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04.02.2012 / cso Mobilansicht
C-Junioren-Regionalliga:
ETB - Rot-Weiss Essen 2:1 (1:1)
ETB verdienter Derbysieger

"Mal sehen", grinste RWE-Kapitän Till Schumacher den Schreiber dieser Zeilen an, als dieser um etwas Gnade für den ETB bat. 70 Minuten eindrucksvollster Fußballkunst später war die Sensation perfekt, und die Schwarz-Weißen hatten ausgerechnet gegen den Lokalrivalen den ersten Sieg in der Regionalliga eingefahren.

Dass im Derby gegen Rot-Weiss Essen einiges anders laufen würde als sonst, war bereits nach wenigen Minuten klar: Während die Vertreter des Fanclubs noch eifrig an der Kasse standen und den erfreulich zahlreichen Zuschauern am Krausen Bäumchen ihren Obolus abnahmen, dribbelte sich auf der gegenüberliegenden Seite Fabio di Gaetano in seiner unnachahmlichen Weise in den Strafraum der Roten und zirkelte den Ball in die Maschen – 1:0!

Geführt hatte die U15 bis dato noch in keinem Heimspiel der Regionalliga, und der Treffer von di Gaetano sorgte dann auch spürbar für Rückenwind. Bereits drei Zeigerumdrehungen nach dem 1:0 hätte Timm Esser um ein Haar gleich das 2:0 nachgelegt, doch sein Drehschuss landete an der Querlatte. RWE hatte zu diesem Zeitpunkt nur eine Kopfballchance durch Tim Gronemeier gehabt, die jedoch zur sicheren Beute für den starken Max in der Beek wurde.

Umso ärgerlicher der Ausgleich: Wie aus heiterem Himmel tauchte plötzlich Emre Demircan frei im Fünfmeterraum auf und versuchte, Max in der Beek zu tunneln. In der Beek roch den Braten, brachte seine Beine zusammen und klärte mit dem Fuß. Demircan kratzte den Abpraller von der Torauslinie, sah Mirko Bulatovic in der Mitte, und schon war es um die Führung des ETB geschehen.

In der Folge war zweimal das Glück auf Seiten der Mannschaft von Markus Sandach, Kai Hünninghaus und Martin Annen. Emre Demircan knallte einen Freistoß an den Pfosten (Foto unten); Schiedsrichter Henry Paul aus Langenfeld (Rhld.) pfiff nach einem ungestümen Einsteigen von Ali Syala keinen Elfmeter für RWE. Die letzte Chance vor der Halbzeitpause gehörte dann aber wieder den Gastgebern: Emre Kilav zog einfach mal ab, Philipp Witt im Tor der Roten machte sich lang und länger und lenkte den Ball im letzten Moment noch zur Ecke ab.

Was die Trainer der ETB U15 zur Pause gesagt haben, bleibt ungeklärt. Vermutlich war aber auch jede Menge Lob mit dabei. Aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung einzelne herauszuheben, ist eigentlich falsch, aber vor allem Ali Syala auf der rechten Seite, Timm Esser zentral und Dominik Pulina im Sturm rannten sich förmlich die Lunge aus dem Leib, um den Erfolg zu sichern.

Erfreulicherweise machte die C1 nach dem Seitenwechsel genau da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Aslan Nadojan ging Sekunden nach Wiederanpfiff mit dem Ball am Fuß bis an die Grundlinie, guckte Torwart Witt aus und netzte aus einem Meter Entfernung zum 2:1 ein. "Wir können jetzt Schluss machen", empfahl Kai Hünninghaus dem Schiedsrichtergespann, doch noch waren 35 Minuten zu spielen.

So fing also an der Seitenlinie das große Zittern an: Trainer, Betreuer und Blog tigerten auf und ab und hatten doch eigentlich keinen Grund dafür. Der ETB stellte sich nämlich nicht hinten rein, sondern machte weiter und drängte auf die Entscheidung. Dominik Pulina scheiterte mit einem strammen Schuss an Witt; Fabio di Gaetano wurde im Sechzehner gelegt, doch Henry Pauls Pfeife blieb wieder stumm – ausgleichende Gerechtigkeit. Zehn Minuten vor Schluss eroberte sich Timm Esser nach einem Ballverlust das Leder zurück, sprintete in den Strafraum, zog den Ball scharf auf den eingewechselten Steffen Herzog, doch der machte einen Schritt zu viel und verpasste die Hereingabe knapp. Anschließend versuchte es Timm Esser selbst mit einem Kunstschuss, den Philipp Witt aber mit den Fingerspitzen über die Latte bugsieren konnte; Fabio di Gaetano fing einen Konter von RWE ab, bediente den frischen Julian Kray, dessen artistischer Versuch aber knapp über das Tor strich; Aslan Nadojan kam wenig später zentral einen Schritt zu spät, um das 3:1 besorgen zu können.

Rot-Weiss Essen konnte sich in der zweiten Halbzeit nur selten aus der Umklammerung des ETB lösen. Nur Till Schumacher, Mannschaftskapitän und gleichzeitig jüngster Akteur auf dem Platz, setzte gelegentlich Akzente auf der linken Außenbahn. Wirklich gefährlich wurde es aber nur einmal, als Emre Demircan Max in der Beek zu einer Glanzparade nötigte (68.´). Julian Kray hatte danach noch zweimal die endgültige Entscheidung auf Kopf und Fuß, doch es blieb beim hochverdienten 2:1 für die ETB U15.

"Der ETB war richtig gut. Da kann man nichts machen", zollte Till Schumacher dem Derbysieger seinen Respekt. In der Bewertung des Dreiers waren sich alle Beobachter einig: Dieser Sieg gibt Selbstvertrauen. Wenn es gelingt, den Schwung aus dem Spiel gegen RWE mit in die Rückrunde zu nehmen, kann doch noch ´was gehen im Abstiegskampf. Weiter geht´s nächsten Samstag gegen Fortuna Düsseldorf (13:00 Uhr, Am Krausen Bäumchen).


ETB U15: in der Beek – Syala, Piljic, Aras, Götze – Peterburs, Esser – Nadojan (65.’ Kray), di Gaetano, Kilav (57.´ Herzog) – Pulina (70.´ Frimpong).

RWE U15: Witt – Boh-Traore, Koca, Gonemeier, Schumacher – Aksu, Lukas – Bulatovic, Zadow (57.´ Dzafic) – Kirmizi, Demircan.

Tore: 1:0 (5.’) di Gaetano, 1:1 (10.´) Bulatovic / 2:1 (36.´) Nadojan.

Zuschauer: 90

Weitere Fotos von dem Mann, der den Sieg nachts zuvor bereits träumte, folgen auf der ETB-Homepage, sobald sich der neue ETB-Webmaster eingearbeitet hat.


       
       
       
       
       
       

Fotos: cso
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