäumen ließ – zumal auch schon das Hinspiel nur durch eine offensichtliche (Abseits-)Fehlentscheidung verloren gegangen war.

Das Rückspiel begann nun mit einer Riesenchance für den Tabellenletzten der Regionalliga West: Kapitän Timm Esser zirkelte einen Freistoß vor das Tor, Emre Kilav nahm per Kopf ab, doch der Pfosten stand dem 1:0 für den Außenseiter im Weg. In der Folge dominierte dann eindeutig Blau-Weiß das Spiel: Vor allem die Außenspieler Navid Ahmad auf Rechts und Lukas Abulhanov auf Links waren eine Klasse für sich, gewannen ein um´s andere Mal ihre Laufduelle, versuchten Mittelstürmer Esad Morina in Szene zu setzen, suchten aber auch selbst den Abschluss. So hielt der von seiner Ski-Freizeit zurückgekehrte Max in der Beek zunächst mit einer Hand gegen eine Volley-Direktabnahme einer Ahmad-Flanke durch Abulhanov (11.´). Morina scheiterte nach Zuspiel von Abulhanov vor dem leeren Tor per Kopf (12.´) und wenig später, von Jushua Bitter bedient, gleich zweimal am bereits liegenden Max in der Beek (15.´).

War die mangelnde Chancenausbeute bislang das Problem der ETB U15 gewesen, lief es im Schatten der Arena auf Schalke genau umgekehrt: In einem der wenigen Gegenstöße brachte Julian Kray das Leder quer vor das Tor, wo der aufgerückte Kenson Götze einen Gewaltschuss abzog. Beim folgenden Eckstoß von Emre Kilav achtete niemand auf Steffen Herzog. Der bedankte sich und nickte ganz cool zum 1:0 ein. Unmittelbar nach Wiederanpfiff war Steffen Herzog gleich schon wieder in Aktion: Damian Peterburs brachte den Ball hoch und weit in das Sturmzentrum, wo sich Herzog ein Laufduell mit dem letzten Mann der Schalker, Timo Becker, lieferte. Becker fiel, vermutlich gestrauchelt, zu Boden, worauf Kevin Zahnhausen die Situation abpfiff. Ungeachtet der Tatsache, dass sich Timo Becker so schwer verletzte, dass er ausgewechselt werden musste, darf bezweifelt werden, dass dies durch Fremdverschulden verursacht wurde. Dem ETB war eine Hundertprozentige genommen worden.

In jedem Fall zeigte der erste Treffer des ETB deutliche Wirkung bei Königsblau: Die schwarz-weiße U15 machte plötzlich das Spiel, kombinierte sich zum Beispiel über Damian Peterburs, Fabio di Gaetano und Emre Kilav wunderbar nach vorne und erkämpfte sich einige Standards – mit Erfolg: Nach 21 Minuten Ecke von Kilav, Steffen Herzog legt vom Fünfmeterraum zurück an die Fahne (Foto unten), Emre Kilav schieß scharf vor den Kasten und nötigt Paul Stieber zu einer unkoordinierten Abwehraktion – Eigentor und 0:2.

Während die ETB-Anhänger aus dem Jubeln gar nicht mehr herauskamen, rieben sich die Schalker ungläubig die Augen. Unglücklicherweise setzte bei den spielenden Knappen aber keine Schockstarre ein. Im Gegenteil machten diese nun richtig Dampf: Mohamad Darwish köpfte aus guter Position über die Latte (24.´); Esad Morina bediente – von Dogan Aras richtigerweise nicht per Notbremse gestoppt – frei auf das Tor zulaufend Lukas Abulhanov, doch Max in der Beek spritzte sensationell gut dazwischen (26.´); eine Minute später jagte Abulhanov den Ball vor dem leeren Tor stehend über alle Absperrungen hinweg gen Himmel. Nach einer halben Stunde war es dann aber doch so weit: Oguzhan Aydogan setzte sich gegen Ali Syala durch, passte frei vor das Tor, wo Esad Morina im x-ten Anlauf endlich sein Erfolgserlebnis bekam. Dass es für die ETB C1 mit einem 2:1 in die Kabinen ging, lag einmal mehr an Max in der Beek, der gegen Morina und Henning Steffen glänzte, und Julian Kray, der einen Schuss von Navid Ahmad von der Linie kratzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel war dann Ali Syala in ähnlicher Situation zur Stelle (40.´), und bei einem Schuss von Morina auf das lange Eck fehlten nur Millimeter (45.´). Zwei Zeigerumdrehungen später hielt Max in der Beek zunächst gegen Mohamad Darwish, hatte dem Nachschuss von Esad Morina aber nichts mehr entgegenzusetzen – 2:2. Der FC Schalke 04 drängte nun auf den Führungstreffer, versagte aber ein um´s andere Mal vor dem ETB-Tor: Ahmad traf den Pfosten (49.´); Darwish und Aydogan fanden zweimal (50.´/ 70.´) ihren Meister in Max in der Beek, dessen Gala-Auftritt zunehmend an den von Tobias Ritz im DFB-Pokalspiel gegen Alemannia Aachen erinnerte.

Außer einem Weitschuss von Timm Esser und drei Eckbällen konnten sich die Jungs von Markus Sandach und Dr.Martin Annen in der zweiten Hälfte kaum Entlastung verschaffen, aber es hätte wohl trotzdem zu einem Punkt gereicht, wenn, ja wenn es diesen ominösen Elfmeter nicht gegeben hätte...

Dem Trainerteam muss es nun gelingen, die Wut und das Bewusstsein, die Schalker am Rande einer Niederlage gehabt zu haben, in neuen Schwung für die nächsten Aufgaben umzusetzen. Weiter geht es nach der Osterpause am 21.4. gegen den VfL Bochum 1848.


ETB U15: in der Beek - Syala, Piljic, Aras, Götze - Peterburs, Esser - Kray (61.´ Nadojan), di Gaetano (51.´ Pulina), Herzog (70.´ Sagurna) - Kilav (61.´ Frimpong).

Tore: 0:1 (16.´) Herzog, 0:2 (21.´/ ET) Stieber, 1:2 (31.´) Morina / 2:2 (47.´) Morina, 3:2 (60.´/ FE) Stieber.

Zuschauer: 60


       
       
       
       
     
Fotos: cso
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